Wocheneinkauf mal anders

Gepostet am Aktualisiert am

Neuen Ideen gegenüber bin ich ja meistens aufgeschlossen und den wöchentlichen Großeinkauf mag ich gar nicht leiden, volle Läden, Gedränge an der Kasse und Schlepperei. Alles was frisch ist (Obst, Eier, Gemüse, …) kaufe ich eh im Bio-Markt im Nebenhaus.

Daher lag es nah, einen der viel umworbenen Lieferdienst auszuprobieren, außerdem hatte ich noch einen Gutschein über 20 % und kostenlose Lieferung.

Also frisch ans Werk und erstmal die App heruntergeladen. Die Gestaltung ist übersichtlich und selbsterklärend, die Lebensmittel und Haushaltsartikel sind in Gruppen eingeteilt und eine Suchfunktion gibt es auch. Dinge, die man regelmäßig kauft, kann man als Favorit markieren. Wenn man alles im Einkaufswagen hat, geht man wie im richtigen Leben zur Kasse, kann die passende Bezahlmethode und einen Liefertermin – frühestens am Nachmittag des Folgetages – wählen. Das Entgelt für die Lieferung beträgt je nach Zeitfenster 2,99 – 4,99 €, in meinem Fall entfiel es beim ersten Mal ja. Auch die Payback-Card und der Gutschein ließen sich problemlos eingeben. Soweit so gut, was mir nicht so gut gefällt ist, dass man erst auf dem Weg zur Kasse darüber informiert wird, dass der eine oder andere Artikel nicht lieferbar ist und, dass die alternativ angebotenen Artikel  oft keine wirklichen Alternativen sind. So wurde mir statt des ausgewählten Brie ein junger Gouda empfohlen.

Einmal (von drei) ging die Lieferung ziemlich schief, die Lieferung kam viel zu spät und Infos gab es keine.. Beim ersten Mal war es noch okay, ich hatte die Ware für den Zeitraum 17.00 bis 18.00 Uhr bestellt, kurz vor Ende bekam ich eine SMS, die Lieferung würde sich um 10-15 Minuten verspäten. Beim zweiten Mal sollten die Sachen zwischen 17.00 und 19.00 Uhr geliefert werden. Bis 19.30 Uhr hatte ich jedoch nichts gehört und keine Lieferung. Beim Anruf der Hotline erfuhr ich, es wäre ein neuer Fahrer, der durch die Stadt irrt und sich mit dem Funk nicht auskennt. Nach einer weiteren Stunde kam dann die Lieferung, der Fahrer entschuldigte sich, nicht aber REWE und den versprochenen Gutschein habe ich bis heute nicht erhalten. Heute (der 3. Versuch) hat am Nachmittag, wo die Lieferung auch noch günstiger war, alles wieder prima geklappt.

Die Ware war durchweg frisch, die Tiefkühlsachen  waren gefroren, Wurst, Fleisch und Joghurt gekühlt. Verpackt war alles in Papiertüten. Die Preise sind die gleichen, wie im Laden.

Da ich auch für die Lieferdienste von Edeka und Amazon Gutscheine habe, werde ich auch diese noch testen und berichten.

Insgesamt habe ich darauf wohl  – ohne es zu wissen – schon lange gewartet.

Liebste Grüße 

Ela

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4 Kommentare zu „Wocheneinkauf mal anders

    Smamap sagte:
    10. August 2017 um 17:03

    Das hätte ich auch gerne schon mal machen wollen. Va auch deswegen, weil ich gesundheitlich nicht dazu in der Lage bin, solche Einkäufe zu tätigen. Zumindest Mengen und schwere Sachen könnte ich SO erhalten.
    Allein …. obwohl der REWE-Markt sich im Nachbarort befindet, sprich 3-4 KM entfernt, heißt es seit vielen Monaten im Netz, dass der „Service“ für mich leider „nicht verfügbar“ ist. Nachvollziehbar ist sowas nicht, zumal eine Online-Bestellung ja unabhängig davon sein sollte, WO man wohnt. Wahrscheinlich ist das Ganze mal wieder nur auf Großstädte beschränkt. Ein Hoch den Lieferservices.

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      365tageimleben geantwortet:
      10. August 2017 um 17:41

      Gerade auf dem Land ist es wichtig, unverständlich! Ja, genau das Geschleppe, wir haben kein Auto, nur einen Hackenporsche ;), wat auch meine Motivation.
      Wie regelst fu das jetzt?

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      Smamap sagte:
      10. August 2017 um 18:22

      Ich lass mich manchmal mitnehmen, wenn jemand mit dem Auto fährt. Autofahren is bei mir nicht mehr. Und die kleinen Sachen erledige ich zu Fuß. Hier in der Kleinstadt is alles relativ nah. Muss ich dann eben öfter unterwegs sein.

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      365tageimleben geantwortet:
      10. August 2017 um 19:48

      Das ist der große Vorteil in einer Kleinstadt und meistens reicht das Angebot ja auch völlig. Ehrlich gesagt mag ich diese Mega-Märkte nicht, sie überfordern mich.

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