Fashion

Tag 293: Jede(r) kann bauchfrei

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Diese Überschrift habe ich neulich in der Online-Ausgabe einer großen  Modezeitschrift gelesen, nur das (r) stammt von mir. Ich bin nämlich auf jeden Fall für die Gleichberechtigung aller Bäuche, aber im weiteren Text musst du dir das „r“ denken. Gegen die Grundaussage ist im Grunde nichts einzuwenden, selbstverständlich kann jede bauchfrei, so schwer ist es ja nicht, ihn freizulegen und wer unbedingt will, soll es doch einfach tun. Die Frage ist doch eher die:

Sollte/möchte jede ihren Bauch der Welt zeigen?

Nach meiner persönlichen Meinung gefragt, würde ich entschieden sagen: NEIN! Es gibt viele Bäuche, die ich nicht wirklich zeigenswert finde (meinen eingeschlossen) und wenige von denen ich denke, man MUSS  sie mit der Welt teilen. Und leider gibt es noch die von der Sorte, die ich bitte, bitte niemals sehen möchte. Egal ob von Männlein oder Weiblein, ich weiß, so ein Bauch war teuer und es hat gedauert ihn in der Größe zeigen zu können, aber schöner macht ihn das nicht unbedingt.

Natürlich, meine Meinung ist nicht wichtig und ich gönne natürlich jedem, den Bauch frei zu lassen. Aber was ist eigentlich so toll daran  mit nackter Mitte durch die Welt zu gehen? Ich weiß, es ist Mode in diesem Sommer und ich habe auch schon davon gehört, dass es zu Zeit total angesagt ist, exzessiven Sport zu machen, die Muskulatur zu stählen und optimal zu definieren. Das ist harte Arbeit, ich verstehe und vermutlich sollte ich soviel Disziplin bewundern.  Aber ich kann doch nichts dafür, wenn mir beides nicht besonders gut gefällt. Der besondere Reiz, fremde Bäuche anzuschauen, erschließt sich mir nun mal nicht. Im Gegenteil, ich finde es immer etwas peinlich, weil meine Augen dann geradezu magisch von dieser Region angezogen werden. Außerdem war ich noch nie der größte Fan des berühmten Waschbrettbauchs Ich mag auch Teddybären (kuschelig, aber nicht fett). Und wie ist es bei Frauen? Klar, mag ich schöne Figuren und finde schlanke Silhouette, ich bin auf jedes Kilo stolz, dass ich abgenommen habe, aber ich möchte dabei Frau bleiben und nicht in erster Linie durch meine (nicht vorhandenen) Sixpacks auffallen. Das würde mir wohl auch schwerfallen, hat mir doch gerade eine Fachfrau erklärt, dafür wäre es eh zu spät: „In deinem Alter baut man kaum noch Muskeln auf“.

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Foto Pixabay

Zu alt für nackigen Bauch?

Das nun wiederum glaube ich nicht. Das hat doch (fast) nichts mit dem Alter zu tun, es zählt in meinen Augen einzig und allein der Zustand des Bauches. Wer einen tollen Körper und eine ebensolche Mitte, Lust auf nackte Tatsachen hat, warum denn nicht? Nur zu und viel Spaß!

Ich denke, ich werde diese Mode  gelassen an mir vorüberziehen lassen,  abwarten und versuchen, meine Augen in eine andere Richtung zu trainieren. Mein Bauch gehört nämlich mir und genauso soll es auch bleiben 😉

Liebste Grüße

Ela

Tag 138 – Noch ein bisschen Mode: Samt

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Es ist noch keine zwei Wochen her, das habe ich im Zuge des Reduzierens, mein altes, wunderschönes Samtoberteil in die Kleidersammlung gegeben. Zwei Tage später lese ich in der Instyle, Samt ist wieder mega in. Dumm gelaufen, oder?

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Tag 132 – Ein bisschen Mode

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Heute habe ich mal Lust über eine meiner liebsten Nebensächlichkeiten zu schreiben und  Mode gehört definitiv zu ihnen, weil Mode (mir) Spaß macht, aber ich nicht ihr Untertan sein will.

Wenn man den diversen Modeblättern Glauben schenken kann

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Tag 21 – Was tut Mode für mich?

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Heute Morgen stand ich mal wieder  vor meinem gut gefüllten Kleiderschrank und stellte fest: „Ich habe einfach nichts anzuziehen“. Kennt ihr das? Bestimmt!

Ich bin bekennender Shopping Queen-Fan und ich mag Herrn Kretschmer, uns Guido Maria. Aber mitmachen würde ich da nie im Leben, schon allein weil bestimmt alle vor Lachen zusammenbrechen würden, wenn sie meinen Schrank sehen würden. Den Rest des Beitrags lesen »