Ewigkeit

Dieser Moment

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Weisst du noch, wann du das letzte Mal so richtig glücklich warst. Und damit meine ich nicht, den als du ein tolles Geschenk, einen Heiratsantrag bekommen, eine tolle Reise gemacht oder in der schweren Klausur 15 Punkte geschafft hast.

Nein ich meine den Augenblick des Glücks ob des Glücks. Wenn durch deinen Körper Champagner statt Blut zu pulsieren scheint, wenn der Alltag und jede Sorge nicht mehr vorhanden sind, wenn es keine Rolle mehr spielt, ob du reich oder arm, ja, krank oder gesund bist. Nichts ist mehr wichtig, außer dieser eine Moment in der Ewigkeit, in dem du aufhörst zu denken und nur noch bist, glücklich eben. Du kannst ihn um keinen Preis zwingen, herbei wünschen, denn er ist.

Ich kann mich gut an meinen letzten dieser unendlich kostbaren Augenblicke erinnern, er ist viel zu lange her und doch zerre ich von diesem Wimpernschlag der Ewigkeit.

Damals ging ich ganz allein, im kalten Winter am Strand entlang, schrie in die Gischt und wusste, ich bin und auch warum und wofür.

Ich wünsche euch, meine lieben Leser, einen besinnlichen Karfreitag.

Liebste Grüße

Ela

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Tag 220 – Foto der Woche „La Mer“

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Fast immer wenn ich auf das Meer schaue, muss ich dieses Chanson (Charles Trenet, 1943) denken, dass ich sehr liebe. Das Meer hat für mich eine ganz besondere Bedeutung, Ewigkeit und die Nichtigkeit meiner kleinen Probleme, die von der nächsten Welle davon gespült werden.

Die Schlösser, auch sie eigentlich als Symbol ewiger Liebe gedacht, in Wirklichkeit auch nur ein Staubkorn im Universum.

Unwichtig für den Lauf der Welt, aber unsere Ewigkeit.

Liebste Grüße 

Ela