Tag 7 -Leider kein Meer mehr

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… doch ein bisschen schon noch, aber nur für einen letzten Blick. Heue geht es nach Hause und meine Freude darüber hält sich in Grenzen.

Ein kleiner Trost alles klappt reibungslos und die Henkersmahlzeit (Frühstück) war lecker. Bemerkenswert ist in erster Linie, dass eben alles so gut funktioniert. Sogar die Deutsche Bahn ist pünktlich, wie haben uns für die Rückreise den durchgehenden IC ausgesucht, der Zug ist neu, sauber, nicht sehr voll und absolut pünktlich (!!!).. Die Entscheidung doch nicht mit dem Bus zu fahren, war gut. Ich bekam nämlich sowohl am Anreisetag als auch heute ständig SMS über Verspätungen. Nicht mal der Taxifahrer war grummelig. Erstaunlich!

Zuhause ist der Alltag dann auch gleich wieder gegenwärtig. Es ist nichts im Kühlschrank, also los zum Supermarkt.Welcher Idiot hat nur vergessen, ihn auszuräumen? Ein wenig hilft das Planen der nächsten Reise (Italien oder doch wieder die Ostsee?) gegen den Frust. Zum Glück ist auch die liebste Tochter am Abend wieder da, auch bei ihr war es schön.

Es wird noch einen kleinen Exkurs (Bericht) zur Reise geben, denn Rügen und Binz sind einfach zu schön 🙂

Natürlich habe ich die Nacht wieder wenig geschlafen, lauern doch schon wieder die Probleme und Herausforderungen …

Tasächlich ist schon wieder die erste von 52 Wochen rum, irgendwie macht es mir Angst in welchem Tempo mein Leben dahinfließt.

 

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Tag 6 -Nochmehr Meer

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Immer noch ist es sehr schön hier, wenn auch fast etwas herbstlich. Die Euphorie der letzten Tage ist weg. Warum? Ich weiß es nicht wirklich. Vielleicht weil es morgen wieder in den Moloch geht, wieder ins geknebelte Dasein 8 to 5? Mir hat diese kurze Reise aber auf jeden Fall sehr gut getan. Seit Monaten habe ich schlecht geschlafen. Hier wie ein Baby, es ist als wäre die ganze Anspannung einfach von mir abgefallen. Meine Mutter war sehr krank und ich hatte große Angst sie zu verlieren, aber ich hatte auch Angst um mein Leben. Ich dachte, nun muss ich auch noch pflegen und hatte keine Ahnung, wie ich das schaffen sollte. Ich bin eine schreckliche Zimperliese, total geruchsempfindlich. Schon das Wickeln eines Babys macht mir Probleme. Ich weiß nicht, ob ich das bei meiner Mutter schaffen würde. Aber ich hatte auch Angst um meinen Freiraum um um meine Mutter, die Gefühle waren so widersprüchlich. Ein Leben ohne sie, unvorstellbar, egal wie schwierig es und sie manchmal sind. Auf jeden Fall stand ich unter Dauerspannung und wäre manchmal gerne zusammen gebrochen.

Hier habe ich in kürzester Zeit ein Stadium der Tiefenentspannung erreicht und das hat gut getan.

Jetzt läuft Fußball und ich würde gerne emigrieren.

Erschreckend die Ereignisse in Orlando … Wie kann ein Mensch so etwas tun? 50 Menschen, die eben noch fröhlich feierten …
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Tag 5 – Mehr Meer und mehr schön

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Ich weiß, ich sollte jetzt in der Tiefe schürfen, habe dazu aber gerade so gar keine Lust. Denn auch heute ist einer dieser perfekten Tage, die man nur genießen kann und sollte.

Oh und ich wurde ein bisschen angebaggert und das hat Spaß gemacht. Zudem gab es noch den köstlichsten Erdbeerkuchen, was will frau mehr?

Es grüßt aus dem Genießermodus

eure
Ela

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Tag 4 – Das Leben ist schön!

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WordPress kann einen genau wie Google irre machen. Nein, ich will nicht jeden Beitrag von mir gleich mehrfach veröffentlichen und ich will auch nicht, dass Google jedem alles über mich erzählt … grrrr.

Nachdem „Oma Ela“ gestern bereits um 21.00 Uhr, nach der Anstrengung einer Fahrt an die Ostsee zufielen, stehe ich nun bereits seit 5.00 Uhr in den Startlöchern für den neuen Tag. Typisch, jeden Tag maule ich übers zu frühe Aufstehen und nu … Wieso schläft meine Mutter eigentlich noch tief, fest und laut? Die ist doch viel älter als ich, ha, von wegen, weniger Schlaf im Alter.

Immer wieder lese ich, man kann dem Alltag und seinen Sorgen nicht davon laufen. In meinem Fall stimmt das nicht, ich kann und wie. Lasst mich reisen und ich bin glücklich.

Was für ein wunder-, wunderschöner Tag. Diese Farben, dieses Licht. Eben habe ich auf der Seebrücke gesessen und war richtig ehrfürchtig ob all der Schönheit um mich herum. Und endlich war ich mal froh über jedes meiner (wenigen ;)) Kilos zuviel, ohne sie hätte es mich wahrscheinlich weggepustet.

Vor ein paar Wochen stand es sehr schlimm um meine Mutter, wir dachten, wir müssen uns aufs Schlimmste einstellen. Heute ist sie fleißig mit mir gedackelt, zwar mit Rollator, aber auch mit Freude. Und für ihre Jahre sieht sie einfach klasse aus 🙂

Mittags waren wir in einem Eiscafe, das erst vor eine Woche die Türen geöffnet hat. Wir haben nett mit den Leuten geplaudert. Sie sind noch sehr aufgeregt. Ob das klappt? Ich glaube, es ist schwer nur mit Eis und Getränken, die Pscht reinzubekommen und zwei Leute zu ernähren. Aber ich wünsche ihnen Glück 🙂

Natürlich gibt es auch wieder Fotos:

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Tag 3 – Ostsee wir kommen

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Wer sagt denn nur immer, mit zunehmendem Alter würde man weniger spontan? Für meine Mum (82) und mich trifft das wohl eher nicht zu. Wir hatten heute so Lust auf ein Frühstück bei Mäci und sind nun doch mit der Bahn unterwegs. Das Frühstück (Mac Muffin) war lecker und der Zug ist ziemlich leer. Er fährt an  den versprochenen blühenden Landschaften

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vorbei.

Der Tag war einfach nur wunderschön, die Seele baumelt mit den Beinen und ihr geht es sehr gut und mir auch 🙂

Und nun lasse ich Bilder sprechen…

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Tag 2 – Das geht doch mal gar nicht

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Heute wird so ein Tag, an dem ich mir am besten gleich beim Aufwachen die Decke über den Kopf gezogen hätte. Aber das ging ja nicht, weil mein Kind um fünf Uhr vor meinem Bett stand (ein Deja Vu!) und verkündete, ihr wäre so kalt und sie glaube krank zu sein. Dann kroch sie mit ihren 23 Jahren in Mamas Bett und fühlte sich an wie ein Backofen. Natürlich griff Mama (also ich) direkt zum Fieberthermometer und das sagte 38,8 ° und ich sagte: „Sch***!“. Kind wollte heute Abend mit und zu einer Freundin in den Süden fliegen und meine Mum und ich morgen an die Ostsee fahren (ich glaube, ich ewrwähnte es). Direkt mal in die Buchung geschaut, bis gestern hätte ich kostenfrei stornieren können und ab heute sind 80 % fällig, nochmal Sch***!. Aber auch Kind würde vom mühsam erjobten Reisepreis so gut wie alles verlieren. Wer rechnet schon mit 23 damit plötzlich krank zu werden? Mir geht es besser, in meiner Kreditkarte ist eine Reiserücktrittsversicherung enthalten. Aber STOP, von uns ist ja keiner krank. Ein drittes Mal … Nun können wir nur noch auf ein mittleres Wunder hoffen.

Weiter ging es mit meiner Drömeligkeit, denn natürlich musste ich meiner besten Freundin direkt, von unserem (kleinen) Drama schreiben und fuhr prompt zu weit. Damit war die Chance vertan doch noch meinen REHA-Sport zu schaffen. Es ist ja nicht so, dass ich das wirklich schlimm finde, ich habs nicht so mit Sport. So gern ich die meisten Wege per Pedes mache, so ungern mache ich Sport. Ich hasse es, zu Schwitzen und zu Schuften. Nein, es gibt ihn nicht, den richtigen Sport für mich.. In 55 Jahren hat man echt Zeit, vieles auszuprobieren. Also wie gesagt, für mich ist es nicht so schlimm, aber ich „hab Rücken“ und der wird ganz sicher wieder meckern und ich muss leiden. Aber es war eh zu spät. also nehm ich meine Migräne und fahre ins Büro.

Kaum am Bahnhof angekommen, sehe ich „meine Brücke“ ist nicht passierbar, eine Demo. Jetzt mal echt, wer will morgens vor acht demonstrieren? Ich als Kind der 60iger weiß, wovon ich spreche, meine schrägste Demo war mal eine mit 17, eine,gegen Männer mit Krawatte im Bundestag. Aber um 7:45 Uhr? Da ist doch Aggresiviät vorprogrammiert, ich jedenfalls neige vor meinem ersten Kaffee schon zu Randale, wenn du mich schief antguckst.

Wenigstens im Büro ist alles, wie es immer war. Nur die kleinen alltäglichen Katastrophen passieren. Aber warum hebt sich der ganze Kleinkram immer genau bis zu meinem Urlaub auf?

Aber da Tochter nun krank ist, obwohl es sieht aus, als helfen ihr gerade Medis das Wunder wahr zu machen oder ist es vielleicht doch ihr Wille. Na ja, jedenfalls lockt wohl die Sonne des Südens mehr, als ein paar entspannte Tage mit Oma und Mama.

Auch die Post kann mich nicht leiden, jetzt muss ich auch noch zur Postfiliale, das kostet mich locker 45 Minuten von der heute eh schon knappen Zeit. Es gibt um uns herum jede Menge Post-Shops, meine Nachbarn sind ziemlich nett, aber nein, ich muss los.

So Kind ist weg und das Fieber auch. Ich bin frisch geduscht, hab die Haare schön und gepackt. Wie es aussieht kann es morgen losgehen 😀

Tag 1 – Büro und Sonne

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Das fängt ja gut an, ich sitze im Büro und schaue in die Sonnne, eigentlich wäre ich jetzt viel lieber draußen. Heute mittag habe ich mich mit meiner Freundin B. getroffen. sie war ganz schön down. Ihr Schwiegersohn hat ihre Tochter verlassen, die natürlich ziemlich fertig ist.

Aber das Wetter ist ein Traum, 26 Grad und Sonne pur, außerdem hat mir heute Früh meine Mutter ein leckeres Frühstück gemacht. Nach dem Dienst werde ich auf schnellstem Weg nach hause fahren (so die BVG will), denn übermorgen gehtr es für ein langes Wochenende auf die tolle Insel Rügen.

Richtig heiß wurde mein Leben heute nur in der S-Bahn (klimabedingt). Oh und mein fast 24-jähriges Kind sorgt sich, allein übers Wochenende zu einer Freundin in die Ferne zu fliegen.

Heute habe ich genau 10 Stunden im Büro gesessen, na ja fast, mit B. hatte ich wieder eine Bank-Session. Dazu dann noch je eine Stunde hin- und zurück.

Zuhause noch etwas Serienfutter „In aller Freundschaft“, herrlich unrealistisch, aber das Beste daran ist J. (Kind), sie regt sich so herrlich darüber auf, so als künftige Medizinfrau.

Ich liebe Abschminken, da kommen alle Masken runter und auch die wahre Ela zum Vorschein.

Bis Morgen
Ela