Kochen

Tag 105 – Ela kocht: Lauch-/Kartoffelsuppe mit dunklen Croutons (vegetarisch)

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Gestern habe ich ja von der Histam-Intoleranz, die uns heimgesucht hat und der 14-tägigen  Versuchsphase des Weglassens erzählt. Heute mittag (letzter Urlaubstag ) stand ich vor der Herausforderung, etwas   Entsprechendes zu kochen. Die eigentlich von uns geplante und heißgeliebte Linsensuppe konnten wir vergessen (Hülsenfrüchte gehen gar nicht und Tomaten in konzentrierter Form auch nicht). Weder Kühlchrank noch Tiefkühler gaben viel her. Aber dann kam mir doch eine Idee.

Kartoffel-/Lauchsuppe mit dunklen Croutons (vegetarisch)

Zutaten (2-3 Personen):

  • 5 kleinere Kartoffeln
  • 1,5 Stangen Lauch
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Charlotten
  • 1/2 Becher griechischer Joghurt
  • 100 ml Sahne
  • 1 Löffel Butter
  • Brühe (selbst gekochte o. in Pulverform )
  • Salz, Pfeffer, Petersilie 

Für die Croutons:

  • 2 dickere Scheiben Roggenbrot (bei mir mit Chiasamen)
  • Butter o.ä. zum Anbraten

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und waschen. Den Lauch und die Frühlingszwiebeln putzen, in Scheiben schneiden und waschen. Die Charlotten häuten und sehr klein schneiden.

Kartoffeln, Lauch und Frühlingszwiebeln in einen Topf geben und mit ca. einem 3/4 Liter Brühe 25 Minuten kochen. 

Dann die Charlotten ganz kurz in etwas Butter in einer Pfanne glasig braten und mit in den Topf geben. Pfanne zur Seite stellen.

Den Topf vom Herd nehmen und den Inhalt mit den Charlotten, dem griechischen Joghurt und der Sahne pürieren (die Konsistenz sollte suppig bleiben, sonst noch etwas Brühe hinzufügen). Mit Salz und Pfeffer abschmecken, noch einmal aufkochen und weitere 5 Minuten mit schwacher Temperatur köcheln lassen.

Das Brot würfeln und  in der (Charlotten-)Pfanne mit ca. 1 Eßlöffel Butter anbraten (nicht zu heiß, sonst verbrennt es) bis es schön knusprig ist.

Die Suppe mit Petersilie, den Croutons und einem Klacks griechischem Joghurt anrichten.

P.S. Natürlich funktionieren auch laktosefreie Produkte, die Brühe kann je nach Gusto, wie bei mir selbst gekocht (noch eingefroren) oder in Pulverform und je nach Geschmack, sein.

Guten Appetit!

Bis bald, eure

Ela

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Tag 103 – Ela kocht: Schnelle Sonntagsspätzle

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Sonntags habe ich nie so richtig Lust lange Zeit in der Küche zu verbringen, daher habe ich mir ein paat schnelle und leckere Gerichte ausgedacht, die sich gut vorbereiten lassen. Und wen hält es bei diesem Traumwetter schon in der Bude?

Schnelle Sontagsspätzle

Zutaten (2 Portionen (:

  • 250 gr Spätzle (bei mir aus der Tüte, aber natürlich sind hausgemachte toll)
  • 200 gr Hähnchenbrustfilet
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1/2 Paket frische oder 1 kleines Glas Chamingnons
  • 150 gr. Frischkäse
  • 100 gr. griechischer Joghurt
  • Delikatessbrühe, ggf. Saft der Champignons, Bratfett und/oder Butter, 1 Teelöffel Mehl, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Wenn ich noch raus will, wasche ich das Fleisch bereits morgens und schneide es dann in Scheiben. Ich gebe es in eine Frischhaltedose würze es mit Pfeffer und Salz und bestäube es mit dem Mehl. 

Die Frühlingszwiebeln enthäute und wasche ich gründlich, dann werden sie in dünne Scheibchen geschnitten und wandern ebenfalls in eine Frischhaltedose. Mit frischen Champignons verfahre ich ebenso, nur lasse ich die Köpfe gerne ganz (wenn nicht zu groß) und wasche sie nicht, sondern putze sie nur. Fleisch, Zwiebeln und Champignons dürfen es sich dann im Kühlschrank gemütlich machen.

Später koche ich die Spätzle mit etwas Salz in viel Wasser. 

In einer Wokpfanne brate ich mit Bratfett und etwas Butter zunächst das Fleisch kurz an, füge dann erst die Frühlingszwiebeln, kurz darauf dann die Champignons hinzu und brate alles zusammen noch ganz kurz an. Dann füge ich ca. 1/4 Liter Delikatessbrühe (bei Champignons aus dem Glas setze ich sie mit dem Saft an) hinzu, lasse sie etwas reduzieren und rühre Frischkäse und griechischen Joghurt unter.

Die fertige Soße lasse ich dann noch 5 Minuten köcheln und mische vor dem Servieren die Spätzle unter.

Ich wünsche einen guten Appetit!

Bis bald

eure Ela 

P.S. Der Herbstspaziergang war auch sehr schön 🙂

Tag 53 – Kochen, Lachen, Cillen

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Die liebste Tochter hat kommende Woche wieder mal Prüfungen an der Uni, findet die Themen oberdoof und hat, wie sie sagt, keine Ahnung davon. Dementsprechend viel lernt sie. Wenn man das tut,  kommt irgendwann der Moment, wo das Hirn streikt. Gestern war es bei ihr so weit, zur Unterstützung beschlossen wir einen gemeinsamen Chill- und Futtertag einzulegen. Was bin ich traurig, dass meine Fenster nun noch länger warten müssen …

Wir hatten noch ein paar Rezepte auf Lager, die wir schon lange testen wollten und das lief gestern echt gut. Gemeinsames Kochen macht einfach Spaß. Unserer Bömi ging es nicht ganz so gut, also machten Tochter und ich uns an die Arbeit.Wir sind da ein gutes Team, jede bringt seine Ideen und bei Zweifeln wird unsere Guruine Bömi gefragt. Diesen Worstcase hatten wir gestern aber nur bei der Konsistenz des Waffelteigs, dessen Rezept ihr nicht bekomkt. Es stammt von meiner Urgroßmutter und es ist ein Großangriff auf die Figur. Ich mag ja meine Leser, aber lecker war es schon …

Es gab dann viel frische Luft im Park, Spinat-Semmelnknödel und ostpreussische Schmandwaffeln s.o., gute Gespräche  und (zuviel) Fernsehen. 

Bei Netflix gibt es die fünfte Staffel Modern Family. Ich mag dieses leicht schräge sehr und Leute, die auch nicht perfekt sind. Wie immer, war es saukomisch. Was haben wir wieder gelacht.

Ich weiß nicht, ob es mit den äußeren Ereignissen zusammenhängt, aber zur Zeit, igle ich mich gerne mit meinen Lieblingsmenschen ein.

Das Rezept für die Spinatsemmelknödel  reiche ich noch nach, die sind ja sowas von lecker … jammy

Bis morgen
eure

Ela

Gedanke des Tages:

Manchmal wäre eine einsame Insel, ohne Bedrohungen schon schön.

Moment des Tages:

Der erste Bissen 😀

Zitat des Tages:

Wer nicht richtig faulenzen kann, der kann auch nicht richtig arbeiten. (Sizilien)
Foto des Tages

Tag 32  – Ela kocht

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Ich liebe Wochenenden und an diesem hatte ich mal wieder Lust zu kochen. Keine Sorge, ich koche besser, als ich backe 😉.

Am Anfang standen ein paar Reste vom Mittag, die mir zu schade zum Wegschmeißen waren. Bei uns gibt es zwar manchmal eine gekaufte Pizza, aber ansonsten essen wir äußerst ungern Fertiggerichte. Ich bin sicher nicht der Öko-Freak, aber ich werde doch nachdenklicher und schmeiße nicht gerne größere Mengen weg. Da aber meine Mutter nach ihren beiden OP’s noch immer starke Medikamente nehmen muss, ist ihr Appetit nicht wirklich vorhersehbar.
Nun waren da diese Erbsen und ein paar Kartoffeln. Natürlich lag da der Gedanke an ein Süppchen nah. Am Ende wurde es eine Erbsencremesuppe.
Ela’s Erbsenssüppchen


200 g Erbsen (frisch oder tiefgekühlt)

2 Kartoffeln

20 g Butter

1/2 Teelöffel brauner Zucker

1,5 Teelöffel Rinderbrühe

0,1 l Orangensaft

50 ml Sahne

1/2 Becher griechischer Joghurt

Salz, Pfeffer
Zunächst  die Kartoffeln ca. 20 Minuten in etwas Salzwasser garen. Die Erbsen separat in etwas Salzwasser kochen, die Butter und 1,5 Teelöffel braunen Zucker zugeben. Ca. 1/3 der Erbsen zur Seite tun. Erbsen und Kartoffeln  mit dem Erbsenwasser, dem Teelöffel Brühe, der Sahne, dem Saft und dem griechischen Joghurt in einen hohen Rührbecher geben. Alles (außer den beiseite gelegten Erbsen) mit einem Pürrierstab gut vermengen. Die restlichen Erbsen hinzugeben. Dann das Ganze nochmal in einen Topf geben,  erhitzen und abschmecken. 

Die Suppe schmeckt sehr gut mit selbstgemachten Coupons. 

Zum Servieren einen Klacks Sahne und etwas frische Petersilie  oben drauf geben.
Guten Appetit! Meine Mutter war begeistert.
Bis dann 

eure
Ela



Zitat des Tages:

Liebe geht eben doch durch den Magen
Gedanke des Tages:

Kochen entspannt mich, aber schön wäre ein Mainzelmännchen zum anschließenden Aufräumen und Putzen!
Foto des Tages (leider nicht meine, aber so ähnlich):