Berlin

Das Leben ist bunt

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Angeregt durch einen großartigen Beitrag von SackingBob74 habe ich über meinen Alltag in Berlins Mitte nachgedacht.

Neulich war ich mit meiner Mum im Kiez unterwegs, zuerst spazierten wir durch unsere Straße zum kleinen Zeitungsladen, die Betreiberin ist eine ältere Dame, eine syrische Christin. Nachdem meine Mutter ihre geliebten Wohnzeitschriften gekauft hatte, ging es weiter zur Reinigung, die von einer total netten polnischen Familie geführt wird. Gleich nebenan habe ich mich schnell bei meiner russischen Friseurin angemeldet. Danach brauchten wir eine Pause und gingen in das kleine arabische Cafe mit den viel zu leckeren Torten. Auf dem Rückweg war ich noch auf einen Sprung im türkischen Supermarkt Bulgur kaufen. Zum Schluß brauchten wir noch die leckeren kleinen Äpfel und frische Eier aus dem Bioladen, wobei wir noch ein Schwätzchen mit der iranischen Inhaberin hielten. Als wir dann wieder Zuhause waren, klingelte unser englischer Nachbar um sein Paket abzuholen.

Kurz gesagt, wir verbrachten ein ganz normalen Nachmittag …

Liebste Grüße

Ela

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Unter dem Regenbogen (Foto der Woche)

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Love and Piece for the World. Als ich ganz klein war, sagte mir mein Opa, als wir zusammen einen Regenbogen sahen, dass solange es Regenbogen gibt, Gott die Welt nicht vergessen hat. 

Darum heute für meine Leser dieses großartige Symbol der Hoffnung 😍

Aufgenommen: 03.09.2017, Copyright by 365Tage, 2017

Ein Jahr, ein Ort (Juli)

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Keine erfreulichen Aus bzw. Einsichten im Juli, ein Unwetter folgte den nächsten und  so ziemlich alles auf der Terrasse ist ersoffen. Ich war ja den ganzen Monat nicht hier, ich glaube, zum Glück! Meine Mädels haben wohl auch nicht wirklich den grünen Daumen, nun werde ich rangehen und versuchen, die Terrasse wieder fit (ein bisschen fitter) zu machen.

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Zeilenende hat das spannende Projekt „12 Monate“ gestartet, wir betrachten ein Jahr lang einen von uns gewählten Ort und jeweils am letzten Sonntag des Monats zeigen wir ihn und wie er sich verändert hat.
Ich habe mir meine Terrasse ausgeguckt, sie und ich, wir sind noch im Honneymoon und werden unser erstes gemeinsames Jahr erleben. So ganz glaube ich immer noch nicht, dass ich sie (mit der dazugehörigen Wohnung) mitten in Berlin gefunden habe. Das Februar Foto habe ich leider verpasst, aber wenn ihr euch nix Buntes und leichte Tristesse vorstellt, passt es.

Liebste Grüße

Ela

 

Tag 286: Foto der Woche – Dreharbeiten

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Heute hatte meine Mum einen Arzttermin gleich bei uns um die Ecke, kaum aus dem Haus fielen uns enorm viele LKW und Security-Männer vor der Tür auf, die ganze Straße war voll damit. Schon neulich gab es einen Dreh in unserer Straße. Ich finde sowas ja total interessant. Als wir wieder draußen waren, hatten sich die LKW nochmal vermehrt. Spontan beschlossen wir, dass der Zeitungsladen dringend besucht werden musste. Um ehrlich zu sein, wir waren extrem neugierig und kamen so an Maske und Garderobe vorbei. Wir tippen beide auf eine Krimiserie, da die Klamotten wenig glamourös (aber sehr klein) waren.

Wir legten dann noch einen Boxenstop im kleinen Cafe an der Ecke ein, wo sich auch die Filmleute stärkten. Einer der Schauspieler (sehr hübsch) wurde von den jungen Frauen dort, mit Spezial-Service umsorgt. Irgendwie kam er mir schon bekannt vor, aber ich weiß nie,  wie Leute heißen.

Neben unserer Apotheke wurde dann in dem tollen Restaurant daneben dann auch tatsächlich gedreht. Es war heute ja ziemlich kalt und zwei arme Darsteller saßen dünn bekleidet mindestens eine Stunde davor. 

Spannend war es …

Liebste Grüße 

Ela

Tag 246 + 247 – Hilfe! Was soll ich schreiben?

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Um mir selbst zu antworten: Wenn ich das man wüsste …

Ich habe eine kleine Sperre, aber die werde ich jetzt einfach ignorieren und erzählen, wie es wieder Zuhause so ist.

Die ersten Tage waren gar nicht so einfach, ich fühlte mich irgendwie fremd und fehl am Platz. Berlin kam mir schrecklich laut und dreckig vor. Aber schon am zweiten Abend öffnete der Alltag seinen großen Schlund und verschluckte mich.

Arbeiten darf/kann ich wegen des blöden Beins noch nicht, daher versuche ich erstmal hier durch die Post zu kommen, meine Massen von Wäsche sauber zu bekommen, was mit einem Waschtrockner wahrlich kein Vergnügen ist. Einkaufen war ich auch und habe Zuhause ein wenig rum geprusselt.

Nun kaufe ich mir Farbe und will mal sehen, wie es hier mit dem Malen geht (Morgen zeige ich mein REHA-Kunstwerk … hahaha). Außerdem möchte ich den film Fertigmachen und die Fotos einsortieren.

Ich weiß, jetzt sollte ich noch witzig oder tiefschürfend sein, aber was soll ich machen … da ist nix. Irgendwie suche ich den Koffer in Berlin noch …

Liebste Grüße 

Ela

Tag 197-200 – Darf ich vorstellen „Foto der Woche“

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In Berlin gibt es eine überaus charmante neue Miss. Ihre Hoheit Trulla von Entenhausen, wurde mit überwältigender Mehrheit zur Miss Snowstar von Berlin gewählt.

Ich bin sehr stolz, dass eine solch beeindruckende Persönlichkeit  quasi zur Familie gehört und es vor einigen Jahren in einer spektakulären Re-Transplantation gelungen war, diesen zauberhaften Kopf nach einem schweren Umfall zu retten.

The one and only Miss Snowstar:




Tag 182 – Am Tag danach

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Berliner sind echt coole Socken, hier geht es einfach weiter. Die Leute benehmen sich wie immer, sind nicht freundlicher geworden und sogar die Weihnachtsmärkte werden weiterhin eifrig besucht. Ich bin ein bisschen stolz auf meine Mitbürger, die sich von einem bekloppten Terroristen einfach mal gar nicht beeindrucken lassen.

Dabei ist es nicht so, dass die Berliner kein Mitgefühl zeigen, ganz im Gegenteil, die weißen Rosen sind im Blumenladen am Ku-Damm mittlerweile ausverkauft (kam gerade durchs Radio). Nein, dass ist es nicht, aber Berlin lässt sich nicht unterkriegen und gibt diesen fiesen Typen, die meiner Meinung nach einzig richtige Antwort: „Wenn ihr denkt, ihr könnt uns kleinkriegen, uns Weihnachten kaputt machen, is nicht!!!“

Meine Tochter geht heute auf den Weihnachtsmarkt, ich habe nicht mal versucht, sie abzuhalten, es sollen auch schon Leute im Abwaschwasser ertrunken sein. Ein Arzt sagte als ganz ich ein ganz junges Mädchen war und unter Panik-Attacken litt zu mir:

„Das Leben verteilt keine Garantiekarten“

einer der Sätze, die mein Leben geprägt haben. In diesem Sinne, Freunde macht weiter, sorgt euch nicht, lebt!

Liebste Grüße

Ela