Monat: September 2016

Tag 107 – Arbeitsreiches Wochenende in Dresden 

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Dieses schöne, lange Wochenende muss ich arbeiten, was ich aber ganz gerne mache. Ich bin in Dresden beim Tag der Deutschen Einheit im Einsatz. Letztes Jahr in Frankfurt hat es Spaß gemacht, besonders die vielen tollen Gespräche.

Ein bisschen mulmig ist mir hier aber auch, ich habe das Gefühl ich bin in einen Hochsicherheitstrakt eingerückt. Auf den Dächern sind Kameras, Richtmikrofone und Scharfschützen. Unglaublich viele Polizeibeamte  sind unterwegs. Ich weiß noch nicht, ob mir das Angst nimmt oder sie nicht eher erzeugt.

Einen Wutbürger durften wir schon erleben …

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Tag 106 – Was für ein Tag

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Ich habe mich heute gefühlt wie eine Mama deren Kind das erste Mal im Kindergarten schläft. Heute ist meine Mutter das erste Mal seit vielen Jahren allein verreist, außer zur REHA und da wurde sie abgeholt. aber heute ist sie zum Töchterchen nach Bayern gefahren. Klar habe ich sie bis in den Zug gebracht und Tochter holt sie vom Bahnsteig ab und den beschwerlichen Weg absolvieren sie dann gemeinsam. Aber mit Reisetasche und Rollator  ist das ja auch so nicht  ohne. Jedenfalls schlug mein Hezr erst wieder normal, als die Nachricht kam: Sicher angekommen!


Ganz nebenbei hatte ich auch noch meinen ersten Arbeitstag, na ja halben, nach drei Wochen Urlaub . Ich wurde sehnsüchtig erwartet, meine Arbeit hatte sich nicht davon gemacht. Eigentlich habe ich mich gefreut, weil meine Mitarbeiter anscheinend wirklich froh waren, dass ich wieder da war. Aber es war auch traurig, denn eine ganz liebe und tüchtige Kollegin hatte ihren allerletzten Arbeitstag. Sie geht in Rente.

Außerdem musste ich noch einkaufen und packen, denn morgen geht es dienstlich nach Dresden.

Bis dann

eure Ela

 

Tag 105 – Ela kocht: Lauch-/Kartoffelsuppe mit dunklen Croutons (vegetarisch)

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Gestern habe ich ja von der Histam-Intoleranz, die uns heimgesucht hat und der 14-tägigen  Versuchsphase des Weglassens erzählt. Heute mittag (letzter Urlaubstag ) stand ich vor der Herausforderung, etwas   Entsprechendes zu kochen. Die eigentlich von uns geplante und heißgeliebte Linsensuppe konnten wir vergessen (Hülsenfrüchte gehen gar nicht und Tomaten in konzentrierter Form auch nicht). Weder Kühlchrank noch Tiefkühler gaben viel her. Aber dann kam mir doch eine Idee.

Kartoffel-/Lauchsuppe mit dunklen Croutons (vegetarisch)

Zutaten (2-3 Personen):

  • 5 kleinere Kartoffeln
  • 1,5 Stangen Lauch
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Charlotten
  • 1/2 Becher griechischer Joghurt
  • 100 ml Sahne
  • 1 Löffel Butter
  • Brühe (selbst gekochte o. in Pulverform )
  • Salz, Pfeffer, Petersilie 

Für die Croutons:

  • 2 dickere Scheiben Roggenbrot (bei mir mit Chiasamen)
  • Butter o.ä. zum Anbraten

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und waschen. Den Lauch und die Frühlingszwiebeln putzen, in Scheiben schneiden und waschen. Die Charlotten häuten und sehr klein schneiden.

Kartoffeln, Lauch und Frühlingszwiebeln in einen Topf geben und mit ca. einem 3/4 Liter Brühe 25 Minuten kochen. 

Dann die Charlotten ganz kurz in etwas Butter in einer Pfanne glasig braten und mit in den Topf geben. Pfanne zur Seite stellen.

Den Topf vom Herd nehmen und den Inhalt mit den Charlotten, dem griechischen Joghurt und der Sahne pürieren (die Konsistenz sollte suppig bleiben, sonst noch etwas Brühe hinzufügen). Mit Salz und Pfeffer abschmecken, noch einmal aufkochen und weitere 5 Minuten mit schwacher Temperatur köcheln lassen.

Das Brot würfeln und  in der (Charlotten-)Pfanne mit ca. 1 Eßlöffel Butter anbraten (nicht zu heiß, sonst verbrennt es) bis es schön knusprig ist.

Die Suppe mit Petersilie, den Croutons und einem Klacks griechischem Joghurt anrichten.

P.S. Natürlich funktionieren auch laktosefreie Produkte, die Brühe kann je nach Gusto, wie bei mir selbst gekocht (noch eingefroren) oder in Pulverform und je nach Geschmack, sein.

Guten Appetit!

Bis bald, eure

Ela

Tag 105 – Ohne nein, auch das noch – Histamin-Intoleranz 

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Nun hat es uns also auch eingeholt, das Thema Allergien bzw. Nahrunggsmittelunverträglichkeiten. 

Ein Thema, mit dem ich mich noch nie befasst habe, obwohl ich nun schon länger mit meiner Laktose-Unverträgluchkeit zu tun habe. Irgendwie habe ich die aber nie ernst genommen, schließlich ist es in Europa ein Massenphänomen, sondern habe vor größeren Mengen Milch einfach ein oder zwei Laktose-Stopp-Pillchen eingeworfen und auf Schlagsahne, die ich eh nicht besonders mag, verzichtet und beim Kochen laktosefreie benutzt. Also eigentlich alles easy und als Meisterin  im Verdrängen wurden von mir häufige Durchfälle und Magenzwicken einfach mal übersehen. Ich musste als Teenie ein ganzes Jahr im Krankenhaus verbringen und hasse seitdem alles, was mit Krankheit zu tun hat.

Nun aber hält es der Hausarzt für sehr wahrscheinlich, dass auf jeden Fall meine Mutter unter einer Histamin-Intoleranz leidet, ich vielleicht. Wir werden jetzt erstmal 14 Tage auf die verbotenen Lebensmittel verzichten und dann weitersehen. Wobei die Informationen im Netz und auch die Listen, welche das sind, sehr weit auseinander driften.

Histamin-Intoleranz bedeutet, ähnlich  wie bei Laktose, dass der Körper, nur eben Histamin nicht abbauen kann, weil ihm bestimmte Enzyme fehlen. Leider gibt es viele Lebensmittel, die Histamin enthalten oder die Freisetzung des körpereigenen fördern. Leider sind die Auswirkungen nicht so wirklich zu ignorierten,  dazu sind sie u.U. zu gravierend, so z.B. Herzryhtmusstörungen. Meiner Mutter geht es schon lange ziemlich schlecht und wir haben eine wahre Arzt-Odyssee hinter uns.

Hier gibt es beispielsweise Informationen zur Histamin-Intoleranz. 

Ehrlich, ich finde das total doof , aber trotzdem wäre es eine Erleichterung endlich die Ursache zu kennen und etwas tun zu können.

Bis bald

eure

Ela

Tag 104 – Loslassen

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Schick ihm Licht, schick ihm Liebe und dann lass los (Eat, Pray and Love)

Ich schicke  dir Licht, ich schicke dir Liebe und ich … gebe mir Mühe

Tag 103 – Ela kocht: Schnelle Sonntagsspätzle

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Sonntags habe ich nie so richtig Lust lange Zeit in der Küche zu verbringen, daher habe ich mir ein paat schnelle und leckere Gerichte ausgedacht, die sich gut vorbereiten lassen. Und wen hält es bei diesem Traumwetter schon in der Bude?

Schnelle Sontagsspätzle

Zutaten (2 Portionen (:

  • 250 gr Spätzle (bei mir aus der Tüte, aber natürlich sind hausgemachte toll)
  • 200 gr Hähnchenbrustfilet
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1/2 Paket frische oder 1 kleines Glas Chamingnons
  • 150 gr. Frischkäse
  • 100 gr. griechischer Joghurt
  • Delikatessbrühe, ggf. Saft der Champignons, Bratfett und/oder Butter, 1 Teelöffel Mehl, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Wenn ich noch raus will, wasche ich das Fleisch bereits morgens und schneide es dann in Scheiben. Ich gebe es in eine Frischhaltedose würze es mit Pfeffer und Salz und bestäube es mit dem Mehl. 

Die Frühlingszwiebeln enthäute und wasche ich gründlich, dann werden sie in dünne Scheibchen geschnitten und wandern ebenfalls in eine Frischhaltedose. Mit frischen Champignons verfahre ich ebenso, nur lasse ich die Köpfe gerne ganz (wenn nicht zu groß) und wasche sie nicht, sondern putze sie nur. Fleisch, Zwiebeln und Champignons dürfen es sich dann im Kühlschrank gemütlich machen.

Später koche ich die Spätzle mit etwas Salz in viel Wasser. 

In einer Wokpfanne brate ich mit Bratfett und etwas Butter zunächst das Fleisch kurz an, füge dann erst die Frühlingszwiebeln, kurz darauf dann die Champignons hinzu und brate alles zusammen noch ganz kurz an. Dann füge ich ca. 1/4 Liter Delikatessbrühe (bei Champignons aus dem Glas setze ich sie mit dem Saft an) hinzu, lasse sie etwas reduzieren und rühre Frischkäse und griechischen Joghurt unter.

Die fertige Soße lasse ich dann noch 5 Minuten köcheln und mische vor dem Servieren die Spätzle unter.

Ich wünsche einen guten Appetit!

Bis bald

eure Ela 

P.S. Der Herbstspaziergang war auch sehr schön 🙂

Tag 102 – Heiß auf Eis

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Heute wurde ich dafür entschädigt, dass der Urlaub schon wieder vorbei ist. Die Eiskunstlauf-Saison hat begonnen. Eiskunstlaufen ist nämlich mein allerliebster Lieblingssport. Mit der Nebelhorntrophy in Oberstdorf ist der Startschuss für mich gefallen und ich freue mich. Es muss ja auch nicht immer Fußball sein, oder? 

Für mich ist jede Eislauf-Diszipin faszinierend, ich liebe einfach dieses Zusammenspiel von Dynamik, Atlethik und Eleganz und das zu (meistens) guter Musik. 

Okay, die Deutschen könnten besser sein, aber egal, mich interessiert eher die Leistung als die Herkunft. Außerdem haben wir ja noch DAS Paar mit Aljona Sawschenko und Bruno Massot. Sie war mit ihrem früheren Partner schon fünfmal Weltmeister und mit Bruno gab es auch schon Medaillen zu feiern.


Ich habe diesen Eislauf-Tag sehr genossen und freue mich auf die folgenden … 😍