Harz

Exkurs: Der Harz im Juli, Wernigerode und Bad Harzburg

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Wir haben im Juli keine vernünftige und bezahlbare Unterkunft für einen Kurzurlaub am Meer bekommen. Aber gar nicht fahren war auch keine Option, also grübelte ich und nach einiger Zeit fiel mir ein Ziel ein, zu dem mich als Kind und Teenie viele Tagesausflüge, aber auch Schulfreizeiten und Klassenfahrten geführt hatten: Der Harz!

Dank der Hilfe von Herrn Google landete ich als Zielort bei Wernigerode, der bunten Stadt im Harz. Die Stadt soll toll sein, die Anbindung ist gut, man ist aus Berlin recht schnell da und eine Unterkunft fand sich auch schnell. Was wir so alles erlebt haben, findet ihr unter den jeweiligen Tagen.

Hier nun noch einmal zusammengefasst, wie was wo ist und wo man da gut isst 😉

Wernigerode, die bunte Stadt im Harz

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Um ganz ehrlich zu sein, hatte ich kurz vorher gar keine Lust loszufahren und war ganz schön in Sorge, dass der Harz doch äußerst spießig und etwas modrig sein würde. Dem war – zum Glück – aber ganz und gar nicht so.

Das tolle an Wernigerode ist für mich der geschlossene mittelalterliche Stadtkern, die Stadt wirkt, als wäre sie geradewegs einem Kostümfilm entsprungen. Nichts stört das Gesamtbild, selbst etwas außerhalb des innersten Kreises stehen Villen, die zwar nicht aus dem Mittelalter, aber aus der Gründerzeit stammen. Der Unterschied zum Mittelalter ist sicherlich der, dass alles sehr gepflegt ist, man findet kaum gammlige Häuser, sondern hauptsächlich wunderschön restaurierte. Jede Menge Blumemschmuck und die alten Pflastersteine tun ein übriges um den Besucher auf eine Zeitreise zu schicken. Der Ortskern ist nicht klein, es gibt eine Menge schöner Geschäfte und auch viele Restaurants, die Küche ist eher deftig und vielleicht etwas  fleischlastig. Ein Vegetarier hat es nicht so leicht. Das Essen ist auch in guten Restaurants relativ günstig. So habe ich beispielsweise im „Zur Post“ für sehr leckeres Geschnetzeltes vom Schweinefilet auf Röstitalern 11,90 € bezahlt. Natürlich gibt es viele lange und kurze Wanderwege, es gibt Museen, Schwimmbäder, das Schloss und viele interessante Ausflugsziele.

 

Link nach Wernigerode

Restaurants und Cafes

Zur Post

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Urig, angenehm und leckeres essen, gut bürgerliche Küche €€

Hexenkessel

Link zur Trip Advisor Bewertung, die Website ist nicht erreichbar

Ebenfalls eher deftig und sehr viel Fleisch, aber recht gut €€

Schloßterrassen

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Das Essen ist gut und der Blick einfach ein Traum, bei schönem Wetter sehr zu empfehlen. Die Gulaschsuppe (5,90 €) war wirklich gut  €€

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Cafe am Markt

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Leckere Schokolade und der Kuchen ist ein Traum und von der Terrasse kann man am Samstag Vormittag Hochzeiten am laufenden Band betrachten.

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Sehenswertes

Schloss

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Das Schloss war ursprünlich eine mittelalterliche Burg bevor es im 19. Jahrhundert endgültig zum Residenzschloss ausgebaut wurde. Dank seiner ursprünglichen Bestimmung thront es über der Stadt auf einem sehr grünen Hügel, es sieht aus, als habe Walt Disney es entworfen, ist ganz wunderbar romantisch und so wie sich jedes kleine Mädchen ein Märchenschloss vorstellt. Den Weg kann man relativ schnell zu Fuß bewältigen, wird aber auch von zwei Minibahnen angefahren, die einen bis an die Außenmauer bringen. Von dort kann man entweder über die Straße weiterlaufen oder eine Abkürzung über eine gut zu bewältigende Treppe nehmen. Mit dem Taxi kann man sogar ganz hinauf fahren.

Über die Treppe kommt man dann direkt am Restaurant Schlossterrasse an, dort haben wir auch gleich zu Mittag gegessen (siehe oben).

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Nahe beim Restaurant liegt auch die Terrasse des Schlosses, die eine atemberaubend schöne Sicht auf Wernigerode und das Umland bietet.

Wir haben das Schloss auch von innen besichtigt, das war interessant, wenn man an historische Möblierung interessiert ist, aber es hätte nicht unbedingt sein müssen. Die Sonderausstellung haben wir irgendwie nicht gefunden.

Zurück sind wir dann über die Straße vorbei an der Hexenuhr gelaufen, die allerdings wirklich eine Touri-Geschichte ist, wenn auch eine nette.

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Der historische Stadtkern

Absolut sehenswert und ein MUSS in  Wenigerode!

Das Rathaus

Erstmals erwähnt 1277 (!!!) und ein wahres Kleinod, ich kann verstehen, dass da so eifrig geheiratet wird, was für eine Kulisse!

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Link

Das kleinste Haus

Ein toller Kontrast zum ziemlich großen Schloss, ein Tiny-Haus von früher, sozusagen. In den 20iger Jahren hat dort ein Schaffner mit 8 köpfiger Familie gewohnt, wie er das angstellt hat ist mir ein Rätsel. Der Eintritt kostet nur 1 € und es ist wirklich interessant zu sehen. Gestört haben mich nur die vielen (meistens) hässlichen Puppen.

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Das schiefe Haus

… ist schiefer als der schiefe Turm. Im Inneren werden wechselnde Ausstellungen gezeigt.

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und vieles mehr …

Unterkunft

In Wernigerode gibt es zahlreiche Hotels der unterschiedlichsten Klassen, die Besten sind wohl  „Der Weiße Hirsch“ und das Gothische Haus, beide machen rein optisch einen sehr guten Eindruck. Wir hatten uns diesmal jedoch für eine kleine Pension entschieden

Hotel-Pension Harmonie

Die Pension befindet sich in einer sehr schönen Villa aus der Gründerzeit und nennt sich Hotel garni. Vieles ist dort aus der alten Zeit authentisch erhalten. Die Räumlichkeiten sind blitzsauber, betrieben wird sie von einem ganz reizenden älteren Ehepaar (ü80)., das Paar führt die Pension ausgesprochen liebevoll und ist äußerst aufmerksam. Das Frühstück ist lecker und abwechslungsreich.  Die Einrichtung könnte ein kleine Überholung gut vertragen, aber es ist alles liebevoll gepflegt und allein der Balkon war eine Oase.

Für unser großes Dreibettzimmer haben wir inklusive Frühstück 97,50 € bezahlt

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Ausflüge

Viele kommen nach Wernigerode, weil sie mit der Kleinspurbahn auf den Brocken fahren wollen, der Zug sieht sehr süß aus, die Fahrt kostet 37 € hin und zurück. Wir haben es einfach nicht geschafft, es ist aber bestimmt ein tolles Erlebenis.

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Ilsenburg, Blanckenburg, Quedlinburg u.s.w. bieten sich ebenso an, wir haben uns aus nostalgischen Gründen entschieden für

Bad Harzburg

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Die Stadt ist völlig anders als Wernigerode, ein typischer eleganter Badeort des 19. Jahrhunderts mit Kurpark, einer Spielbank u.s.w. Auch die Atmosphäre ist eine andere, hier schaltet man eher einen Gang runter und flaniert durch die wunderbare Bummelmeile im Kurviertel. Aber auch von hier gibt es tolle Wanderungen, z.B. auch auf den Brocken und wie auch in meiner Kindheit auf den Burgberg, zur Rabeklippe, zu den Kästeklippen und noch vielem anderem Sehenswerten.

Ein noch junges Highlight ist der Baumwipfelpfad, der fast futuristisch anmutet und mich irgendwie an die Reichstagskuppel erinnert. Wir haben ihn nicht geschafft, aber er steht für den nächsten Besuch eindeutig auf meiner To Do-Liste.

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Von mehreren Seite haben wir gehört, dass die Therme einfach toll sein soll.

Essen und Trinken

An einem Tag kann man leider nicht unbeschränkt einkehren, aber für beide Lokalitäten kann ich eine Empfehlung abgeben:

 

Kaffeehaus Roth

Schönes Cafe, sehr guter Kaffee, der Käsekuchen hat meiner Tochter auch super geschmeckt, der Zucker – (Butter-)Kuchen hat uns leider gar nicht überzeugt, denn dieser schmeckt nur mit Hefeteig und ganz frisch richtig gut. Hier war es aber ein Rührkuchen … Beim Umschauen haben wir festgestellt, dass das Frühstück lecker aussieht.

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Link (früher Cafe Decker)

 

Mein besonderer Tipp: Cafe Flora

Im Cafe Flora gibt es neben einer normalen Speisekarte auch eine ganze Seite mit fantasievollen veganen Gerichten. Meine Tochter hatte ein Chilli SIN Carne, was sie und sogar ich sehr lecker fanden. Meine Mutter und ich hatten je eine köstliche Kartoffelsuppe mit Mangold und gerösteten Vollkorncroutons, dazu gab es selbstgebackenes Brot. Es war exttremst lecker und das Brot … hmmmmm so gut!!! Anschließen haben wir uns dann noch zu dritt über eine Kaiserschmarren hergemacht, der ebenfalls köstlich war.

Link

 

Der Link nach Bad Harzburg

 

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Tag 43 – Berlin, Berlin, ick liebe dir (nicht)

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Ein typischer Arbeitstag nach dem Urlaub: Wuselig, alle scheinen nur darauf gewartet haben, dass sie einen endlich wieder haben. Eigentlich wäre das ja schön, aber irgendwie ist mein Kopf noch nicht wieder hier angekommen und ich fühle mich leicht überfordert.

Ich dachte, Berlin und ich hatten uns mittlerweile, nach einem schwierigen Start, angefreundet. Aber ich fürchte, unsere Beziehung ist auch nach 16 Jahren noch eine reine Zweckgemeinschaft und ganz bestimmt nicht die große Liebe. Klar gibt es gute Gründe, gerne in Berlin zu leben: Kultur ohne Ende, bei allem Gemecker eine super Verkehrsanbindung, viel persönliche Freiheit, tolle Einkaufsmöglichkeiten und Zeiten, Ärzte jeglicher Coleur und ein schönes Umland.

Ich weiß das alles und sage es mir auch jeden Tag, aber so wirklich glaube ich mir nicht. Denn auf der anderen Seite sind da eben auch: lange Wege, jeden (Arbeits-)Tag verbringe ich ca. zwei Stunden in vollen und nicht immer gut riechenden, öffentlichen Verkehrsmitteln, man sieht verdammt viel Elend, Berlin ist keine gepflegte und saubere Stadt, zumindest gibt es viele Ecken, die das Gegenteil sind. Oft sitze ich in der S-Bahn und denke, schau bloß nicht hoch, sonst fühlen sich die Typen noch angegriffen, es gibt mehr Junkies und Betrunkene als anderswo, es wird eingebrochen was das Zeug hält, …

Und wenn ich mal ganz ehrlich zu mir bin, gehe ich eher selten ins Theater, ich kaufe auch fast nie nach 20 Uhr ein und meistens in den gleichen Läden. Eigentlich habe ich nur einen (guten) Grund hier in Berlin zu leben und der ist mein Job, der mich tatsächlich an die Stadt bindet. Ihn will und kann ich nicht aufgeben und werde daher bis zum Ruhestand hier bleiben müssen, daher ist es sicherlich ganz gut, dass wir uns so irgendwie arrangiert haben, Berlin und icke.

 

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Übrigens wird es auch für den Harz wieder einen Exkurs geben! Ich bin schon dran. mal eine Frage an euch, würdet ihr gerne mehr über Reisen, die ich, die wir gemacht haben hören, mehr Reise Exkurse lesen? Dann würde ich auch einige frühere Reisen mit ins Programm nehmen.

 

 

Bis morgen

eure

Ela

 

Gedanke des Tages:

Es ist schon komisch, wie einem Dinge manchmal schlagartig bewusst werden, ich dachte Berlin und ich wären inzwischen ganz dicke …

 

Zitat des Tages:

Im Alltag passiert überall nichts, aber das mit Höchstgeschwindigkeit…. (Elmar Kupke)

Foto des Tages

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Tag 41 + 42 – Nostalgie in Bad Harzburg und nach Hause

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Warum Nostalgie? Das fragt ihr euch bestimmt. Ich bin gebürtige Niedersächsin (nicht so weit vom Harz weg), daher gingen die Tagesausflüge meiner Kindheit entweder nach Hannover oder in den Harz. Bad Harzburg war da die erste Wahl und als einziges Kind in der Familie war ich oft dort, nahmen mich sowohl meine Großeltern als auch Tante und Onkel gerne mit. Am meisten liebte ich jedoch die Ausflüge mit meiner Mutter, weil wir uns dann immer einen „richtig schönen Tag“ machten, wo wir ein für die damalige Zeit großzügiges Tagesbudget zur Verfügung hatten. Unsere Touren waren sozusagen ritualisiert, hatten einen fast festen Ablauf  und machten mir immer riesigen Spaß.

Jetzt war ja meine Tochter dabei und so wollten wir solch einen „schönen Tag“ Den Rest des Beitrags lesen »

Tag 40 -Zeitreise in Wernigerode 

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Heute Vormittag konnte uns Petrus nicht leiden und schickte immer wieder mal ein paar Regentropfen. Trotzdem konnte man dieses zauberhafte Städtchen gut erkunden. Manchmal überkommt einen hier tatsächlich das Gefühl in einem anderen Jahrhundert angekommen zu sein. Wie gut, dass es Autos gibt 😉

Gegen drei ließ sich dann Frau Sonne doch noch blicken und alles war gleich nochmal so schön.

Das kleinste Haus ist wohl ein Tiny-House des Mittelalters. Eine 9-köpfige Familie lebte bis ins 20. Jahrhundert dort auf kleinstem Raum. Leider hat man das Haus ein wenig mit vielen unattraktiven Puppen verschandelt, ich hätte es lieber im Originalzustand gesehen. Dafür kostet auch der Eintritt nur einen Euro.

Bis morgen
eure

Ela

Gedanke des Tages:

Wo ist der Doctor, wo ist die Tardis?

Moment des Tages:

Als Clärchen sich doch noch zum Lächeln entschloss 
Foto des Tages

Tag 39 – Ich reise, also bin ich!

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Manchmal werden Reisen, deren Beginn schwierig ist, ganz besonders schön. Im Moment sieht es aus als könne diese in den Harz dazugehören. Zumindest war und ist dieser Tag einfach zauberhaft, wie sagte meine beste Mutter, es war einer dieser goldenen Tage.

Unsere Pension, die sich eigentlich Hotel garni schimpft ist zuckersüß. Ein wenig fühle ich mich wie auf Zeitreise.Sowas gibt es eigentlich gar nicht mehr. Das Zimmer spiegelt die gute, alte Zeit wieder. Es ist blitzsauber und die Betten sind bequem. Auch am kleinen Frühstücksbuffet war bichts auszusetzen. Allerdings wäre die Pension Harmonie wohl nichts für Langschläfer, bis 9.00 Uhr soll man schon beim Frühstück sein.

Der Kaffee war ein wenig schwach auf der Brust, daher brauchten wir als erstes unseren Stoff „Koffein“!. Daher lenkten uns unsere Schritte fast ohne unser Zutun ins Cafe am Markt (toller Kuchen!), das war eine super Idee. Wir verbrachten fast zwei Stunden dort und beobachteten gleiche mehrere Hochzeitspaare, die aus dem Rathaus kamen.  Wir sind halt Mädchen und lästern macht Spass.

Gegen Mittag enterten wir die Bimmelbahn, die uns zum äußeren Rand der Schlossmauer brachte und ab da brachten uns unsere Füße nach oben. Und dort oben ist es herrlich, die Ausblicke sind traumhaft und eine Besichtigung lohnt sehr. Mehr dazu dann später in einem Exkurs …

Bis morgen
eure

Ela

Gedanke des Tages:

Danke für diesen Tag und das Leben ist schön! Gerade weil momentan so viel Schreckliches um uns herum passiert, ist es wichtig, das nicht zu vergessen. Denn dann weiß man auch, was es zu schützen und zu erhalten gilt. Vor dem Terror zu kuschen ist gewiss keine Alternative!

Moment des Tages:

Viele

Zitat des Tages:

Das Leben ist wie ein Buch,

und wer nicht reist, liest nur ein wenig davon!
Aurelius Augustinus (354 – 430)


Foto des Tages

Tag 38 – Odyssee nach Wernigerode

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Wer sagt, in Deutschland erlebe man keine Abenteuer, dem sei dringend zu einer Fahrt mit HEX (Harz-Elbe-Express) geraten 😉 

Wir hatten uns diese Verbindung ja rausgesuch, damit es Bömi bequem hat und nur einmal umsteigen muss, soweit jedenfalls der Plan. Bis Halberstadt klappte das auch prima. Aber hier hieß es plötzlich: „Alle raus, Schienenersatzverkehr“. Als Berlinerin ist man ja leidgeprüft und so sprach ich verständnisvoll zur Schaffnerin: „Baustelle?“ „Nein“, sprach sie, „Vielleicht Personalmangel, Ferien oder nur so“. Da schluckte ich dann doch das erste Mal (nicht das letzte!). Also gut, raus aus dem Zug mit Koffern, Rollator, diversen Taschen und der liebsten Bömi. Fahrstuhl suchen, runterfahren, weiterlaufen, Fahrstuhl hoch, durch den Bahnhof, über den Vorplatz, über die Straße. Staunend stehen da 50 Leute vor einem Büsschen mit 20 Plätzen. Aber geschwind kommt eine Fahrgastlenkerin (toller Name, wieder was gelernt) und ruft die Leitstelle an. Dort bekommt sie gesagt: „Taxis kommen“.  Wir müssen ihr folgen, uns in Grüppchen nach Ziel sortiert aufstellen und dann stehen wir da und stehen und stehen. Dann klingelt wieder ihr Telefon und wir erfahren, die Taxis fahren in die falsche Richtung. Leider lohnt es nun nicht mehr, neue zu schicken und so bekommen wir gesagt, man solle den nächsten Zug nehmen, der in einer halben Stunde fahre. JEAH, wir bekommen einen Gutschein für ne‘ Wurscht, echt großzügig. Nun geht es erneut wieder über die, Straße, den Vorplatz, in den Bahnhof, Schwenk zur Wurst-Station … stärken …Fahrstuhl runter, laufen, Fshrstuhl rauf, das Gleis entlang. Kurz darauf kommt der Zug und nun wissen wir, warum es das Würstchen gab. So voll, wie der Zug war, brauchte das Einsteigen echt viel Kraft. 

20 Minuten später, die Wurst reichte sogar noch fürs Aussteigen und zum Glück heißt unsere Pension Harmonie 🙂

Bis morgen
eure

Ela

Gedanke des Tages:

Schafe, alles Schafe (ich auch)

Moment des Tages:

Wer hätte das gedacht, wir sind angekommen

Zitat des Tages:

Wenn einer eine Reise tit, kann er was erzählen

Foto des Tages

Tag 37 – Der (Kurz-) Urlaub kann kommen …

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Aber erst einmal bitte ich um einen Trommelwirbel! 10 % sind geschafft und ebensoviele kostbare Tage des Lebens sind vergangen, seit ich dieses Blog gestartet habe. Ich bin ein bisschen stolz auf mein Durchhalten, vielleicht schreibe ich doch noch irgendwann mein Buch?
Der Tag wovor? Na, morgen fahren meine Mädchen und ich doch für 5 Tage in den Harz, nach Wernigerode. Ich bin sehr gespannt, der letzte Ausflug in die Region liegt über 20 Jahre zurück. Und bist du dabei? Und du? Und du?

Bis morgen
eure

Ela


Gedanke des Tages:

Endlich wieder Urlaub. Ich kann ihn brauchen, denke ich, nachdem ich gestern verzweifelt versuchte meinen Stift aufs Telefon zu legen und den Hörer in die Federschale 😉
Moment des Tages:

Dieser Moment, als ich den Schlüssel zu meinem Büro drehte und es verließ.
Zitat des Tages:


Der Weg ist mein Ziel


Foto des Tages