Tag 215 – „Projekt 52 Wochen“, Teil 10: Angekomme

Gepostet am Aktualisiert am

Ein Jahr jede Woche ein Selfie und ein paar Worte/Gedanken dazu , das ist das Projekt von Zeilenende. Ich finde es spannend, was (m)ein Gesicht so übers Jahr erzählt. Nicht nur ich mache außer Zeilenende mit sonern auch:

Die Anderen:

Gertrud Trenkelbach

Marinsche

Multicolorina

solera1847

trienchen2607

Wili

REHA-Tagebuch, Teil 1

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Wie könnte man drei Wochen auf Sylt besser starten als mit einen Selfie „Das Meer und ich“. Das war heute tatsächlich das ganz große Highlight, ich liebe Meere, ob im Winter oder im Sommer, einfach IMMER.

Eigentlich ging heute wirklich alles glatt, ich war schon vor dem Wecker wach und die Fahrt mit der Deutschen Bahn war bestens, ich hatte mir ja für sehr kleines Geld ein Ticket 1. Klasse geholt (der Koffer Transport war teurer, okay, wahrscheinlich war er auch schwerer ;)), der Zug fuhr von Berlin bis Wsterland durch, fuhr pünktlich ab und kam ebenso an. Noch dazu hatte ich ein ganzes Abteil für mich. Es war echt gut.

Eine kleie Verwirrung gab es dann aber doch, hatte ich gestern eine SMS bekommen, mein Gepäck sei zugestellt, kam heute eine weitere, es käme erst am nächsten Werktag. Ich bekam einen Mordsschreck und hatte schon eine Notfall-Einkaufsliste im Kopf. Aber durch einen Anruf klärte sich dann alles, mein Koffer war angekommen … zum Glück!

Die Klinik macht eine recht chicken Eidruck, eher wie ein Hotel mit großer Rezeption und schönen Sitzgruppen. Mein (winziges) Zimmer liegt im Erdgeschoss und damit nur eine Steinwurf (also nicht meinen) vom Strand entfernt. Als erstes bekam ich einen vorläufigen Therapieplan für diese Woche, ich soll zu seeeehr vielen Vorträgen. Ob denen klar ist, dass meie Medis seeehr müde machen? Allein zweimal Ernährungtherapie, so fett bin ich doch gar nicht. Na ja, egal. Zweimal in der Woche muss ich an so einem Automaten meinen Blutdruck messen, heute wurde es mir erstmal von einer Schwester gezeigt. Natürlich funktionierte das Teil nicht und behauptete ich hätte keine messbaren Parameter. Vielleicht bin ich ja schon tot und habe es verpasst? Nachdem ich dann an einem weiteren Automaten, den Ticket fürs Fernsehen und fürs WLan gelöst hatte, durfte ich auf mein Zimmerchen, wo ich aber nur mein Zeugs abstellte, meine nagelneue Selfiestange auspackte, um mich dann sofort auf den Weg zum Strand zu machen.

Es war kalt, sehr kalt sogar und dabei hatte ich schon meine Bettdecke zum Anziehen, mein dicksten (selbstgestrickten) Schal, Mütze und Handschuhe an. Aber es war auch und vor allem wunderschön, die Atmosphäre war eine ganz andere als im Sommer, kaum Menschen am Strand, es war diesig und fast ein bisschen geheimnisvoll. Am liebsten wäre ich trotz Schmerzen sofort losmaschiert.

Aber ich musste direkt wieder zu einer Begrüßung, diesmal durch das Serviceteam, mit einem Oberkellner, der jede Frau „Bella“ nannte. Dort bekam man eine silberne Marke, die man immer brav hochhalten muss, da steht nämlich die Tischnummer drauf, wo man nun bis zum bitteren Ende sitzen muss. Man sitzt tatsächlich – wie vermutet – zu sechst am Tisch. Mein Tischgenossen scheinen ganz nett zu sein und man duzt sich, aber dazu ein anderes Mal mehr. Das Essen war okay, würde ich sagen, der Speisesaal erinnert schwer an eine Kantine.

Nacdem Essen bin ich direkt auf mein Zimmer gegangen und habe mich meinem Koffer gewidemt und den Inhalt verstaut. natürlich habe ich auch schon mit meine Lieben telefoniert und nun sitzte ich hier und schreibe für euch.

Liebste Grüße und Moin Moin

Ela

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5 Kommentare zu „Tag 215 – „Projekt 52 Wochen“, Teil 10: Angekomme

    gertrudtrenkelbach sagte:
    25. Januar 2017 um 21:36

    Oh wie schön! Das Meer kann nur entspannen….und genauso siehst Du aus!

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    […] Tag 215 –… zu Fitnessprojekt 52 – Woch… […]

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    […] 365tageimleben […]

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    […] Ela […]

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