Urlaubstag 2 (Tag 90) Lübeck mit dem Charme der alten Hanse

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Diese Stadt bezaubert mich, Lübeck hat etwas sehr besonderes. Ich will gar nicht verhehlen, es gibt hier sehr viele Touristen, ich nehme an der Hafen in Trafemünde ist daran der Hauptschuldige. Einige der großen Kreuzfahrer öffenen ihre Schleusen und fluten tagtäglich die Stadt. Trotzedem hat sie sich, typisch hanseatisch, ihre Tradition bewahrt und man findet unzählige kleine, stille Ecken, wo man noch das alte Lübeck entdecken kann.

Wir habe unseren Tag nach einem ausführlichen Frühstück, das recht ordentlich war, mit einer Schifffahrt rund um die Altstadt begonnen. Das Schiff hatte schon so das eine oder andere Jährchen auf dem Buckel, war aber charmant Die fahrt hat uns beiden sehr gefallen, genervt haben nur die Köpfe, die man ständig vor der Linse hatte. Es liegen ja viele alte Segler hier , dazu die Speicherhäuser und die spannenden Geschichten, die der Kapitän zu erzählen wollte, schön war es. Natürlich hatten wir auch ein Mordsglück mit dem Wetter, die Sonne und angenehme Temperaturen haben sicher das Ihrige getan.


Vom Schiff sind wir direkt in einen Open Air Bus umgestiegen, mit dem wir die Hotspots der Stadt anfuhren und Anregungen für den Nachmittag bekamen. Lustig, hier gibt es wie auf Marthas Vineyard eine Straße mit sehr, sehr hochpreisigen Villen, die auf der „Butterseite“ (so heißt es hier), die direkt zur Trave mit eigenem Bootsanleger liegen, deutliche teurer sind als auf der „Magarineseite“. Lübeck ist wunderbar grün und es finden sich wahre Iyllen, so haben an der Obertrave alle Bewohner Wäschestangen direkt am Ufer, weil die Häuser nicht unterkellert sind. Aber nicht nur ihre Wäschestangen stehen da, sondern auch Liegestühle, Palmen, Tische und Stühle.


Nach einem sehr leckeren Steak im Blockhouse, wandten wir uns in Richtung des Gängeviertels, meinem persönlichen Highlight der Stadt, in dem es so viel Schönes zu sehen gibt. Von den prächtigen Kaufmannshäusern gehen Mauerdurchbrüche und Gänge in verwinckelte, miteinander verbundene  Innenhöfe. Einst wohnten hier Angestellte der Kaufleute in den sogenannten „Buden“, kleinen schmalen Häusern. Dort finden sich wunderbar romantische Ecken mit Kletterosen, wilden Bromberen, alten Apfelbäumen. Sie sind noch immer bewohnt und könnten teilweise auch in „Schöner Wohnen“ einen Platz finden.


Zum Abendessen reichte uns ein sehr leckeres Eis aus dem Eispavillon an der Trave, wo man noch zusehen kann, wie die Eismaschinen drehen.

Der Besuch in Lübeck war definitiv eine super Entscheidung, ich werde diese Stadt bestimmt nicht vergessen.

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