Reisen & Freizeit

Goldene Tage auf Rügen

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Immer wieder staune ich, wie sehr sich ein Ort mit der jeweiligen Jahreszeit wandelt. Hier auf Rügen war ich das letzte Mal als bereits der Sommer ankloppfte, alle wegen des schönen Wetters die Shirts und Sommerblusen hervorgeholt hatten, die Bäume (noch) blühten und das Grün diesen wundervoll satten Ton hatte. Abends gab es ein Kurkonzert (das natürlich heute nicht mehr so heißt), sondern  irgendwas mit Event …, aber das gleiche ist. Die Menschen tanzten, tranken und freuten sich auf den Sommer.

In diesem Jahr nun der Oktober, der Sommer hat sich verabschiedet, auch die Shirts- und Sommerblusen warten wieder im Schrank auf sommerliche Zeiten. Trotzdem, der Oktoer zeigt sich von seiner schönsten Seite, die Luft ist angenehm mild und das herbstliche Farbenspiel ein Traum. Gerade jetzt unter der Woche ist es recht ruhig, die Menschen nehmen sich Zeit, man kann lange Strandspaziergänge machen und nachdenken. Ein warmer Kakao oder ein leckerer Tee helfen beim Aufwämen, nur noch wenige Strandkörbe hoffen auf Gäste. Nur ein paar Unverdrossene liegen noch auf einer Decke am Strand und auch das eine oder andere Kinderbeinchen plantscht noch durchs Wasser.

Ein Wellnessehotel ist für diese Zeit genau das richtige und unseres gefällt uns sehr, das Frühstück mit Blick auf die Ostsee ist grandios und in der Bar kann an abends sehr schön den Tag ausklingen lassen. Die beste Tochter behauptet, der Wellnessbereich sei ebenfalls eine Wucht.

Aber nun sollen die Bilder sprechen

Liebste Grüße

Ela

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Ela hat gehäkelt: Loop und Beanie

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Und auch dieses Set hat mich vom Schreiben abgehalten, ich habe mal wieder gehäkelt. Einen hellblauen Loop mit Silberfaden und dazu eine passende Beanie-Mütze:

Die Anleitung für den Loop habe ich bei I wear my own gefunden. Die Grundlage für die Mütze habe ich aus der Brigitte-Online, habe sie allerdings wie folgt abgewandelt und einfarbig gehäkelt, damit sie großzügiger wird:

  • Statt der Kettmaschen am Ende habe ich ca 12 cm weiter gehäkelt und dabei in den ersten 8 Reihen noch in jeder 2. Reihe 3 Maschen zugenommen. Ab der 9. Reihe habe ich im jeder Reihe 2 Maschen abgenommen.
  • Dann habe ich a) um die Verbindung zum Loop herzustellen und b) den Rand elastisch zu machen, noch 4 Reihen in Halbstäbchen (eingestochen immer nur in die hintere Kette der letzten Reihe s. Anleitung Loop) gehäckelt. 
  • Auf abschließende Kettmaschen habe ich wiederrum wegen der Elastizität verzichtet.

Wolle: Alta moda Super Baby Stella (Feine Merinowolle mit Baby Alpaka) von Lana Grossa (50 gr 3,95 €).

Tipp: Die Wolle kratzt kein bisschen 🙂

Verbrauch: 6-7 Knäul

Häkelnadeln: Größe 8 (wer fest häkelt 9)

Liebste Grüße

 Ela

Das Leben ist bunt

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Angeregt durch einen großartigen Beitrag von SackingBob74 habe ich über meinen Alltag in Berlins Mitte nachgedacht.

Neulich war ich mit meiner Mum im Kiez unterwegs, zuerst spazierten wir durch unsere Straße zum kleinen Zeitungsladen, die Betreiberin ist eine ältere Dame, eine syrische Christin. Nachdem meine Mutter ihre geliebten Wohnzeitschriften gekauft hatte, ging es weiter zur Reinigung, die von einer total netten polnischen Familie geführt wird. Gleich nebenan habe ich mich schnell bei meiner russischen Friseurin angemeldet. Danach brauchten wir eine Pause und gingen in das kleine arabische Cafe mit den viel zu leckeren Torten. Auf dem Rückweg war ich noch auf einen Sprung im türkischen Supermarkt Bulgur kaufen. Zum Schluß brauchten wir noch die leckeren kleinen Äpfel und frische Eier aus dem Bioladen, wobei wir noch ein Schwätzchen mit der iranischen Inhaberin hielten. Als wir dann wieder Zuhause waren, klingelte unser englischer Nachbar um sein Paket abzuholen.

Kurz gesagt, wir verbrachten ein ganz normalen Nachmittag …

Liebste Grüße

Ela

Die Bienenkönigin

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Diesen Beitrag habe ich gerade zum Thema der Woche 40/17: Die Cousine vom Nachbarn vom Planeten Dingsda auf dem Mitmachblog veröffentlicht.

https://mitmachblog.wordpress.com/2017/10/07/die-bienenkoenigin/

Schon wieder am Meer

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Nein keine Sorge, ich war nicht im Krankenhaus und bin auch nicht auf Reha. Aber ich habe mich wieder mal am Meer herumgetrieben, meine Mutter hatte mich für vier Tage nach Timmendorfer Strand in ein chices Hotel eingeladen. Übrigens geht es auch bald schon weiter mit dem Meer …

Hingekommen sind wir übrigens zum allerersten Mal mit dem Fernbus (Flixbus) und ich muss sagen, uns hat es (bis auf die ziemlich stinkige Bordtoilette) wirklich gut gefallen. Der große Vorteil war es, nicht umsteigen zu müssen, was mit Koffer, Rollator und einem Menschen der Hilfe braucht, nicht so einfach ist. Wir sind in Berlin vom ZOB am Messegelände pünktlich abgefahren und ebenso pünktlich angekommen und die Rückfahrt verlief ebenfalls reibungslos. Darauf gekommen bin ich allerdings über den Preis, die Deutsche Bahn hätte (10 Tage vor Abfahrt gebucht) über 300 € für die Strecke via Hamburg gekostet, mit zweimal umsteigen). Für den Flixbus bis Lübeck habe ich hin und zurück 58 € für beide bezahlt, so dass locker ein Taxi von Lübeck nach Timmendorfer Strand und zurück (insgesamt 90 €) drin war. Hinterher habe ich erfahren, dass es sogar einen durchgehenden Bus gibt.

Immer wieder überrascht es mich, dass auch nach nunmehr 26 Jahren so ein großer Unterschied zwischen den Seebädern in den alten und in den neuen Bundesländern besteht. Aber tatsächlich ist es so, allerdings sind diese besser spür- als beschreibbar. Auffällig ist zumindest in Timmendorf der wesentlich höhere Altersdurchschnitt, natürlich gibt es auch junge und jüngere Leute, aber der überwiegende Teil der Gäste sind Senioren ü65, die oft erstaunlich fit sind (gesunde Meeresluft und so). In den nächsten Tagen möchte ich hier noch von sehr interessanten Begegnungen erzählen. Ins Auge fallen natürlich leider auch die vielen Bausünden der 70iger. Ich weiß nicht, ob es mit dem Altersdurchschnitt zusammenhängt, aber die Atmosphäre ist ein bisschen steifer und gesetzter. So hatte meine Mutter völlig recht, die mir empfahl, etwas schickere Kleidung fürs Abendessen mitzunehmen, in Pulli und Jeans wäre ich mir bestimmt etwas fehl am Platz vorgekommen. Dafür sind die Menschen aber sehr offen, man kommt schnell ins Gespräch und ein kleiner Plausch ist überall drin. Und ich fand das Essen größtenteils wirklich lecker, besonders wieder in meinem Lieblingscafe Fitz.

Mir haben die Tage in  Timmendorf und unser Hotel (Grandhotel Seeschlösschen) wirklich gut gefallen und bestimmt komme ich mal wieder. Natürlich habe ich auch ein paar Fotos mitgebracht.

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Toller Blick aus dem Spa
Der Außenpool des Seeschlösschens (es gibt von April bis Oktober noch einen Whirlpool außen und ganzjährig auch einen Innenpool
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Der Blick vom formidablen Frühstück
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Ein Teil der Lounge
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Von Außen nicht gerade eine Schönheit

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Die Seebrücke zum Cafe Wolkenlos  (Mikado Teehaus)

Liebste Grüße

Ela

 

Die Farben der Seele

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Ich habe mal gelesen, dass beim Malen die verwendeten Farben ganz viel über den Seelenzustand des Künstlers erzählen.

Ich will mir ja nicht anmaßen, mich als Künstlerin zu bezeichnen, aber Malen und Gestalten gefällt mir trotzdem sehr. Nun ja, wenn das auch auf mich zutrifft, habe ich wohl eine ziemlich laute, sehr bunte und äußerst kitschige Seele. Was ja eigentlich schön, aber auch leicht peinlich ist. Meine Mädels jedenfalls, lieben mein neuestes Werk. Vielleicht sollte ich mich damit abfinden zur Fraktion derer, die trotzdem einen Apfelbaum pflanzen, zu gehören.

Der Ehrenplatz, den es schmücken wird, ist übrigens unsere Gästetoilette 😉

Hier der Fotobeweis:

Liebste Grüße

Ela

Mag ich Alltag?

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Es war schon eine riesige Umstellung, aus der Reha, wieder in den Alltag zurückzukommen. Natürlich ist es schön, meine Liebsten wiedee zu haben und in meinem eigenen Bett zu schlafen.Aber um mal ehrlich zu sein, habe ich weder die Hausarbeit noch die Berliner Luft vermisst.

Es sind ja im Grunde nicht viele Kilometer, trotzdem war das Klima hier fast ein Schock, mein Kreislauf hat verrückt gespielt.  Inzwischen geht es, aber ich vermisse die gute Luft doch sehr. Irgendwann würde ich wirklich gerne am Meer leben. Mein Auslauf fehlt mir auch, auf Usedom bin ich ja jeden Tag lange unterwegs gewesen, gezielt oder nur so. Mindestens 6000 Schritte, aber fast immer viel mehr.

Stattdessen wollen hier zwei fette Koffer, die gerade angekommen sind, ausgepackt und der Inhalt größtenteils gewaschen werden, aber ich habe gerade echt Probleme meinen Allerwertesten hochzuhieven und was zu tun. Allerdings hat der Stadtbummel mit meiner Tochter gestern wieder  ganz viel Spaß gemacht und auch unsere Frühstücksdiskussionen machen mehr Spaß als das reichhaltigste Büffet. Es wäre nur nicht schlecht, könnten wir uns dabei  bedienen und der Frühstücksdienst würde auf- und abdecken. Gegen ein Zimmermädchen hätte ich auch nicht wirklich was.

Aber auf Dauer in einer Rehaklinik leben? Nein wirklich nicht, ich glaube, ich brauche einfach ein Stück Alltag, denn er lässt mich lebendig und neugierig sein. Leider muss wer A sagt wohl auch hier B sagen und die Schattenseiten akzeptieren. 

Aber eine Putzfrau wäre schon cool …

Liebste Grüße 

Ela