Rezension – Natascha Schwarz: Absturz ins Leben

received_10212677470005954Wie ich zu diesem Buch kam und wie ich Testleserin wurde, habe ich in einem anderen Beitrag ja bereits erzählt. Aber nun interessiert bestimmt den einen oder die andere, das Buch, darum heute nun (endlich) die Rezension.

Titel: Absturz ins Leben
Autorin: Natascha Schwarz
Format: E-Book
Verkauf durch:  Amazon Media EU S.à r.l.
ASIN: B0752Z7PJZ
Seitenzahl: 138
Preis: 0,99 €

Kurzbeschreibung:

Die Reisejournalistin Lena fliegt in den Norden Teneriffas, um einen Bericht für eine Frauenzeitschrift zu schreiben.

Bereits am ersten Tag wird sie vom jungen Surfer Jorge vorm Ertrinken gerettet. Bei einer Wanderung im Anaga-Gebirge lernt sie Torsten kennen, einen Deutschen, der seit Jahren auf der Insel lebt. Doch auch sein jüngerer Bruder Kai, der seit einem Kletterunfall im Rollstuhl sitzt, bringt ihr Gefühlsleben gehörig durcheinander.

Schließlich taucht auch noch überraschend Lenas jüngere Schwester Katarina auf, und die Ereignisse steuern auf einen dramatischen Höhepunkt zu.

Lena muss ihr gesamtes Lebenskonzept hinterfragen und lernen, wieder zu vertrauen und auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten.

Für welchen der drei Männer wird sich Lena entscheiden?

[Quelle: Amazon]

Meine Meinung:

Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch durch die Autorin, die auch eine Facebook-Freundin und eine sehr fleißige Schreiberin ist. Als ich las, sie schreibt einen Teneriffa-Roman. konnte ich es gar nicht mehr abwarten. Ich liebe Teneriffa, speziell den Norden sehr und wusste, Cornelia, hat in den letzten Jahren viel Zeit auf der Insel verbracht. Um ganz ehrlich zu sein, hatte ich aber doch auch ein bisschen Angst, es könnte mir nicht gefallen.

Aber schon eine Passage auf Seite zwei holte mich ab:

… und dazu die umwerfende Aussicht von ihrem Balkon … auf den Atlantik und die Meerwasserschwimmbecken, über deren Geländer die Brecher der Flut krachten.

Sofort hatte ich die salzige Luft und den Duft nach all den tropischen Pflanzen in der Nase, hörte das Schlagen der Wellen …

Die Geschichte erzählt von Lena, die für ihren Arbeitgeber, eine Zeitschrift, Hotels testet (Anmerkung der Redaktion: mein Traumjob) und dabei mit vielen persönlichen Problemen auf der Atlantikinsel Teneriffa unterwegs ist, um ein Wellnesshotel in Punta del Hidalgo unter die Lupe zu nehmen.

Lena ist eine taffe junge Frau, die sich allerdings schon mit 30 ziemlich alt vorkommt., vielleicht die Quarter Life-Krise?

Im weiteren Verlauf geht es um Lenas Kampf mit sich selbst, um die Fragen: Was will ich, wo will ich hin, will ich wieder lieben? Die drei Männer, die ihr begegnen, könnten unterschiedlicher nicht sein und symbolisieren auch die Suche nach dem Wohin und Warum? Lenas Seele wurde verletzt, schafft sie es, sie wieder zu heilen? Schließlich taucht auch noch ihre Schwester aud der Insel auf, mit der es ebenfalls noch einiges zu klären gibt.

Was mir besonders gefallen hat

Gerade die Ortsbeschreibungen sind eine große Stärke des Romans, Natascha gönnt dem Leser damit einen Kurzurlaub auf der wunderbaren Kanareninsel. Lenas Gedankenwelt ist mir an vielen Stellen seltsam vertraut, gerade in ihrer Widersprüchlichkeit, dieses Hin und Her kennt mein Kopf nur zu gut.

Was ich nicht so gut fand

Ich war mehr als erstaunt, als ich im Buch erfuhr, Lena ist erst 30, die Gedankengänge hätten, denke ich, besser zu einer Mitfünfzigerin gepasst, als zu einer so jungen Frau. Wenn ich allerdings neine Tochter höre, die die jammert nun mit 25 alt zu sein …

Mein Fazit

Für mich war Absturz ins Leben wie ein kleiner Trip auf „mein“ Teneriffa und das Lesen hat Spaß gemacht, es hat mich enspannt und meine Sehnsucht nach Urlaub geweckt hat und so schon das Testlesen zum Vernügen wurde.

Wie geht es weiter?

Demnächst wird es hier noch ein Interview mit der Autorin Natascha Schwarz alias Cornelia Lotter geben.

Liebste Grüße

Ela

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Ein Gedanke zu “Rezension – Natascha Schwarz: Absturz ins Leben

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