Meine kleinen Freuden (Mitmach-Blog 39.17)

Irsprünglich habe ich den Beitrag im (auf dem?) Mitmach-Blog zum Thema der Woche: Kleine Freuden, in der KW 39/17 veröffentlicht.

Kleine Freuden gibt es doch unendlich viele, man muss sie nur sehen (wollen/können). Schon ein Lächeln des Gegenübers, ein Duft, ein Lied, ein Kuss, eine hübschbe Blume, ein Sonnenstrahl und … können einen Tag schöner machen und Freude bringen.

Aber daneben gibt es auch die schon ein kleines bisschen größeren kleinen Freuden, an die man sich schon bewusst erinnern kann. Mir fallen spontan zwei Gegebenheiten der letzten Tage dazu ein.

Vorgestern bekam ich völlig unverhofft äußerst charmanten Besuch, der mit einem Hilferuf von der besten Tochter aus der Küche begann: „Mama!!! Hier ist eine Katze“ Darauf Mama, ähhm ich: „Wie, wo ist eine Katze?“ Darauf die verzagte Antwort: „Na hier, in der Küche.“ Töchting hatte das Kochen übernommen. Etwas verblüfft und hoffend, dass das die Panik vor dem nahenden Staatsexamen sie nun nicht statt kleiner schwarzer Tiere, sie große Katzen halluzinieren lässt, ließ ich von meiner leichten Shoppingqueen-Sucht ab und eilte zu ihr. Als ich die drei uns trennenden Meter überwunden hatte, war weit und breit keine Katze zu sehen.“Wo denn?“, frage ich mein um die Nase leicht blasses 25-jähriges Kind, „Jetzt ist sie bei dir“, war die Antwort.  Nach weiteren drei Metern und einmal um die Ecke, erblicke ich das gefährliche Monster in Form einer sehr hübschen getigerten Katze mit blauem Halsband und leuchtend blauen Augen. Sie mauzte etwas kläglich und da ich Katzen gerne mag, falle ich sofort in die Tier-/Baby-Sprache und erkläre ihr, sie müsse gar keine Angst haben und ich wüsste schon, sie wolle raus. Schon etwas selbstbewusster mauzt sie zurück und streicht schon mal ganz vorsichtig um meine Beine. Vorsichtig öffne ich meine Terrassentür und erkläre ihr, nun könne sie wieder zu ihrem Frauchen (oder Herrchen). Ehe sie den Fluchtweg nutzt, muss Katze aber dringend noch erkunden, was sich hinter meiner Gardine verbirgt. Mit Samtpfötchen streicht sie sie zurück und umwandert einmal Häuptlingskopf und Heilige, ehe sie dann den Weg nach draußen findet. Noch einmal mauzt sie „Tschüss und danke“ (bilde ich mir ein), dreht sich nochmal um und wenn sie könnte, würde sie bestimmt winken. Insgeheim hoffe ich, sie kommt bald wieder zu Besuch.

Und auch gestern hatte ich eine kleine Freude. nein, ganz bestimmt nicht das Wahlergebnis, das ein ganz großer Ärger ist!

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Aber ich durfte gestern das erste Mal vom Wohnzimmerfenster aus dem Berlin Marathon zusehen, das war ziemlich interessant. Sogar den Sieger habe ich gesehen, aber viel spannender waren die Massen am Ende, wo einige nur noch hinkten, fast vorwärts krochen, eine junge Frau direkt unter uns zusammenbrach und viele bestimmt nicht mehr ins Ziel kamen, meine Mutter war hin und weg, dass es Teilnehmer gab, die wohl fast in ihrem Alter waren.

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 so sehen Sieger aus

 

 

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4 Gedanken zu “Meine kleinen Freuden (Mitmach-Blog 39.17)

  1. Ist es nicht oft so, dass gerade kleine Begegnungen mit Tieren Glücksmomente sind? Eine Katze, die uns um die Beine streicht, ein Spatz, der mutig einen Brotkrümel vom Frühstückstisch auf der Terrasse stibitzt, ein Rehkitz, das man zufällig am Waldrand sieht…

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