Mode + Schönheit

Hilfe, ich bin ein Pudel, vom Vergnügen ein Curly Girl zu sein

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Wie der Küstenbewohner so schön sagt, hier ist oft richtiges Schietwetter. Es regenet, es stürmt und die Luftfeuchtigkeit liegt knapp unter 100 %.

Auch wer nur ein paar Locken hat, weiß, wie verheerend solches Wetter auf sie wirkt. Aber wenn man so einen Lockenkopf hat wie ich, wird es ganz bitter

Kein Wetter für Curlys

Meine Haare mögen trockenes Wetter und niedrige Luftfeuchtigkeit, dann ist alles gut. Bei solchem Wetter wie dieser Tage, mutiere ich jedoch zum Pudel. Es sieht echt zum Fürchten aus. Lauter ganz kleine Krissellocken und Frizz ohne Ende. Tja, früher hätte ich mir nen Dutt gemacht, mal wieder gefunden, ich habe ein Pfannkuchengesicht und gut wäre es gewesen. Aber nun mit meinen sehr kurzen Haaren geht gar nichts, ich habe nur die Wahl dazu zu stehen oder anzufangen mit dem Bellen. Dann würden meine Haare garantiert niemandem auffallen.

Sind kurze Locken praktischer?

Wenn du mich fragst, entschieden: Nein! Klar geht das Waschen und Trocknen schneller, aber dafür muss ich auch wirklich täglich waschen, damit sie auch nur halbwegs so liegen, wie sie sollen und eigentlich dürfte ich sie nachmittags nochmal waschen, weil Sport und Schwitzen, können sie auch nicht leiden. Wie schon beeschrieben bei Schietwetter hilft im Grunde alles nicht, auch keine Haarpflege, die  soviel kostet wie ein gutes Essen im Restaurant, es sieht einfach Sch*** aus. Außerdem nervt mich der Umstand, dass ich die Frisur gar nicht variieren kann, okay, vielleicht könnte ich mit 10 kg Gel alles aus dem Gesicht machen. Aber meiner Attraktivität wäre das nicht wirklich zuträglich. Ganz ehrlich, mir fehlen meine langen Haare und ich bin nur froh, dass sie wieder wachsen.

Ich will meine langen Locken wieder

Da der Haarausfall gestoppt ist, werde ich direkt wieder anfangen zu züchten und vielleicht kann ich nächstes  Jahr um diese Zeit schon wieder was mit ihnen anstellen und meinen schönen Haarschmuck wieder benutzen. Schulterlang ist der Plan.


Curly-Girl-Methode

Ich werde euch natürlich über das Projekt lange Locken mit der Curly Girl-Methode auf dem Laufenden halten. Diese Methode wende ich seit 2013 an und sie ist wirklich genial. Wie die Curly-Girl-Methode funktioniert wird hier sehr schön erklärt.

So und nun werde ich mich mal aufmachen, mir den Wind um die Nase wehen lassen, bei den Haaren ist eh schon alles egal …

Liebste Grüße

Ela

Tag 336: Spieglein, Spieglein …

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Ich war einkaufen und endlich hat es sogar mal wieder Spaß gemacht. Also jetzt keine Kartoffeln und Karotten, sondern Klamotten.  Was heißt hier Spaß gemacht, sagen wir es so, bis zu einem gewissen Punkt.

Größe und Größe, eine Wissenschaft für sich

Nachdem Galeria mir nach drei Hosen und zwei Kleidern nichts zu bieten hatte (zu klein, zu groß, falsche Farben), hatte ich schon den ersten kleinen Frust weg. Ich meine, ein Meter ist doch auch ein Meter, egal ob bei Obi oder im Bauhaus. Warum kann man denn bitte Kleidergrößen nicht auch entsprechend vereinheitlichen und bitte auch mal an Frauen denken, die nicht zwangsläufig zur nicht besonders schmalen Taille auch breite Hüften haben? Aber das Thema hatte ich ja schon.

Egal, schon leicht angefressen bin ich weiter zu TK Maxx, ich liebe nämlich Schnäppchen und außerdem haben die gerade viele Sonnenbrillen.

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Hässlichste im Land?

Wie immer bei TK musste ich auch sonst mal gucken und mir fiel auch ein, ich brauche für die REHA noch ein paar Sportsachen. Da ausnahmsweise mal nicht viel los war, fand ich reichlich. Insgesamt habe ich 20 Teile in zwei Durchgängen anprobiert *rotwerd*. Dass ich das getan habe, statt mir direkt eine Kutte zu kaufen, wundert mich noch immer. Ich hatte kaum die Kabine betreten, da ging es schon beim Entblättern los oder eigentlich schon vorher. Ich schaute in den Spiegel und wollte direkt die Flucht antreten, diese Tante da im Spiegel, war minimum 10 Jahre älter, 10 Kilo schwerer, 100 % delliger und fleckiger als ich. Ich kam mir vor, wie in so einer Alterungs-App. Ehrlich, ich hätte fast angefangen zu heulen. Stattdessen habe ich versucht anzuprobieren ohne groß in den Spiegel zu schauen und ohne zu kot***. Wie zu erwarten war, begleitete mich so auch nur wenig nach Hause, eine Sporthose und Sport-BHs, eine Strandtasche, ein Kleid (weil es so gut saß) und eine Bluse, die ich nicht anprobiert hatte. Warum sollte man auch Klamotten kaufen, die einen hässlicher machen?

Nur geträumt?

Gestern unterhielt ich mich dann mit meiner einzigen Lieblingstochter darüber, die im Moment gerade vor dem Hammerexamen zittert, und wir beschlossen, sollte sie durchfallen (tut sie eh nicht). machen wir einen Laden auf, der die Menschen glücklich macht. Mit Spiegeln, die einen in einem guten Licht zeigen, nicht dicker machen und rosig aussehen lassen. Auf gar keinen Fall dürfen unsere Kundinnen schlechter aussehen. als im wahren Leben. Wir stellen Beraterinnen ein, die immer die positiven Seiten unserer Kundinnen hervor kitzeln und wir lösen uns von den starren Größen . Stattdessen werden wir kreativ und denken uns nette Bezeichnungen aus. Unser Ziel wird es sein, dass nur glückliche Kundinnen den Laden verlassen!

Und kaufst du bei uns ein?

Liebste Grüße

Ela

Tag 330: Schnipp Schnapp (Projekt 52 Wochen)

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So sehe ich nicht mehr aus. Endlich habe ich es getan, es war eine schwere Operation, aber endlich hat der der Mut (oder die Verzweiflung?) gereicht und ich war beim Friseur.

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Tag 290: Weder dick noch dünn, einfach ich

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Ich war beim Friseur und dort beim Einwirken der Farbe, muss ich dringend in den bunten Blättchen, die ich mir verbiete zu kaufen, schmökern, dort stand unter anderem zu lesen, dünne Models wären out, jetzt kämen richtige Frauen. Klasse, denke ich, und endlich!

XXXS oder XXXL

Dann lese ich und staune, denn um was geht es? Um eine junge Frau, die mit 130 kg und Kleidergrösse 54/56 dabei bei einer namhaften Agentur ist als Model durchzustarten. Wenn ich das dann mit den Models vergleiche, die inzwischen ja so dünn sind, dass sie beim Laufen bestimmt klappern, denke ich, was ein Unterschied. Mir fällt auch ein, ich habe irgendwo gelesen, Size Zero ist out, statt der 32 muss es eine 30 sein. Also so schrecklich out, kann es dann wohl doch nicht sein? Aber schön finden muss frau es ja nicht.

Aber wo bleiben wir, die normalen Frauen?

Komisch denke ich, und wo bleiben Frauen wie du und ich? Von beiden Extremen gleich weit entfernt, nicht super dünn, aber auch nicht dick. Wir Normalo-Frauen mit Kleidergrössen zwischen 40 und 46, mit ein paar Rundungen, (knapp) normalgewichtig mit einem BMI zwischen zirka 26 und 30. Warum  beschleicht mich wieder einmal das Gefühl nicht existent, vergessen zu sein (nur wenn ich mich nicht gerade fett fühle)? Kein Designer, Mode-Journalist, Einkäufer scheint an uns zu denken. Der Witz daran ist, wir sind die Normalen und teilen unser Schicksal mit der Mehrheit aller Frauen in Deutschland.

Lasst uns über die Realität reden, was passiert denn, wenn du beispielsweise mit Größe 42  in die Läden gehst?  In der chicen Boutique steht so ein XXS-Modepüppchen, rümpft ihr Näschen und verkündet: „Ihre Größe führen wir nicht!“ oder wenn die Einnahmen nicht gut sind, versucht sie uns in eine Presswurst zu verwandeln, da sie uns in eine 38 quetscht. Nebenan im Plussize-Shop hat die XXL-Lady im Blick „Was will denn die hier?“ und meine Größe gibt es auch nicht. Wenn es sie denn doch gibt, müsste ich mich in ein entweder in ein Wohnzelt hüllen und kriege meinen Hintern zweimal in die Hose. Im Kaufhaus gibt es meine Größe, juhu, aber entweder sind es die gleichen Modelle wie in XS oder die in XXXL, beides ist nicht zwingend passend und gefallend. In der Bluse aus der dünnen Liga, fühle ich mich wieder wie eine Presswurst: „Nein, ich finde nicht, dass mein Bäuchlein betont werden sollte!“, hingegen in der Hose im gleichen Schnitt, wie für 3X,  fehlt es mir eindeutig an Hüfte und ich bin nur froh, dass ich die Falten nicht im Gesicht habe. Wieso glauben Designer  eigentlich,  mit weniger Taille habe man automatisch auch mehr Po und Bein?

Liebe Designer und Einkäufer …

Es ist eines der letzten Mysterien unsere Zeit, ich kapiere es einfach nicht, warum jammert die Modewelt einerseits über sinkende Umsätze, aber ignoriert andererseits die Mehrheit der Frauen? Denkt ihr, wir werden schon nicht nackt rumlaufen und daher eure schlecht sitzenden Klamotten trotzdem kaufen? Bis zu einem gewissen Grad stimmt das ja leider auch, man sieht nicht viele Frauen meiner Liga mit wirklich gut sitzender Kleidung im Straßen-Alltag, schämt euch! Aber und darüber solltet ihr nachdenken, ich habe mich gerade mit Freundinnen unterhalten, es gibt inzwischen viele Frauen, die nur noch wenig Lust aufs Klamotten-Shoppen und den damit verbundenen Frust haben. Natürlich kaufen sie, aber nur noch das, was sein muss und damit fehlen all die Lust- und Frustkäufe  in eurer Kasse.

Was tun?

Wie es bei den anderen ist, weiß ich natürlich nicht, aber ich bin eigentlich ganz zufrieden mit mir. Klar könnten es an der einen oder anderen Stelle ein/zwei Kilo weniger sein und an genau Zweien 😉 etwas mehr, aber es ist okay. Das Mehr ist als kleine Entschädigung ein prima kostenloser Faltenfüller, polstert auf und hält die Haut schön glatt.

ich
Einfach ich

Den Spaß am Shoppen kann man ja auch  anders finden, es gibt ja noch Schuhe, Taschen, Kosmetik, Schmuck … Oder mach es wie ich, buche einfach eine Reise mehr … Nichts macht so schön, wie Zufriedenheit.

Es würde mich sehr interessieren wie ihr zu dem Thema steht?

Liebste Grüße

Ela

Tag 293: Jede(r) kann bauchfrei

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Diese Überschrift habe ich neulich in der Online-Ausgabe einer großen  Modezeitschrift gelesen, nur das (r) stammt von mir. Ich bin nämlich auf jeden Fall für die Gleichberechtigung aller Bäuche, aber im weiteren Text musst du dir das „r“ denken. Gegen die Grundaussage ist im Grunde nichts einzuwenden, selbstverständlich kann jede bauchfrei, so schwer ist es ja nicht, ihn freizulegen und wer unbedingt will, soll es doch einfach tun. Die Frage ist doch eher die:

Sollte/möchte jede ihren Bauch der Welt zeigen?

Nach meiner persönlichen Meinung gefragt, würde ich entschieden sagen: NEIN! Es gibt viele Bäuche, die ich nicht wirklich zeigenswert finde (meinen eingeschlossen) und wenige von denen ich denke, man MUSS  sie mit der Welt teilen. Und leider gibt es noch die von der Sorte, die ich bitte, bitte niemals sehen möchte. Egal ob von Männlein oder Weiblein, ich weiß, so ein Bauch war teuer und es hat gedauert ihn in der Größe zeigen zu können, aber schöner macht ihn das nicht unbedingt.

Natürlich, meine Meinung ist nicht wichtig und ich gönne natürlich jedem, den Bauch frei zu lassen. Aber was ist eigentlich so toll daran  mit nackter Mitte durch die Welt zu gehen? Ich weiß, es ist Mode in diesem Sommer und ich habe auch schon davon gehört, dass es zu Zeit total angesagt ist, exzessiven Sport zu machen, die Muskulatur zu stählen und optimal zu definieren. Das ist harte Arbeit, ich verstehe und vermutlich sollte ich soviel Disziplin bewundern.  Aber ich kann doch nichts dafür, wenn mir beides nicht besonders gut gefällt. Der besondere Reiz, fremde Bäuche anzuschauen, erschließt sich mir nun mal nicht. Im Gegenteil, ich finde es immer etwas peinlich, weil meine Augen dann geradezu magisch von dieser Region angezogen werden. Außerdem war ich noch nie der größte Fan des berühmten Waschbrettbauchs Ich mag auch Teddybären (kuschelig, aber nicht fett). Und wie ist es bei Frauen? Klar, mag ich schöne Figuren und finde schlanke Silhouette, ich bin auf jedes Kilo stolz, dass ich abgenommen habe, aber ich möchte dabei Frau bleiben und nicht in erster Linie durch meine (nicht vorhandenen) Sixpacks auffallen. Das würde mir wohl auch schwerfallen, hat mir doch gerade eine Fachfrau erklärt, dafür wäre es eh zu spät: „In deinem Alter baut man kaum noch Muskeln auf“.

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Foto Pixabay

Zu alt für nackigen Bauch?

Das nun wiederum glaube ich nicht. Das hat doch (fast) nichts mit dem Alter zu tun, es zählt in meinen Augen einzig und allein der Zustand des Bauches. Wer einen tollen Körper und eine ebensolche Mitte, Lust auf nackte Tatsachen hat, warum denn nicht? Nur zu und viel Spaß!

Ich denke, ich werde diese Mode  gelassen an mir vorüberziehen lassen,  abwarten und versuchen, meine Augen in eine andere Richtung zu trainieren. Mein Bauch gehört nämlich mir und genauso soll es auch bleiben 😉

Liebste Grüße

Ela

Tag 286: Du siehst aber gut aus … für dein Alter (Mitmach-Blog)

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Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf dem Mitmach-Blog . Übrigens eine richtig gute Sache mit tollen Mitstreitern, schaut doch mal vorbei!

Du siehst aber gut aus … für dein Alter

Diese Aussage fällt mir, neben Zimt, spontan ein, wenn jemand von mir wissen will, was ich nicht mag.

Was heißt denn das, ich sehe gut aus für mein Alter? Würde ich doof aussehen wenn ich älter oder jünger wäre oder muss ich nun mit anderen Frauen meines Alters konkurieren. Hat schon mal jemand gehört, dass dieser Satz zu einer 25-jährigen gesagt wurde? Ich nicht, aber für Frauen 40+ ist das Standard. Scheinbar geht es  nicht an, dass diese Frauen einfach nur gut aussehen, denn eigentlich sind sie doch schon unsichtbar.  Über einen Mann habe ich diese Aussage, glaube ich, auch noch nie gelesen. Dafür lese ich in der Bunten: „Elle … hat einen tollen Body für ihr Alter“. Seid ihr blind, die Frau hat einfach eine Hammer-Figur, egal für welches Alter. Die meisten Teenies würden dafür morden. Auch Julia Roberts ist nicht schön für ihr Alter, sie ist es einfach.

Wie wohl jed (r) höre ich gerne, dass ich gut aussehe, aber wenn dann dieser Nachsatz kommt, haltet lieber die Klappe und sagt nichts. Außerdem wäre es mir eh lieber, ihr findet mich spannend, einfach so …

Liebste Grüße

Ela

P.S.  Welche nett gemeinten Bemerkungen bringen euch eigentlich zum Kochen?

Tag 278: Gesetzmäßigkeit?!

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Aus Cardiff habe ich mir wunderschöne silberne Creolen mitgebracht, gefunden in einem kleinen Laden in der wunderbaren Royal Arcade

 Es war Liebe auf den ersten Blick und klar wurden sie ungeachtet des Pfundkurses gekauft. Seit dem Tag habe ich meine neuen Creolen geschleppt. 

Das waren sie 😦

Tja, bis heute, als ich mit nur noch einem nach Hause kam. Es hat mich so geärgert ind zraurig war ich, vor allem, weil es nicht das erste grausam getrennte Paar in der letzten Zeit ist. Ganz im Gegenteil, demnächst werde ich einen Online-Handel mit einzelnen Ohrringen eröffnen. Die vielen eisamen Socken könnten sich dazu gesellen sich.

Aber ich frage mich, warum ich so Exemplare aus der Not gekauft (siehe oben) nicht schön, aber billig, nie wirklich NIE verliere? Dahinter kann doch nur irgendein noch nicht entdecktes physikalisches Geheimnis stecken oder vielleicht doch ein Troll, der mich auslacht, oder was meint ihr?

Aber so leicht lasse ich mich nicht kleinkriegen und habe mir eben in der Stadt neue gekauft. Nur aus reiner Not, natürlich!

Liebste Grüße

Ela