Berlin

Verzauberng gefällig? #christmasgarden

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Gestern war mein Tag und ich wollte mich von meinen – gerade ziemlich unfreundlichen – Körper auf keinen Fall bremsen lassen. Schon im letzen Jahr hatte ich mich sehr auf den Christmas Garden gefreut, der im übrigen im Botanischen Garten in Berlin ist, aber dann kam der Umzug, der damit verbundene Stress und mein erster Tutti-Kompletti-Ausfall, kurzum es ging einfach nicht.

Das sollte mir nicht wieder passieren, nein ich wollte mich nicht wieder unterkriegen lassen! Meine Lieblings-Mum überließ mir ihren nagelneuen Rollstuhl und mein liebstes Töchterchen schob mich über Stock und Stein durchs Gewühl.

Die Perspektive war schon eine ganz andere als normal auf zwei Beinen . Was habe ich auf zwei Rollen gelernt:

  • Ich war da unten mehr oder minder unsichtbar, kurzfristig überlegte ich Leute, die partout nicht zu Seite gehen wollten jeweils kurz in den Allerersten zu kn…
  • du siehst da unten Bäuche und Hintern, Hintern und Bäuche und noch mehr Hintern und …Ich
  • man wird ganz schön durchgeschüttelt
  • es wurde mit der Zeit kalt, geradezu sibierisch und mein Kleiderschrank hat kläglich versagt.

Trotzdem hat mich der Christmas Garden verzaubert, da waren wirkliche Künstler am Werk. Am meisten angetan haben es mir die taktgenau tanzenden Bäume, das muss man gesehen haben. Die Trauerweide im goldenen Kleid, ein Traum, ich liebe Trauerweiden und dann die bunte Engelsformation, ich war eine Zeitlang in einer verzauberten Welt und kann einen Besuch nur empfehlen

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Liebste Grüße

Ela

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Ein Jahr, ein Ort (Oktober)

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Oktober und Herbststürme

 

Es herbstelt sehr, die Blätter fallen und die Terrasse hat etwas von einem zerrupften Huhn. Heute Nacht hatten wir nämlich Sturm und der war nicht ohne, da hatten wir auf unserem geschützten Hinterhof noch Glück. Mein Töchterlein sitzt gerade in Kassel fest und hat keine Ahnung, wie sie nach Hause kommen soll, der Zugverkehr ist unterbrochen.

Da sowieso alles durcheinander ist, dachte ich mir, ich schenke mir das Aufhübschen
für´s Foto und bleibe authentisch. In den nächsten Tagen werde ich die Terrasse winterfest machen, die Möbel werden – bis auf einen Sessel – abgedeckt, aber die Geranien dürfen noch bleiben, bis sie verblüht sind.

Der Monatsblick

 

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Die Zugaben

 

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Das Projekt Monatstsblick

Zeilenende hat das spannende Projekt „12 Monate“ gestartet, wir betrachten ein Jahr lang einen von uns gewählten Ort und jeweils am letzten Sonntag des Monats zeigen wir ihn und wie er sich verändert hat.
Ich habe mir meine Terrasse ausgeguckt, sie und ich, wir sind noch im Honneymoon und werden unser erstes gemeinsames Jahr erleben. So ganz glaube ich immer noch nicht, dass ich sie (mit der dazugehörigen Wohnung) mitten in Berlin gefunden habe. Das Februar Foto habe ich leider verpasst, aber wenn ihr euch nix Buntes und leichte Tristesse vorstellt, passt es.

Liebste Grüße

Ela

Das Leben ist bunt

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Angeregt durch einen großartigen Beitrag von SackingBob74 habe ich über meinen Alltag in Berlins Mitte nachgedacht.

Neulich war ich mit meiner Mum im Kiez unterwegs, zuerst spazierten wir durch unsere Straße zum kleinen Zeitungsladen, die Betreiberin ist eine ältere Dame, eine syrische Christin. Nachdem meine Mutter ihre geliebten Wohnzeitschriften gekauft hatte, ging es weiter zur Reinigung, die von einer total netten polnischen Familie geführt wird. Gleich nebenan habe ich mich schnell bei meiner russischen Friseurin angemeldet. Danach brauchten wir eine Pause und gingen in das kleine arabische Cafe mit den viel zu leckeren Torten. Auf dem Rückweg war ich noch auf einen Sprung im türkischen Supermarkt Bulgur kaufen. Zum Schluß brauchten wir noch die leckeren kleinen Äpfel und frische Eier aus dem Bioladen, wobei wir noch ein Schwätzchen mit der iranischen Inhaberin hielten. Als wir dann wieder Zuhause waren, klingelte unser englischer Nachbar um sein Paket abzuholen.

Kurz gesagt, wir verbrachten ein ganz normalen Nachmittag …

Liebste Grüße

Ela

Unter dem Regenbogen (Foto der Woche)

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Love and Piece for the World. Als ich ganz klein war, sagte mir mein Opa, als wir zusammen einen Regenbogen sahen, dass solange es Regenbogen gibt, Gott die Welt nicht vergessen hat. 

Darum heute für meine Leser dieses großartige Symbol der Hoffnung 😍

Aufgenommen: 03.09.2017, Copyright by 365Tage, 2017

Ein Jahr, ein Ort (Juli)

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Keine erfreulichen Aus bzw. Einsichten im Juli, ein Unwetter folgte den nächsten und  so ziemlich alles auf der Terrasse ist ersoffen. Ich war ja den ganzen Monat nicht hier, ich glaube, zum Glück! Meine Mädels haben wohl auch nicht wirklich den grünen Daumen, nun werde ich rangehen und versuchen, die Terrasse wieder fit (ein bisschen fitter) zu machen.

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Zeilenende hat das spannende Projekt „12 Monate“ gestartet, wir betrachten ein Jahr lang einen von uns gewählten Ort und jeweils am letzten Sonntag des Monats zeigen wir ihn und wie er sich verändert hat.
Ich habe mir meine Terrasse ausgeguckt, sie und ich, wir sind noch im Honneymoon und werden unser erstes gemeinsames Jahr erleben. So ganz glaube ich immer noch nicht, dass ich sie (mit der dazugehörigen Wohnung) mitten in Berlin gefunden habe. Das Februar Foto habe ich leider verpasst, aber wenn ihr euch nix Buntes und leichte Tristesse vorstellt, passt es.

Liebste Grüße

Ela

 

Tag 286: Foto der Woche – Dreharbeiten

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Heute hatte meine Mum einen Arzttermin gleich bei uns um die Ecke, kaum aus dem Haus fielen uns enorm viele LKW und Security-Männer vor der Tür auf, die ganze Straße war voll damit. Schon neulich gab es einen Dreh in unserer Straße. Ich finde sowas ja total interessant. Als wir wieder draußen waren, hatten sich die LKW nochmal vermehrt. Spontan beschlossen wir, dass der Zeitungsladen dringend besucht werden musste. Um ehrlich zu sein, wir waren extrem neugierig und kamen so an Maske und Garderobe vorbei. Wir tippen beide auf eine Krimiserie, da die Klamotten wenig glamourös (aber sehr klein) waren.

Wir legten dann noch einen Boxenstop im kleinen Cafe an der Ecke ein, wo sich auch die Filmleute stärkten. Einer der Schauspieler (sehr hübsch) wurde von den jungen Frauen dort, mit Spezial-Service umsorgt. Irgendwie kam er mir schon bekannt vor, aber ich weiß nie,  wie Leute heißen.

Neben unserer Apotheke wurde dann in dem tollen Restaurant daneben dann auch tatsächlich gedreht. Es war heute ja ziemlich kalt und zwei arme Darsteller saßen dünn bekleidet mindestens eine Stunde davor. 

Spannend war es …

Liebste Grüße 

Ela

Tag 246 + 247 – Hilfe! Was soll ich schreiben?

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Um mir selbst zu antworten: Wenn ich das man wüsste …

Ich habe eine kleine Sperre, aber die werde ich jetzt einfach ignorieren und erzählen, wie es wieder Zuhause so ist.

Die ersten Tage waren gar nicht so einfach, ich fühlte mich irgendwie fremd und fehl am Platz. Berlin kam mir schrecklich laut und dreckig vor. Aber schon am zweiten Abend öffnete der Alltag seinen großen Schlund und verschluckte mich.

Arbeiten darf/kann ich wegen des blöden Beins noch nicht, daher versuche ich erstmal hier durch die Post zu kommen, meine Massen von Wäsche sauber zu bekommen, was mit einem Waschtrockner wahrlich kein Vergnügen ist. Einkaufen war ich auch und habe Zuhause ein wenig rum geprusselt.

Nun kaufe ich mir Farbe und will mal sehen, wie es hier mit dem Malen geht (Morgen zeige ich mein REHA-Kunstwerk … hahaha). Außerdem möchte ich den film Fertigmachen und die Fotos einsortieren.

Ich weiß, jetzt sollte ich noch witzig oder tiefschürfend sein, aber was soll ich machen … da ist nix. Irgendwie suche ich den Koffer in Berlin noch …

Liebste Grüße 

Ela