Gesichtspflege ist teuer? Von wegen …

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Denken ist nicht Wissen

Gestern ist mir etwas lustiges passiert, eine (besonders nette) Kollegin (in etwa meines Alters) fragt mich in der Mittagspause: „Wir verdienen ja ganz gut, aber wie machst du das, du musst doch Unsummen für deine Gesichts- und Körperpflege ausgeben, bei der tollen Haut und den wenigen Falten? Nachhelfen tust du doch auch! Du bist ja auch schon 57.“ Ich musste ganz schön schmunzeln! Was ich von Nachhilfe (bei mir) halte habe ich in diesem Beitrag ja schon sehr deutlich gesagt. Nämlich nichts, aber die Kollegin weiß ja auch nichts von diesem Blog.

Auch in Sachen Gesichts- und Körperpflege muss ich sie enttäuschen, ich habe nämlich das Glück (oder Pech?), dass mein Gesicht sehr eigen ist und auf all das, was so in den teuren Tiegeln und Tuben ist, allergisch reagiert. Am schlimmsten, wenn draufsteht: Für sensible Haut. Gerade als junge Frau, war es echt eine Qual überhaupt eine Creme zu finden, die meine sehr trockene Haut mochte. Vor Verzweiflung habe ich mir eine ganze Zeit Wundsalbe ins Gesicht geschmiert. „Gesichtspflege ist teuer? Von wegen …“ weiterlesen

Schreibfaul

Ich weiß, ehrlich gesagt, selbst nicht, was mit mir los ist. Ich kenne mich so gar nicht, mir fällt einfach nichts ein. Dabei habe ich schon fast ein schlechtes Gewissen. Nur hilft  das auch nicht wirklich weiter.

Nun könnte ich mich natürlich rausreden und behaupten, der Job, der Haushalt und die Pflege lassen mir keine Zeit. Aber das wäre glatt gelogen, da ich bis heute ja nur zwei Stunden am Tag gearbeitet habe und zum Glück die beste Tochter der Welr habe.

Ich glaube, mir geht im Moment einfach zu viel durch den Kopf. Ab Mitte Oktober arbeite ich wieder meine vier Tage in der Woche voll, d.h. 9.15 Stunden pro Tag und da bin ich mir einfach unsicher, ob ich das schaffe. Meine Mutter braucht immer mehr Unterstützung im Alltag, die Pflegestufe dauert und dauert.  Ich weiß nicht, wie ich das und „das bisschen Haushalt“ hinkriege, ob mein Rücken mitspielt. Ganz dicher bin ich mir, meine Tochter muss ausschwirren, ihr Leben leben. Was bedeutet das alles für mein Leben? Ist es schlimm ein bisschen Angst zu haben?

Mein Ansinnen auf mobiles Arbeiten an zwei  von fünf Tagen pro Woche (das machen ganz viele bei uns) hat mein Chef einfach vom Tisch gefegt mit „Sie kriegen das schon hin und Sie müsden immer ansprechbar sein“.  Er ist der Ansicht, dass ich, wenn meine Tochter fertig mit dem Studium ist, ja einfach meine Arbeitszeit weiter verkürzen kann (dann kann er hemandem einstellen). Was interessiert ihn auch meine Rente bzw. Pension?

Manchmal regt es mich total auf, wenn alle erzählen, wie  toll es ist zu altern. Gäbe es eine gescheite Alternative, könnte ich gut darauf verzichten, ich habe das Alter Tag für Tag vor Augen und weiß, es gibt lustigeres.

Wer dieses leicht wilde Geschreibsel liest, ahnt schon welches Chaos in meinem Kopf herrscht, aber ich hoffe, es demnächst sortiert zu haben und dann wieder in alter Frische und mehr schreiben zu können.

Liebste Grüße 

Ela