Roter Teppich und so

Vom Film und, wie ich zur Einladung kam, habe ich erzählt und nun sollt ihr auch noch erfahren, wie so eine.Premiere wirklich ist …

Roter Teppich und so

Als unser Taxi hielt, war ich erstmal sprachlos, es gab tatsächlich einen, okay er war nicht so lang, aber ganz schön viele Kameras klickten und die Stars posten. Ich dachte: Mensch, das ist ja wie im Film!“ Mein Herz bubberte, „Müssen wir jetzt auch da lang?“ Die Team-Premiere fand im altehrwürdigen Kino Babylon in Mitte statt, sehr toll. . Völlig fasziniert standen wir erstmal nur da.und schauten uns das Spekatkel an. Trafen schon erste Bekannte, staunten gemeinsam weiter. Dann fasste ich mir ein Herz und Christine machte ein Foto mit meiner Mum (ihrem Fan) und mir, wenn ich jetzt noch wüsste wie ich dran komme? Die Bekannte die mein Handy hatte, hatte vergessen drauf zu drücken 😞

Über den roten Teppich mussten/durften wir nicht, aber wenigstens gibt es ein Foto meiner Mum daneben:

Stattdessen mussten wir ganz prosaisch in die lange Schlange zum Tisch mit unseren Karten anstellen. Dort bekamen wir diese dann und jeder einen Getränke-Gutschein. Das t alte Kino war richtig toll. Auch innen schauten wir und entdeckten außer noch mehr Bekannten auch die Stars des Films. Irgendwann gingen wir rein, ohne Getränke, ohne Popkorn … die Schlange war einfach zu lang. Nur fast ganz vorne gab es noch Plätze, nicht so toll, aber was solls. Ich hatte manchmal das Gefühl die Schauspieler wollen mich fressen. Wieder mal das deutsche Phänomen, nur statt Handtüchern lagen Jacken auf den Plätzen 😁.

Dann betrat ein wenig glamouröser Mann die Bühne, ahh ein Moderator vom RBB, der uns verkündete, dass der Film nun beginnt.

Toll war der Film und sehr berührend, das habe ich ja schon erzählt, auch wenn ich durch die Plätze vorne manchmal das Gefphl hatte, Annebärbel würde mir ihren Qualm direkt uns Gesicht pusten und mich sorgte, dass ich gkeich eine Schlittschuhkante abbekäme.

Hinterher wurde es dann nochmal interessant, alle, die im Film auch nur „Piep“ gesagt oder einen Knopf angenäht hatten, kamen nach und nach auf die Bühne. Bei den Dankesreden fühkte ich mich bei den Oscars, nur leider ohne die schönen Abendleider.

Anschließend trafen sich alle noch im Vorraum und ich traaf einige meiner Mit-Kuscheltierwerfer. Wir plauschten und bestaunten die Stars. Gerade Ulrike Krumbiegel hätte ich nie erkannt, Annkathrin Bürger dagegen sofort. Die Stimmung war super, schön locker und wir waren erst kurz vor Eins zuhause.

Liebste Grüße

Ela

Filmpremiere „Die Anfängerin“ … Sachen, gibt’s, ich bin dabei 😲

Wie im letzten Beitrag versprochen erzähle ich heute, wie ich zu meiner ersten Filmpremiere kam.

Wie kam es dazu?

Vor etwas mehr als zwei Jahren nahm Christine (Christine Errath-Stüber, die einzige Weltmeisterin im Eiskunstlauf aus Berlin) Kontakt zu mir auf, erzählte mir bei unserem ersten Treffen einem Fimprojekt übers Eiskunstlaufen, für dessen Verwirklichung nicht nur Regisseurin Alexandra Sell sondern auch sie schon lange kämpften. Bei diesem Treffen stellten wir auch fest, wir mögen uns. Natürlich war ich als leidenschaftliche Eiskunstlauf-Zuschauerin und langjährige Eislaufmutter (keine böse!!!) hellauf begeistert und überlegte mir, was sich tun kann. Aber mehr als die Werbetrommel zu rühren fiel mir nicht ein, Geld reinstecken, das war mir zu riskant, außerdem würden meine drei Euro wohl auch nicht viel bewirken. Also tat ich was ich konnte , bequtschte den Chefredakteur der Eiskunstlaufzeitung, für die ich über Sys schreibe (der arme Mann 😉), schrieb in meinen Blogs, in meinen facebookgruppen und warb mündlich. Irgendwann fragte mich Christine, was ich dafür haben möchte, natürlich antwortete ich: Nichts! Ich wusste ja, das Budget war klein und jeder Euro zählte, außerdem, war mein Beitrag ja nicht wirklich groß . Mehr im Scherz sagte ich also weiter, weil sie so drängelte: Aber ihr dürft mich gerne zur Premiere einladen, so ein Spektakel würde mir zu gerne mal anschauen. Ich sprach’s und vergass es.

Die Zeit vergeht

Und ehrlich gesagt, dachte ich kaum noch an den Film, nur die facebookmeldungen und Christines Buch, erinnerten. Vorletzte Ostern bekam ich dann eine Nachricht von Christine, dass sie Ostern im Sportforum drehen und ob ich nicht Lust hätte zu kommen. Na klar, wollte ich mir das ansehen, denn auch das war ein erstes Mal, kaum vor Ort war ich auch schon als Komparsen (unentgeltlich – das Budget) angeheuert. Es war echt interessant, das alles mal mitzuerleben, aber irgendwie auch langweilig, die meiste Zeit stand man rum und wartete, um dann kurzzeitig in enthusiastischen Applaus auszubrechen und die Kuscheltiere immer wieder über die Bande zu schmeißen. Zum Glück hatte aber ich viele Bekannte und Freunde aus der Eislaufwelt getroffen und wir konnten ausführlichst ratschen, außerdem hatte ich ja auch Töchting überredet.

Danach dann wieder lange nichts, irgendwann hieß es, der Film startet im Herbst 2017, dann im Januar 2018, dann hörte und las ich von der ersten Premiere bei Filmfestspielen in (?) und er kam anscheinend schon dort gut an.

Ehrlich, ich dachte immer, es gibt eine Premiere und das ist es dann, aber weit gefehlt, es sind echt viele.Dann, ich hatte ihn gerade wieder vergessen, meine Kränkelei machte mir ja genug zu schaffen, aber ich hatte mir schon vorgenommen, dass ich ins Kino gehe und ihn mir anschaue, wenn er rauskommt.

Aber Christine hält ihre Versprechen und so erhielt ich schon zur Vorpremiere eine Einladung ,da ich im Dezember aber krank im Bett oder sogar im Krankenhaus lag (wie 2017 so oft), konnte ich nicht, aber dann flatterte zu meiner großen Überraschung und Freude (was für nette Menschen ich doch kenne) die Einladung zur Team-Premiere mit allen Darstellern und Beteiligten ins Haus. Ich war wirklich aufgeregt und meine allererste Frage lautete:

Was soll ich anziehen?

Typisch Frau, meinst du? Scheint so, wir Frauen (na ja, viele von uns) sind schon komische Wesen, Wir, meine Mum (83) und ich auch, tatsächlich war das erstmal das wichtigste Thema. Wir hatten solch einen Bock uns mal wieder richtig aufzuhübschen und fragten uns, ob wir auch über den roten Teppich gehen würden. Glücklicherweise sah ich recht schnell ein, dass ein Abendkleid wohl übertrieben wäre. Auf der Einladung stand kein Dresscode, also schrieb ich der Regiseurin (die musste es ja wissen und durch einen Sturm auf Rügen und nicht fahrende Züge hatten wir uns etwas besser kennengelernt) mit der ich inzwischen auch bei facebook in Kontakt war und fragte nach. Ihre Antwort: Es darf sich festlich gekleidet werden. Ich werde auch ein Kleid anziehen für diesen besonders besonderen Abend:-) Juhu, wir dürfen uns chic machen! Ich besitze ein, eie ich finde tolles Strickkleid, das mir sehr passend erschien und auch Mums neuer Blazer war genau richtig. Aber Hilfe, ich muss barfuß gehen, ich habe keine Schuhe. Ich habe im letzten Jahr eigentlich nur Sneaker getragen und alte Schuhe? 😉Nein, es mussten neue sein, das Glück war mit mir, ich fand tolle Booties mit etwas Hacken und 30 % reduziert. Meine Mum brauche lediglich noch ein Glitzertop. Passende Täschchen ersteigerten wir uns bei E-Bay für kleines Geld. Wir gefielen uns und hatten echt schon Spass, ehe es endlich losging, auch wenn wir wohl bei GNT ohne Foto blieben 😉

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Im nächsten Beitrag, erfährst du endlich 😘, wie es so war auf dem roten Teppich, im Kino und danach

Liebste Grüße

Ela

Tag 286: Foto der Woche – Dreharbeiten

Heute hatte meine Mum einen Arzttermin gleich bei uns um die Ecke, kaum aus dem Haus fielen uns enorm viele LKW und Security-Männer vor der Tür auf, die ganze Straße war voll damit. Schon neulich gab es einen Dreh in unserer Straße. Ich finde sowas ja total interessant. Als wir wieder draußen waren, hatten sich die LKW nochmal vermehrt. Spontan beschlossen wir, dass der Zeitungsladen dringend besucht werden musste. Um ehrlich zu sein, wir waren extrem neugierig und kamen so an Maske und Garderobe vorbei. Wir tippen beide auf eine Krimiserie, da die Klamotten wenig glamourös (aber sehr klein) waren.

Wir legten dann noch einen Boxenstop im kleinen Cafe an der Ecke ein, wo sich auch die Filmleute stärkten. Einer der Schauspieler (sehr hübsch) wurde von den jungen Frauen dort, mit Spezial-Service umsorgt. Irgendwie kam er mir schon bekannt vor, aber ich weiß nie,  wie Leute heißen.

Neben unserer Apotheke wurde dann in dem tollen Restaurant daneben dann auch tatsächlich gedreht. Es war heute ja ziemlich kalt und zwei arme Darsteller saßen dünn bekleidet mindestens eine Stunde davor. 

Spannend war es …

Liebste Grüße 

Ela

Tag 57 – Die 5 Besten am Donnerstag #5

Da habe ich was angerichtet, natürlich habe ich nun Blut geleckt und finde Blogparaden ganz toll. jetzt muss mich erstmal so richtig austoben, darum auch heute wieder ein Beitrag zu einer.

Das ich Filme und Serien mag, habe ich ja schon häufiger erzählt und da liegt natürlich ein Thema auf diesem Gebiet nahe, auch wenn es wahrscheinlich ein bisschen peinlich für mich wird, weil mein Geschmack etwas … ähhhm … oberflächlich ist. Aber nun gut, ich habe mich entschieden, bei die „5 BESTEN am Donnerstag“ mitzumachen. Thema ist heute, die fünf Filme zu nennen, die man am häufigsten gesehen hat. Nun bin ich keine große Wiederholungs-Täterin, aber so ein paar Leckerlis, die ich öfter als 2x gesehen habe, gibt es dann doch.

Meine Hitliste in wertender Reihenfolge

  1. Mama Mia (2008)
    Ich glaube, man kann diesen Film einfach nicht sehen, ohne  gute Laune zu bekommen und mitzusingen.
  2.  Der Club der toten Dichter (1989)
    Ab und zu muss ich mich daran erinnern, mal auf einen stuhl zu steigen und das Leben aus einer anderen Perspektive zu sehen
  3. Sissi Teil I (1955)
    Er ist so kitschig, dass es fast schon wieder Kunst ist und berührt direkt das Herz
  4. Vom Winde verweht (1939)
    Auch nach über 70 Jahren immer noch eine der größten Filmromanzen und einer der besten Filme für mich.
  5. Nothing Hill (1999)
    Traurig, fröhlich, tolle Szenen, perfekt besetzte Darsteller und einfach Entspannung pur
  6. außer Konkurrenz: Sie nannten ihn Mücke (1978)
    Diesen Film habe ich bestimmt sieben mal gesehen, aber nicht weil ich ihn sehen wollte, sondern nur weil meine beste Freundin total in Bud Spencer verknallt war und er erst kürzlich verstorben ist.

 

Bis morgen
eure

Ela

Gedanke des Tages:

Ich mag Blogparaden

 

Zitat des Tages:

Ganz wie Ihr wollt, das ist vollkommen egal, es gibt keinen Plan, Gott hat auch keinen Plan (Mama Mia, Donna)