Monat: August 2017

Huch, wo ist sie denn?

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Es ist schon komisch, wie zwei Stunden Büro die eigene Zeiteinteilung und das Leben verändern. Ich hätte auch nie gedacht, dass mich das anstrengt, denn eigentlich ist es doch kaum mehr als nichts.

Aber da hängt  ja mehr dran, der Wecker klingelt wieder, ich muss mich anders kleiden, der Weg dauert auch seine Zeit. Am stressigsten empfinde ich allerdings die Reizüberflutung und das mich begleitende Gefühl im falschen Film zu sein. Jeder erzählt mir was, täglich spreche ich mit vielen Leuten und oft denke ich (noch): Und was interessiert mich das? Irgendwie ist in mir immer noch die Lässigkeit der Zeit zu Hause und auch der Gedanke: Bleibt doch mal ruhig, davon geht die Welt nicht unter, es gibt wichtigeres! Vermutlich bin ich immer noch im falschen Modus.

Ganz lustig finde ich, dass mir das Gefühl für Hirachien wohl abhanden gekommen ist, na ja bei uns Daheim gibt es die auch nicht. Vielleicht sehe ich gerade dabei aber auch manche Absurdität klarer. So wurde es als Meldung empfunden, dass ich mich mit einer neuen Mitarbeiterin duze (ich kenne sie seit fast 20 Jahren), weil sich nun zwei andere durch das Duzen mit mir nicht mehr privilegiert fühlen können Habe die Ehre ;). Am liebsten hätte ich gesagt: Hey, ruhig bleiben, ich bin NICHT die Queen. Aber auch andersrum habe ich noch eine Fehlfunktion, mir fehlt es an Respekt. Wenn mein Kollege sagt: Der Chef erwartet, … erzittere ich nicht. Oder sehe ich vielleicht nur klarer?

Gestern hatte ich nun die Gelegenheit mit einem Kollegen zu sprechen, der im Hamburger Modell ganz ähnliche Erfahrungen gemacht hat und mir versichert hat, dass ich irgendwann wieder wirklich ankomme. Aber will ich das?
Auf jeden Fall genieße ich das späte Anfangen, dass es mir schon morgens ermöglicht, ein Stück durch den Tiergarten zu laufen. Ich habe ja Zeit. 

Nun kennt  ihr auch den Grund, warum ich hier zur Zeit eine kleine Pause eingelegt hatte. Das musste mal sein …

Liebste Grüße 

Ela

Verunsichert …

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Gestern habe ich mein neues Layout gepostet, ich war ganz schön stolz drauf und fand es gar nicht mal so schlecht.

Inzwischen weiß ich aber gar nichts mehr, die Reaktionen darauf und meine diesbezüglicher Frage liegen bei ganz genau NULL. jetzt frage ich mich, sieht man es vielleicht gar nicht, habe ich bei den Einstellungen etwas falsch gemacht oder seid ihr alle so nett, dass niemand sagen mag, dass es doof ist.

Jetzt sitze ich am Sonntag Morgen seit sechs vor dem PC und finde den Fehler nicht, aber nun reicht es, ich gehe wieder in mein Bett, ziehe mir meine Decke über den Kopf und vergessen den WP-Mist.

Es ist (erstmal) vollbracht, was sagst du?

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So ganz langsam fummele ich mich durch den Urwald WordPress und habe es tatsächlich geschafft meinem Blog ein neues Layout zu verpassen. Echt schade, dass ich alles nicht eindach aus meinem Testblog übernehmen konntecropped-cropped-cropped-cropped-20170623_190943-14. Da war es nämlich schon fix und fertig. Aber das wäre wohl zu einfach.

Neulich habe ich gerade mit meinen Blog bei Blogspot das gleiche gemacht und ehrlich gesagt Bauklötze gestaunt, wie einfach es da funktioniert.

Natürlich würde es mich jetzt sehr interessieren, wie euch das neue Layout gefällt? Habt ihr Anregungen oder Kritik? Was könnte ich besser machen?

Liebste Grüße

Ela

 

 

 

Wocheneinkauf mal anders

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Neuen Ideen gegenüber bin ich ja meistens aufgeschlossen und den wöchentlichen Großeinkauf mag ich gar nicht leiden, volle Läden, Gedränge an der Kasse und Schlepperei. Alles was frisch ist (Obst, Eier, Gemüse, …) kaufe ich eh im Bio-Markt im Nebenhaus.

Daher lag es nah, einen der viel umworbenen Lieferdienst auszuprobieren, außerdem hatte ich noch einen Gutschein über 20 % und kostenlose Lieferung.

Also frisch ans Werk und erstmal die App heruntergeladen. Die Gestaltung ist übersichtlich und selbsterklärend, die Lebensmittel und Haushaltsartikel sind in Gruppen eingeteilt und eine Suchfunktion gibt es auch. Dinge, die man regelmäßig kauft, kann man als Favorit markieren. Wenn man alles im Einkaufswagen hat, geht man wie im richtigen Leben zur Kasse, kann die passende Bezahlmethode und einen Liefertermin – frühestens am Nachmittag des Folgetages – wählen. Das Entgelt für die Lieferung beträgt je nach Zeitfenster 2,99 – 4,99 €, in meinem Fall entfiel es beim ersten Mal ja. Auch die Payback-Card und der Gutschein ließen sich problemlos eingeben. Soweit so gut, was mir nicht so gut gefällt ist, dass man erst auf dem Weg zur Kasse darüber informiert wird, dass der eine oder andere Artikel nicht lieferbar ist und, dass die alternativ angebotenen Artikel  oft keine wirklichen Alternativen sind. So wurde mir statt des ausgewählten Brie ein junger Gouda empfohlen.

Einmal (von drei) ging die Lieferung ziemlich schief, die Lieferung kam viel zu spät und Infos gab es keine.. Beim ersten Mal war es noch okay, ich hatte die Ware für den Zeitraum 17.00 bis 18.00 Uhr bestellt, kurz vor Ende bekam ich eine SMS, die Lieferung würde sich um 10-15 Minuten verspäten. Beim zweiten Mal sollten die Sachen zwischen 17.00 und 19.00 Uhr geliefert werden. Bis 19.30 Uhr hatte ich jedoch nichts gehört und keine Lieferung. Beim Anruf der Hotline erfuhr ich, es wäre ein neuer Fahrer, der durch die Stadt irrt und sich mit dem Funk nicht auskennt. Nach einer weiteren Stunde kam dann die Lieferung, der Fahrer entschuldigte sich, nicht aber REWE und den versprochenen Gutschein habe ich bis heute nicht erhalten. Heute (der 3. Versuch) hat am Nachmittag, wo die Lieferung auch noch günstiger war, alles wieder prima geklappt.

Die Ware war durchweg frisch, die Tiefkühlsachen  waren gefroren, Wurst, Fleisch und Joghurt gekühlt. Verpackt war alles in Papiertüten. Die Preise sind die gleichen, wie im Laden.

Da ich auch für die Lieferdienste von Edeka und Amazon Gutscheine habe, werde ich auch diese noch testen und berichten.

Insgesamt habe ich darauf wohl  – ohne es zu wissen – schon lange gewartet.

Liebste Grüße 

Ela

Das erste Mal

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Heute war es soweit, nach fast neun Monaten war ich wieder im Büro. Erstmal nur für zwei Stunden (Hamburger Modell = schrittweise Wiedereingliederung), aber immerhin. Ich habe zwischendurch schon nicht  mehr dran geglaubt, ich konnte mir irgendwann nicht mehr vorstelle, dass ich es wieder schaffen würde. Schon der Weg erschien mir als unüberbrückbares Hindernis. Gestern Abend und heute Früh war ich dementsprechend auch richtig aufgeregt und mein Bauch führte ein kleines Tänzchen auf.

Ich habe aber wirklich tolle Kollegen und wurde super nett empfangen, alle schienen sich zu freuen, dass ich wieder da bin und fragten, wie es mir geht. Arbeit hat sich auch nicht angesammelt, mein Schreibtisch war leer bis auf ein paar Infos. Dankeschön!

Klatsch gab es natürlich auch schon ein bisschen und eine Kollegin, mit der ich nie warm geworden war, hat den Arbeitsplatz gewechselt. Erstaunlicherweise haben meine Pflanzen fast alle überlebt. Auch das war eine kleine Freude, denn ich habe sie schon sehr lange.

Morgen kommt dann das erste Meeting und bald wird es spannend, denn dieses Jahr ist auch dienstlich gesehen, spannend.

Liebste Grüße

Ela

Und sie lebt doch!

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Letzte Woche betrat ich meine totgeglaubte Terrasse und sie da, die Kletterrose setzt zur zweiten Blüte an, eine prächtige Hibiskusblüte zeigt sich und auch ein paar Geranien haben überlebt.

Was lehrt mich das? Man sollte erst aufgeben, wenn es wirklich vorbei ist



Liebste Grüße 

Ela

Alle Frauen telefonieren gerne?

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Das höre ich immer wieder. Wer kennt sie nicht die Geschichten von der Dauertelefoniererin, vom notwendigen zweiten Anschluss, vom glühenden Telefon. Und jeder kennt wohl mindestens eine/einen dieser Gattung.

Telefoniere ich gerne?

Eindeutig nein, ganz im Gegenteil. Das  war auch noch nie anders, selbst lange vor der digitalisierten Welt habe ich im Zweifelsfalle lieber einen Brief geschrieben. Ach, was waren das für Zeiten? Ich hatte viele Brieffreunde, einen in Südkorea, eine in  Kalifornien und eine in der DDR. Jeder Brief war spannend ind ersehnt, anders als ein belangloses Gefällt mir bei Facebook oder eine Grinsesmilie. Langes Telefonieren war eh nicht drin, jede Minute kostete  und wer hätte sich damals schon ein Telefongespräch nach Übersee leisten können?

Vielleicht liegt es daran, dass wir unser erstes eigenes Telefon bekamen als ich dreizehn war.  Solange liefen wir, wenn es pressierte,  150 m zur nächsten Telefonzelle. Alles andere erledigte man persönlich oder eben per Brief. Als wir dann endlich eines hatte, war es für Notfälle reserviert und es durfte nie mehr telefoniert werden, als in der Grundgebühr enthalten war.

Wie ist es mit beruflichen Telefonaten?

Natürlich muss ich im Job telefonieren, was ich auch nicht ganz so lästig finde, denn in der Regel geht es da ja um einen kurzen Informationsaustausch. Damit kann ich gut leben.

Bitte „kein Ohr abkauen“

Wirklich wahnsinnig machen mich die Dauertelefonierer, die sich nur mal wieder melden wollten und dann reden, reden, reden, kein Ende finden und nicht mal merken, dass man schon lange ausgestiegen ist und nur noch ab und an ein hmmm, stimmt oder ja einstreut. Diese Leute rufen auch garantiert immer dann an, wenn ich gerade etwas sehen, lesen oder machen will. 

Was war ich glücklich, als die Messenger-Dienste erfunden wurden. Das mag ich schon viel lieber, da glühen zumindest die armen Ohren nicht. Aber selbst da bin ich nicht ständig aktiv, denn auch diese lustigen Bildchen, Videos oder Fotos von fremden Leuten finde ich ziemlich nervig. Ich bin in einer einzigen WA-Gruppe ind das ist schon fast zuviel.

Wie geht man mit dieser Unlust um?

Ich, inzwischen sehr offen. Warum soll ich meine Freizeit mit etwas verbribgen, dass ich nicht leiden kann? Alle wissen, ab 19.00 Uhr gehe ich nicht mehr ans Telefon und auch vorher bin ich nur dazu bereit, wenn es sich aufs Notwendige beschränkt. Natürlich gibt es ein paar Menschen für die ich eine Ausnahme mache, beispielsweise meine Mutter, die mit den neuen Medien nicht umgehen kann und will. 

Wie haltet ihr es mit dem Telefonieren?

Liebste Grüße 

Ela