Tag 286: Foto der Woche – Dreharbeiten

Heute hatte meine Mum einen Arzttermin gleich bei uns um die Ecke, kaum aus dem Haus fielen uns enorm viele LKW und Security-Männer vor der Tür auf, die ganze Straße war voll damit. Schon neulich gab es einen Dreh in unserer Straße. Ich finde sowas ja total interessant. Als wir wieder draußen waren, hatten sich die LKW nochmal vermehrt. Spontan beschlossen wir, dass der Zeitungsladen dringend besucht werden musste. Um ehrlich zu sein, wir waren extrem neugierig und kamen so an Maske und Garderobe vorbei. Wir tippen beide auf eine Krimiserie, da die Klamotten wenig glamourös (aber sehr klein) waren.

Wir legten dann noch einen Boxenstop im kleinen Cafe an der Ecke ein, wo sich auch die Filmleute stärkten. Einer der Schauspieler (sehr hübsch) wurde von den jungen Frauen dort, mit Spezial-Service umsorgt. Irgendwie kam er mir schon bekannt vor, aber ich weiß nie,  wie Leute heißen.

Neben unserer Apotheke wurde dann in dem tollen Restaurant daneben dann auch tatsächlich gedreht. Es war heute ja ziemlich kalt und zwei arme Darsteller saßen dünn bekleidet mindestens eine Stunde davor. 

Spannend war es …

Liebste Grüße 

Ela

Tag 246 + 247 – Hilfe! Was soll ich schreiben?

Um mir selbst zu antworten: Wenn ich das man wüsste …

Ich habe eine kleine Sperre, aber die werde ich jetzt einfach ignorieren und erzählen, wie es wieder Zuhause so ist.

Die ersten Tage waren gar nicht so einfach, ich fühlte mich irgendwie fremd und fehl am Platz. Berlin kam mir schrecklich laut und dreckig vor. Aber schon am zweiten Abend öffnete der Alltag seinen großen Schlund und verschluckte mich.

Arbeiten darf/kann ich wegen des blöden Beins noch nicht, daher versuche ich erstmal hier durch die Post zu kommen, meine Massen von Wäsche sauber zu bekommen, was mit einem Waschtrockner wahrlich kein Vergnügen ist. Einkaufen war ich auch und habe Zuhause ein wenig rum geprusselt.

Nun kaufe ich mir Farbe und will mal sehen, wie es hier mit dem Malen geht (Morgen zeige ich mein REHA-Kunstwerk … hahaha). Außerdem möchte ich den film Fertigmachen und die Fotos einsortieren.

Ich weiß, jetzt sollte ich noch witzig oder tiefschürfend sein, aber was soll ich machen … da ist nix. Irgendwie suche ich den Koffer in Berlin noch …

Liebste Grüße 

Ela

Tag 197-200 – Darf ich vorstellen „Foto der Woche“

In Berlin gibt es eine überaus charmante neue Miss. Ihre Hoheit Trulla von Entenhausen, wurde mit überwältigender Mehrheit zur Miss Snowstar von Berlin gewählt.

Ich bin sehr stolz, dass eine solch beeindruckende Persönlichkeit  quasi zur Familie gehört und es vor einigen Jahren in einer spektakulären Re-Transplantation gelungen war, diesen zauberhaften Kopf nach einem schweren Umfall zu retten.

The one and only Miss Snowstar:




Tag 182 – Am Tag danach

Berliner sind echt coole Socken, hier geht es einfach weiter. Die Leute benehmen sich wie immer, sind nicht freundlicher geworden und sogar die Weihnachtsmärkte werden weiterhin eifrig besucht. Ich bin ein bisschen stolz auf meine Mitbürger, die sich von einem bekloppten Terroristen einfach mal gar nicht beeindrucken lassen.

Dabei ist es nicht so, dass die Berliner kein Mitgefühl zeigen, ganz im Gegenteil, die weißen Rosen sind im Blumenladen am Ku-Damm mittlerweile ausverkauft (kam gerade durchs Radio). Nein, dass ist es nicht, aber Berlin lässt sich nicht unterkriegen und gibt diesen fiesen Typen, die meiner Meinung nach einzig richtige Antwort: „Wenn ihr denkt, ihr könnt uns kleinkriegen, uns Weihnachten kaputt machen, is nicht!!!“

Meine Tochter geht heute auf den Weihnachtsmarkt, ich habe nicht mal versucht, sie abzuhalten, es sollen auch schon Leute im Abwaschwasser ertrunken sein. Ein Arzt sagte als ganz ich ein ganz junges Mädchen war und unter Panik-Attacken litt zu mir:

„Das Leben verteilt keine Garantiekarten“

einer der Sätze, die mein Leben geprägt haben. In diesem Sinne, Freunde macht weiter, sorgt euch nicht, lebt!

Liebste Grüße

Ela

 

 

 

 

Tag 137 – Eiskaltes Vergnügen

Darüber, dass ich mich freue, endlich wieder Zeit in der Eishalle verbringen zu dürfen, hatte ich ja erzählt.

Ich wurde nicht enttäuscht, habe einfach geniale Programme gesehen

„Tag 137 – Eiskaltes Vergnügen“ weiterlesen

Tag 136 – Schrecklich geheim

Gestern bin ich auf dem Weg in die Eishalle an der neuen Liegenschaft des BND (Bundesnachrichtendienst) vorbeigekommen. „Tag 136 – Schrecklich geheim“ weiterlesen

Tag 127 – Ein Ach …

…  wohnt unter jedem Dach.

Wie immer gibt es auch an unserem Wohnungsmärchen einen (kleinen) Haken. „Tag 127 – Ein Ach …“ weiterlesen

Tag 126 – Wunder gibt es immer wieder!

Erinnert ihr euch, wir haben uns um eine Wohnung mitten in Berlin (buchstäblich!) beworben.

Ich kann es selbst noch nicht fassen: In die Bilder einer Wohnung verliebt, sie angesehen und sie war es, einen Tag später beworben und heute „Tag 126 – Wunder gibt es immer wieder!“ weiterlesen

Tag 121 -Verliebt!

Wie oft im Leben passiert es, dass man/frau sich auf den ersten Blick verliebt und alles bei näherem Hingucken noch viel toller ist, als erwartet.

Aber genau das ist mir heute passiert. Ich habe doch von der Wohnung erzählt, bei der ich mich schon in die Fotos verliebt habe.

Dabei waren wir heute Früh eigentlich überzeugt, sie ist nichts für uns. Auf den Fotos sah es unrenoviert aus und eben eventuell zu besonders. Aber tatsächlich scheint sie genau richtig besonders zu sein.

Das Haus wurde von Hinrich Baller erbaut, er liebte krumme Häuser, weil er diese interessant fand, er mochte Formen und Kurven (Was würde besser zu einer Skoli passen?), wollte die Natur einbeziehen. Ich finde, es ist gelungen.

Die Wohnung ist ein wenig zu klein, aber da wir ja eh dabei sind, unser Leben zu entschlacken, würden wir das hinbekommen. Es gibt viel schickere, aber auch charmantere? Mein Arbeitsweg wären gerade man 20 Minuten. In der Wohnung gibt es als Zentrum einen offenen Küchen-Essbereich von dem alle anderen Räume abgehen. Einige Wände sind geschwungen, ein paar Säulen gibt es auch und es gibt eine richtig verwunschene Terrasse, wie bei Dornröschen. Zentraler geht Berlin nicht, als da und wenn man die Terrasse betritt, auf den Innenhof blickt, ist es wie eine Oase.

Bis vor kurzen hat ein Musiker dort gewohnt und es ist als ob noch immer ein Hauch seiner Töne durch die Luft schwebt und der Wohnung eine wunderbare Leichtigkeit verleiht.

Ja, wir wollen SIE, aber ob wir sie bekommen? Es wäre fast ein Wunder mitten drin, sich eine einzige Wohnung anzusehen, sich sofort zu verlieben und sie dann auch zu bekommen. Also bitte weiter die Daumen drücken!!

Tag 120 – Lichter der Stadt

Ja, ich bin ein Träumer. Ein Träumer findet nur im Mondlicht seinen Weg und erlebt zur Strafe die Morgendämmerung vor dem Rest der Welt. (Oskar Wilde)

Heute dirfte ich träumen, beim Festival of Lights.

Das Festival geht noch bis 16.10.2016.

Möge euch immer ein Licht den Weg weisen!

eure Ela