Tag 332- 334: Kann man Glück einfach so erzeugen?

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich hier meine Frustliste präsentiert, über sie kam ich ins Grübeln, denn eigentlich will ich ja alles lieber und mehr, als frustriert zu sein. Ich will glücklich sein, so wie wohl (fast) jeder Mensch auf der Welt.

Wie stelle ich das an, glücklich zu sein?

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Tag 331: Ein Tischler, der ein Schreiner war, eine Maß und Ela

Diesen Beitrag habe ich zuerst auf dem Mitmach-Blog veröffentlicht.

Es war einmal eine Ela, die (es) aus dem fernen Niedersachsen nach Bayern zog, im Gepäck hatte sie ihre liebsten Menschen, unter anderem auch eine kleine (Eis-) Prinzessin. „Tag 331: Ein Tischler, der ein Schreiner war, eine Maß und Ela“ weiterlesen

Tag 330: Schnipp Schnapp (Projekt 52 Wochen)

So sehe ich nicht mehr aus. Endlich habe ich es getan, es war eine schwere Operation, aber endlich hat der der Mut (oder die Verzweiflung?) gereicht und ich war beim Friseur.

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Tag 329: Und nun das auch noch …

Du willst wissen was? Das werde ich dir gleich verraten, denn manchmal kommen  die Dinge einfach genau zum richtigen Zeitpunkt auf mich zu.

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Tag 326-328: Update

Du merkst, ich mache mich rar, aber derzeit ist auch soviel los …

Erstmal ist meine Mum noch im Krankenhaus, ich mag das nicht. Irgendwann scheine ich von der Tochter zur Mutter mutiert zu sein und möchte immer beschützen. Doof, ich weiß und dabei geht es ihr auch schon viel besser. Außerdem kostet die  Rennerei ins Krankenhaus ganz schön Kraft.

Vorgestern habe ich erfahren, dass meine Jugendfreundin Elke – ich hatte immer den Plan, sie mal anzurufen – gestorben ist und nun bleibt es wohl bei den flüchtigen Facebook-Kontakten der letzten Jahre. Irgendwie macht mich das traurig, sie war genauso alt wie ich, leidenschaftliche Reiterin, hatte zwei Kinder Anfang 20 und ich sehe seit der Nachricht immer meine Elke mit 15, 16, 17 vor mir, voller Leben und voller Träume.

Natürlich mache ich auch viel mehr, als ich darf und mein Rücken meckert ganz schön. Darum habe ich mir für heute einen ganz ruhigen Tag allein für mich vorgenommen.

Nebenbei gibt es aber auch gute Nachrichten:

Ich habe mir 2 Paar neue Schuhe gekauft, 😉 bequem und hübsch und meine REHA ist durch 🙂

Ein Problem habe ich unterschlagen, allumfassende Unlust …

Liebste Grüße 

Ela

Tag 323-325: Welche Überschrift passt?

Gestern als ich so da saß und einmal mehr Lebenszeit mit Warten auf langen Fluren verbrachte, kam ich ins Nachdenken, was ist eigentlich los mit diesem Jahr?

Im Großen gesehen wäre wieder ein Faustzitat mehr als passend: „Heinrich, mir graust vor dir“ Nur den Namen würde ich durch diverse andere ersetzen: ISISDonald, Theresa, Kim Jong-un, Erdogan, Marie Le Pen, …Und diese Reihe ließe sich beliebig fortsetzen.

Was machen Menschen nur mit ihrer Verantwortung? Da wählen die Amerikaner eine selbstverliebte Dumpfbacke, der die Dummheit förmlich aus den Augen leuchtet, in eines der höchsten Ämter dieser Welt. Dummheit und Narzissmus halte ich für eines der gefährlichsten Persönlichkeitsbilder überhaupt. Ein solcher Mensch tut buchstäblich alles um sich Aufmetksamkeit zu verschaffen und wen oder was er dabei ins Unglück stürzt ist ihm egal.

Zu Erdogan muss ich wohl nicht viel hinzufügen, nur ist er vermutlich intelligenter.  Lassen wir die anderen jetzt, es ist eh alles eine Mischpoke…

Nur die ISIS steht nochmal auf einem anderen Blatt. Aber das sind in meinen Augen keine Menschen, diesen Status haben sie und alle Sympathisanten verwirkt. Wenn es einen Gott gibt, egal welcher Religion, werden sie in der Hölle schmoren oder noch besser als ihre eigenen Opfer wiedergeboren..

Von ihr kommt dieser menschenverüachtende  Terror, der überall zu sein scheint, der so viele Menschen ihr Leben und andere ihre Gesundheit oder die Freude am Leben gekostet hat. Ich müsste jetzt schreiben, dass er mich ängstigt, tut er aber nicht, er macht mich umfassbar wütend!

Meine globale Überschrift über dem ersten Halbjahr 2017:

Idioten, Angst und Terror

Besonders gut ist leider auch meine private Halbzeitbilanz nicht. Zwei Operationen, fünf Monate Dauerschmerz, buchstäblich lahmgelegt und immer die Angst, dass bleibt nun so, aber jetzt nach der zweiten OP dachte ich: „Es geht aufwärts, HURRA!“ Ich bin endlich die fiesen Nervenschmerzen los und nach der REHA darf ich endlich wieder in dem Dienst.

Das sieht ja auch alles eirklich gut aus, aber nun mussten wir gestern meine Mum als Notfall ins Krankenhaus bringen, es geht ihr schon länger nicht gut, aber nun mussten wir handeln, sie hat eine schwere Entzündung im Bein, nun wird sie mit Antibiotika aus der Infusionsflasche vollgepumpt.

Daher würde meine private Überschrift so lauten:

Krankheit, Schmerzen und Sorge

Ich würde jetzt zu gerne schreiben, dass es ja nur besser werden kann , aber ich traue mich nicht …

Liebste Grüße 

Ela

Tag 322: Ausgetobt (Foto der Woche)

Du ahnst schon böses? Recht hast du! Schon wieder ein bemalter Blumentopf. Ganz genau und ich liebe ihn.

So und weil ich ihn so mag noch ein wenig mehr

Als nächstes steht nun das Geburtstagsbild für das Töchterlein und eines für meine Freundin S. an.

Liebste Grüße 

Ich 

Tag 321: Blau, blau, blau sind alle meine Kleider

Diesen Beitrag habe ich zuerst im Mitmach-Blog veröffentlicht zum Wochenthema Blau.

Picasso soll man bloß nicht glauben, nur er habe eine blaue Periode gehabt, ich hatte sie auch. Nicht nur puncto Kleidung, Wohnung, nein überhaupt in jeder, okay bis auf den Alkoholgenuss, famot hab ich es nicht so. Wenn ich einen Gegenstand in der Farbe Blau entdeckte, war das schon mal das wichtigste „Will haben“-Kriterium.

Schon in unserer vorübergehenden bayrischen Wohnung war Blau vorherrschend, es gab blaue Schränke, Tische,  Stühle und natürlich war auch das Sofa blau. Man höre und staune ichcbesaß sogarvein blaues Dirndl und mein Kind einen ebensolchen Kinderwagen. Es kam schon fast einer Revolution gleich, dass Töchting ihre erste Kür in rosa lief, was aber nur am mangelnden Geschmack der Trainerin lag, aber immerhin, das allererste Eislaufkleidchen war … genau … blau.

Als wir dann vor 16 Jahren nach Berlin zogen, trafen wir die Verstandesentscheidung: Weg vom Blau. Und dann gingen wir einkaufen und was soll ich sagen: blauer Teppich, Sofa, Accessoires … tja, blöd gelaufen, wir gaben auf und ich strich die Wände auch noch blau. Habe ich schon erwähnt, dass ich schönen, blauen Augen nur schwer wiederstehen kann?

Die große Wende brachte erst der Umzug im letzten Winter, dabei gab es keine Absprache oder ähnliches, es passierte einfach. Es zog nichts neues Blaues bei uns ein, weder in den Gemeinschaftsbereichen, noch in den privaten Zimmern. Jeder der uns heute besucht, würde wohl annehmen, unsere Lieblingsfarben sind rot, rosa, pink. Blau findet sich immer weniger.

Nur beim persönlichen Shoppen bin ich Blau noch immer verfallen, gibt es ein Shirt in rot und blau, nehme ich blau. Was solls, ich finde, die Farbe steht mir einfach und so thinke ich nur wohntechnisch pink, ansonsten genieße ich weiter wenigstens an und an meine blauen Stunden …

Tag 320: Was macht einen besonderen Tag aus?

Manchmal bestimmen das ganz sicher  die ganz großen Erlebnisse oder Ereignisse, wobei ich bei diesen oft so aufgeregt bin, dass ich vieles gar nicht mitbekomme. Aber klar auch die große, lang erträumte Reise und junge Liebe soeieso, lassen das Herz Freudensprünge machen.

Aber nein, wir müssen nicht Monate  und Jahre auf dieses so intensive Gefühl warten, dass unsere Seele vor Freude tanzen lässt, warten. Denn nicht nur die Meilensteine haben die Fähigkeit, uns glücklich zu machen, manchmal sind es die kleinen Dinge. Sei es ein leckeres Essen, ein paar schöne Blumen, ein Treffen mit Freunden, ein Spaziergang am Strand, im Wald, durch Felder, das Gefühl der Dankbarkeit oder ein gutes Gespräch.

Ich hatte gestern so einen wunder-wunderschönen Tag, der sachlich betrachtet nichts besonderes war. Es passierte eigentlich nicht viel und nicht mal das Wetter tat sich hervor. Aber dieser Tag fing schon gut an, weil wir alle drei nichts wirkliches vorbhatten und uns so fast drei Stunden und über Gott und die Welt quatschend beim Frühstück aufhielten.  Anschließend hatte ich Lust zu malen (eigentlich Töchtings Geburtstagsbild), aber da sie sich zu mir nach Draußen setze, war damit nichts), machte aber nichts, lange schon hatte ich eine neue Blumentopf-Idee, die noch auf Umsetzung wartete. Meine Mum lag derweil auf ihrem Bett mit Blick zu uns und  las. 

Es war einfach so friedlich so liebevoll, ich durfte eine meiner Lieblings-beschäftigungen ausüben, dabei in die Rosen schauen, ihren Duft genießen und hatte meine Lieblingsmenschen um mich. Es war wie eine Oase des Friedens, angst- und sorgenfrei, in einer gefärlichen Zeit und ich fühlte neben Glück auch Dankbarkeit:

  VvbWerd ich zum Augenblick sagen:        Verweile doch! du bist so schön! (Faust 1/J. J. W. von Goethe)

Tag 319: Kommen die Harten in den Garten? (Projekt 52 Wochen)

Ich bin wieder raus aus dem Krankenhaus, YEAH!!! und es geht mir schon ziemlich gut, ich konnte sogar schon meine Medikamente reduzieren und es ist viel besser als so kurz nach der OP im Januar. Ich kann wieder (fast) schmerzfrei laufen.

Um ehrlich zu sein, wird es wohl auch noch eine Weile dauern bis ich dem Frieden wieder trauen kann. Was mir da Weihnachten passiert ist, es ist auch psychisch nicht hanz einfach zu verfauen, wenn auf einmal der ganze Kärüer streikt. Das ist nicht wirklich vertrauensbildend. Aber jetzt habe ich wieder Hoffnung geschöpft und genau die brauche ich dringend. Sollte es wirklich so sein, dass sich der ganze Kampf gelohnt hat? Komme ich Harte nun in den Garten? 😉

Einem Menschen schulde ich jede Menge Dank, meiner wunderbaren Ärztin, die immer an meiner Seite war, mit und für mich gekämpft und nun anscheinend ein kleines Wunder im OP vollbracht hat. Danke!

Wie geht es weiter? Bis zum Fädenziehen darf ich nur Spazierengehen, dann geht es los mit Physio und wie es aussieht, soll/darf ich nochmal zur REHA. Sylt wird es diesmal nicht, die Klinik ist den ganzen Sommer ausgebucht. Mehr verrate ich erst nach dem ich alles schwarz vor mir habe.

Ein Jahr jede Woche ein Selfie und ein paar Worte/Gedanken dazu , das ist das Projekt von Zeilenende. Ich finde es spannend, was (m)ein Gesicht so übers Jahr erzählt. Nicht nur ich mache außer Zeilenende (er hat sein Projekt bereits beendet) mit, sondern auch:

 Gertrud TrenkelbachMarinscheMulticolorinasolera1847,trienchen2607Wili

Liebste Grüße 

Ela