Tag 191 – Keine guten Vorsätze oder doch?

Ursprünglich habe ich diesen Beitrag im Mitmach-Blog veröffentlicht.

Gute Vorsätze zu haben, habe ich aufgegeben, weil ich a. festgestellt habe, dass ich sie eh nicht einhalte und b. wenn doch, „der Mensch denkt und Gott lenkt“.
Um ehrlich zu sein, habe ich sogar das Gefühl, sobald man Vorsätze gefasst hat, lacht sich Frau Schicksal ins Fäustchen und denkt: „Dir werde ich es zeigen!“. Jedenfalls habe ich mich lieber in den Strom des Lebens geworfen und versuche ihm zu folgen. Nur wenn ich sehe, etwas läuft völlig aus dem Ruder, ziehe ich die Reissleine und versuche die Richtung zu ändern, was mal besser und mal schlechter gelingt.

Klar gibt es immer wieder so kleine gute Vorsätze, wie gesunder zu essen oder keine Süßigkeiten mehr zu naschen. Das letzte Mal an meinem Geburtstag nach einem verfressenen Gilmore Girls Revival-Abend. Von den drei vorgenommenen Wochen ohne Süßes bis Weihnachten blieben ganze zwei Tage übrig.

So insgeheim habe ich mir aber doch vorgenomen, dass wenn ich meine OP gut überstehe, ich noch viel mehr für meinen Rücken tun will.

Ob mit oder ohne gute Vorsätze wünsche ich euch ein wunderbares 2017!


Liebste Grüße
Ela

Tag 190 – Unterwegs in 2016

Angefangen habe ich mein Reisejahr 2016 im Februar auf Usedom, genauer gesagt in Heringsdorf, dort wollte ich Körper und Seele durchpusten lassen. Die Reise war tatsächlich Seelenfutter und sehr entspannend. Das Travelcharme-Hotel war wieder toll, hat aber gerade was die Verpflegung betrifft ziemlich nachgelassen, besonders von der „leichten“ Halbpension würde ich abraten, wir sind keine besonders großen Esser, aber hungrig aufgestanden.

Im April zog es mich oder besser gesagt, der Synchroneiskunstlauf zog uns, das erste Mal überhaupt, nach Budapest. Um ehrlich zu bleiben, war es meine erste WM, die mir nicht besonders gefallen hat. Die Halle wirkte instabil, es gab so gut wie keine Verpflegung und die Bewertungen der Programe waren unterirdisch.

Budapest kam da schon sehr viel besser weg, wirklich eine tolle und spannende Stadt, aber so richtig konnte sie mein Herz nicht. Aber klar, es gibt viel zu sehen. Verliebt habe ich mich aber ein wenig in die Buda-Seite der Stadt. Die Donau trennt die Stadtteile Buda und Pest. Pest ist mir zu chaotisch, laut und hektisch. Und, na klar, die Donau ist ein Knaller.

Tipp: Nicht Taxifahren, da wird betuppt was das Zeug hält, für die gleiche Strecke haben wir zwischen 8 und 35 € bezahlt.

Die Prommende oberhalb von Buda,  bietet wirklich einen Traumblick. Und es sind nur wenige Touristen dort.

Hotelempfehlung: Das Hotel Carlton/Buda liegt fast neben der Kettenbrücke (sehr sehenswert), die Hop on/Hop off Haltestelle ist nah. Die Zimmer sind sauber und schön, das Frühstück ist gut und die Mitarbeiter sind sehr freundlich.

Promenade in Budda
Die Kettenbrücke
Aussicht von Budda auf die Donau und das Parlament

Anfang Juni waren wir  in Binz auf Rügen, ich liebe Rügen. Ja, ich glaube mein Lieblingsort an der Ostsee.

Die nächste Tour führte mich/uns nach zig Jahren mal wieder in den Harz (ich berichtete), nach Wernigerode. Ich kannte das Städchen noch gar nicht, war aber total begeistert (siehe Reisebericht).

Rathaus von Wernigerode
Das Schloss von Wernigerode

Die nächste Reise führte uns erst nach Lübeck und dann zum Erholen nach Scharbeutz.

Lübeck mit dem Holstentor hat mir total gut gefallen, sie ist sehr charmant und überall wunderbare Ecken. 

Scharbeutz hat sicherlich einen schönen Strand und die Dünenmeile ist ebenfalls toll, sie bietet fast Mallorca-Flair. Aber der Rest des Ortes hat wenig zu bieten, er versprüht den Charme der Beton-Bauten der 70iger. Allerdings kann man, so man ein Auto hat, viele interssante Ausflüge machen. Ohne Auto braucht man einen gesunden Gehapparat und eine gute Kondition, denn der Weg un den Ort ist nicht nah und geht immer bergauf. Aber leider gibt es im touristischen Bereich nicht den kleinsten Supermarkt und auch keine Drogerie. Total doof, wie ich finde.

Die letzte Reise in 2016 war eine Dienstreise zum Tag der Deutschen Einheit nach Dresden. Trotz all den häßlichen Vorfällen  eine immer wieder traumhafte Stadt, die viel mehr nette Einwohner hat, als braunes Gesocks.

Jetzt bin ich gespannt was 2017 bereithält …

Liebste Grüße 

Ela

Tag 189 – Projekt „52 Wochen“, Teil 6

Ws wird immer besser, ich liege im Krankenhaus und habe nun etliche Versuche hinter mir, mir ein Zugang legen zu wollen, aber nun hat es geklappt.

Also heute ein Selfie aus dem Krankenhaus.

Liebste Grüße

Ela

Tag 185-187 – Flach gelegt

Ich hatte am 23.12. eine (von schon vielen) PRT . Ich habe doch Rücken.

Tja leider hat die Behandlung nicht gewirkt, wie gewünscht. Ich habe irre Schmerzen und kann nur halbwegs schmerzfrei liegen. Alles andere geht gar nicht.

Daher wird es von mir nur sporadische Nachrichten geben, bis es wieder besser ist.

Liebste Grüße 

Ela 

Tag 184 – Projekt „52 Wochen“ und Foto der Woche : Frohe Weihnachten!

Wo war eigentlich die Adventszeit? Wahrscheinlich wohl untergegangen im Umzugsstress. Aber unn hat (fast) alles seinen Platz gefunden und wir fühlen uns sauwohl im neuen Zuhause.

Nun aber ist Zeit zum Innehalten, zum Durchatmen, für uns und hoffentlich auch für euch.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen frohe, gesunde, friedliche Weihnachten, genießt es 🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄

eure

Ela

Tag 183 – Anfang und Ende – doofes Sylvester

Ursprünglich habe ich diesen Beitrag im Mitmach-Blog veröffentlicht, schaut mal vorbei. Er ist eine feine Sachen!

Ja, wenn ich hier über Anfang und Ende schreiben soll, komme ich  nicht an Sylvester vorbei. Das Ende eines jeden Jahres und der Tag im Jahr, den ich wohl am aller-, aller wenigsten mag. Auch generell mag ich keine Abschiede und ich weiß, was mir dieses Jahr gebracht hat, eine menge Mist, aber auch verdammt schöne Stunden. Was das neue und da sind wir schon wieder beim Anfang, bringen wird, das wissen wir alle nicht, eine unbekannte Größe sozusagen.

Den 31. Dezember konnte ich noch nie leiden, alle machten immer doofe Witze und ich fühlte mich nicht zugehörig. Dann dieses Gegröle, die aufgesetzte Fröhlichkeit. Später dann die Partys, auch keine wahre Freude für mich – außer allein – überzeugte Nichttänzerin. Außerdem bekomme ich regelmäßig zum Jahreswechsel meinen Blues und brauche mein Bad im Selbstmitleid.

Ein wenig besser ist es erst seit ein paar Jahren geworden, seit ich auf das ganze Gedöns pfeife und mit meiner Mum einen DVD-Abend mache, wir machen uns was leckeres zu essen und haben uns in den letzten Jahren immer eine ganze Staffel Downton Abbey reingezogen. Dieses Jahr folgt die letzte *heul*. Das war richtig schön und die Welt konnte uns mal, aber der Heringssalat nach dem Rezept meiner ostpreußischen Großmutter, ist trotzdem er DAS Sylvestergericht schlechthin ist,  ist schon richtig lecker.

Den Jahresanfang finde ich eher nervig, weil mir dieses ganze Frohes neues Jahr -Gewünsche nervt, ich vergesse es nämlich regelmäßig und ernte dann missbilligende Blicke.

In diesem Sinne macht an Sylvester was ihr wollt, nur bitte, ohne mich!

Tag 182 – Am Tag danach

Berliner sind echt coole Socken, hier geht es einfach weiter. Die Leute benehmen sich wie immer, sind nicht freundlicher geworden und sogar die Weihnachtsmärkte werden weiterhin eifrig besucht. Ich bin ein bisschen stolz auf meine Mitbürger, die sich von einem bekloppten Terroristen einfach mal gar nicht beeindrucken lassen.

Dabei ist es nicht so, dass die Berliner kein Mitgefühl zeigen, ganz im Gegenteil, die weißen Rosen sind im Blumenladen am Ku-Damm mittlerweile ausverkauft (kam gerade durchs Radio). Nein, dass ist es nicht, aber Berlin lässt sich nicht unterkriegen und gibt diesen fiesen Typen, die meiner Meinung nach einzig richtige Antwort: „Wenn ihr denkt, ihr könnt uns kleinkriegen, uns Weihnachten kaputt machen, is nicht!!!“

Meine Tochter geht heute auf den Weihnachtsmarkt, ich habe nicht mal versucht, sie abzuhalten, es sollen auch schon Leute im Abwaschwasser ertrunken sein. Ein Arzt sagte als ganz ich ein ganz junges Mädchen war und unter Panik-Attacken litt zu mir:

„Das Leben verteilt keine Garantiekarten“

einer der Sätze, die mein Leben geprägt haben. In diesem Sinne, Freunde macht weiter, sorgt euch nicht, lebt!

Liebste Grüße

Ela

 

 

 

 

Tag 181 – Terror in Berlin

Nun ist er also auch bei uns in Berlin angekommen,  der Terror. Fünf Minuten von unserer neuen Wohnung ist ein LKW in meinen Lieblings-Weihnachtsmarkt gerast. Unfassbar!

Natürlich frage ich mich, ob unter den Opfern und Verletzten jemand ist, den ich kenne.

Gerade hatte ich gesagt, dass mir das Fernsehen gar nicht fehlt (noch nicht wieder angeschlossen), aber nun fehlt es doch. Denn wie immer wenn ich mich fürchte, bin ich gierig nach Informationen. Aber irgendwie fühlt es sich ohne die Berichte auch surreal an. Was nicht sein darf, kann nicht sein. Was ich nicht gteifen kann, ist nicht existent.

Am liebsten würde ich mein (erwachsenes) Kind die nächsten Tage daheim einsperren und auf einmal ist es mir schnurzpiepegal, ob noch ein paar unausgepackte Kartons rumstehen und noch nicht alle Gardinen vor den Fenstern sind. Wir hatten Glück und sind zumindest heute  in Sicherheit.

Mein Mitgefühl den Opfern, ihren Angehörigen und den Verletzten.

eure 

Ela

Tag 180 – Oh du fröhliche … Technik

Ich bin umgezogen (Hört auf genervt zu gucken, ich seh das!). Im alten Zuhause war alles ganz normal, das Telefon kam in die Telefonsteckdose, das Fernsehen in den Fernsehanschluss und der PC lief über die Fritz-Box, die aber Hitron sonstewas hieß. Nicht dass, ich das verstand, aber ich wusste wo ich was reinstecken muss und es lief.

Hier im neuen Zuhause, nun im Westteil der Stadt ist alles anders. Unsere bisherige Technik müssen wir brav an Vodafone zurückschicken (wenn nicht,sollen wir für das alte Gelumpe 250 € blechen). 

Stattdessen (und das pünktlich!) bekamen wir ein Paket mit neuen Sachen und ein Techniker flog zum Freischalten bei uns vorbei

Er kniete kurz am Anschluss, mein Stalking des Hausmeisters um die Lage der Hausannschlüsse herauszufinden (so wollte es das Vf-Video) war komplett überflüsdig, raste in den Keller und rief irgendwo an und verschwand mit dem Hinweis, den On-Knopf nicht zu vergessen.

Prima oder? Das kluge Töchterchen schafft auch die Installation und unser Netzwerk zu verschlüsseln … Yeah. Danach macht das nicht so kluge Mütterchen (also ich) sich dran, alles ans DSL anzuschließen, denn darüber soll nun alles laufen.. Den Anfang macht das Telefon, hmmm passt irgendwie nicht, da ist an der Box nichts in was das Kabel des Telefons passen würde, also Kabelsuche (mal sehen, aber wer brauucht heute noch Festnetz? Dann muss sich halt meine Mum auch noch mit einem Handy anfreunden. Aber ein bisschen suche ich noch weiter.

Nun der Fernseher, da steht, ich muss seinen Anschluss in die Frirzbox stecken. Heißt das, ich muss nun im Flur fernsehen? Der ist nicht so groß, aber vielleicht mit Mamas Rollator und einem Küchenstuhl? Aber halt, da steht was von einer W-Lan Brücke. Die ist – was immer das ist – natürlich nicht dabei. Man braucht andcheinend zur Überbrückung sogenannte Airties. Eins davon kommt im Flur an die Fritzbox, das andere im Wohnzimmer an den Fernseher, ganz easy. Klar, bestelle ich sofort für schlappe 129 €. Ob es funktionieren wird, keine Ahnung.

Der PC zickt auch, aber sogar schon vor dem Umzug, alle paar Minuten meldet er sich vom Internet ab und leider erst nan einem Neustart wieder an.

Ich glaube, ich bleib bei meinen DVDs, telefonieren finde ich eh doof und wozu habe ich ein Smartphone?

Liebste Grüße 

Ela

Tag 179 – „Projekt 52 Wochen“ Teil 4 – Mein zweites Wohnzimmer

Ich nehme an Zeilenendes Projekt „52 Wochen“ teil und möchte ein ganzes Jahr lang jede Woche ein Selfie von mir posten.

Eigentlich nicht nur mein zweites, sondern auch drittes, viertes, fünftes, …. Ich will gar nicht wissen, wieviele Stunden ich in den letzten 21 Jahren in Eishallen an den berschiedensten Ecken der Welt von Nad Eörrishofen bis.Boston verbracht habe. Erst weil mein damals noch kleines Töchterlein unbedingt aufs Eis wollte und mich dann irgendwann der Virus gepackt hatte. Tja, aber verloren war ich als ich anfing darüber zu schreiben. Was soll man machen, ich liebe es nun mal.

Ohne ein Geheimis zu verraten, ich finde Eishallen mega, besonders wenn sie beim Synchroneiskunstlaufen pickepacke voll sind und das Publikum feiert, singt und tanzt. Das ist neben den vielen großartigen Programmen irre toll.

Wen es interessiert,  am 5. und 6. Januar findet in Berlin,  im Sportforum Hohenschönhausen, der Cup of Berlin statt. Das ist ein großer internationaler und stark besetzter Wettbewerb im Synchroneiskunstlaufen. Mich trefft ihr da übrigens auch 😉

Liebste Grüße 

Ela