Tag 251 – Es soll grünen, so grünen

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Seit meinem Umzug bin ich glückliche und gerade hoffnungslos verwirrte Großstadt-Terrassen-Besitzerin. Seitdem wir die Wohnung im Oktober gefunden hatten, freue ich mich auf die Terrasse. Denn eigentlich bin ich ein Gartenkind, aufgewachsen- sozusagen – im Schrebergarten meiner Großeltern. Eine meiner ersten Erinnerungen ist die an mich, als „Erntethelferin“ im Pflaumenbaum, genüsslich, die vermutlich sehr proteinhaltigen Pflaumen verdrückend, neben mir ein kleines Eimerchen für die Ernte- Es blieb recht leer, während ich da so saß, die Sonne meine Nase kitzelte und ich die kleinen Menschen da unten beobachtete von den ab und zu ein Ruf zu mir hoch drang: „Elchen, was machst du da? Meine standardisierte Antwort: „Eine kleine Pause, Opi!“. Aber ich hatte auch ein eigenes Beet, dass ich aber leider meistens vergaß, aber ich erntete mit Opa auch Kartoffeln und Erdbeeren.

Leider ist aus dieser Zeit nur wenig mehr hängen geblieben als meine Liebe zum Grün. Als es dann später das Haus gab, gab es auch Männe  Aber nun wird es ernst, die Sonne zwinkert mir zu und Ela muss wohl ran, auch wenn ich über einen Großstadt-Urwald nachgedacht habe, aber ob das den Nachbarn gefiele? Zum Glück waren anscheinend unsere Vormieter, die wir nicht kennengelernt haben,  schon recht aktiv. So gibt es zwar viel Laub und fast ebenso viele Haselnussschalen, von „unserem“ Eichhörnchen, das gerade wieder zu Besuch war, aber darunter auch richtig gute Blumenerde und auch schon ein paar Pflanzen. Eichhörnchens Favorit ist dabei bestimmt der Haselnussstrauch.

Die ersten Fragen, die sich nun stellen: Was wollen/brauchen wir? Was geht? Wir wollen auf jeden Fall eine Kletterrose und die ist auch schon bestellt. Aber sie braucht natürlich auch den richtigen Pflanzort (Beet oder Kübel) und die richtige Erde. Wir brauchen dringend einen seitlichen Sichtschutz, ansonsten sitzen wir, wenn wir sitzen, auf dem Präsentierteller. Und natürlich soll aus unserer Terrasse mit kleinem Budget (ein paar reisen müssen schließlich auch sein) eine wahre Großstadtidylle werden.

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Gestern fing nun der praktische Teil an, das Laub musste von der Erde, jedenfalls soweit ich dran kam. Es gibt so eine „Nasenspitze“ unter der sich ein Abgrund von ca 3 m Höhebefindet, ohne Zaun, da kriegen mich keine zehn Pferde hin.  Dabei fiel mir dann auch auf, wir brauchen einen Rechen, einen (kleinen) Spaten und einen Besen für draußen. Ein paar Blumenzwiebeln sind in der Erde und sechs Tausendschönchen gepflanzt.

Es wird Fortsetzungen geben …

Liebste Grüße

Ela

 

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4 Kommentare zu „Tag 251 – Es soll grünen, so grünen

    Deine Christine! sagte:
    5. März 2017 um 12:20

    oh, wie schön und sehr spannend… ich bin gespannt wie es weiter geht… LG

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    Myriade sagte:
    5. März 2017 um 16:09

    Oho, das sieht nach großem Potential aus . Ich finde das entstehen von Grünoasen sehr spannend.

    Gefällt 1 Person

      365tageimleben geantwortet:
      5. März 2017 um 16:20

      Ich auch! Jedemfalls nach dem Stadium der Hilflosigkeit. Wenn ich erstmal alles weg habe, was weg soll LG

      Gefällt 1 Person

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