Mitmach-Blog

Mitmach-Blog: Solls für mich rote Rosen regnen?

Gepostet am

Gerade habe ich im Mitmach-Blog diesen Beitrag zum Thema der Woche 44/17: Was ich will gepostet:

Als ich das Thema der Woche las, fiel mir ganz spontan dieses Lied der wunderbaren Hildegard Knefein, ein Text der mich sogar als Teenie schon berührt hat. Mir war sofort klar, ich muss etwas damit schreiben, weil der Text eine Menge mit mir zu tun hat, aber lest und oder hört selbst:

Für mich solls`rote Rosen regnen

Mit sechzehn sagte ich still, ich will,
will groß sein, will siegen, will froh sein, nie lügen,

Weiter geht es hier

Advertisements

Am Ende bleibt nur (42/17)

Gepostet am

Mein Beitrag zum Wochenthema Anfang und Ende auf dem Mitmachblog.

Hast du dich auch schon gefragt, ob das hier, dieses kurze Leben, wirlich alles ist?

Ich schon….

https://mitmachblog.wordpress.com/2017/10/17/am-ende-bleibt-nur-4217/

Die perfekte Welle erwischt?

Gepostet am Aktualisiert am

Ursprünglich habe ich diesen Beitag im Mitmach-Blog zum Thema der 37. KW 2017 „Jetzt oder nie“ veröffentlicht.

Es gibt Gezeiten auch für unser Tun.
Nimmt man die Flut wahr, führet sie zum Glück,
versäumt man sie, so muß die ganze Reise
des Lebens sich durch Not und Klippen winden.

(William Shakespeare: Julius Cäsar IV, 3. (Brutus))

Ich musste ganz schön lange über das Thema der Woche (37/17) „Jetzt oder nie“ nachdenken, ehe mir eine passende Situation aus meiner persönlichen Geschichte einfiel.

“ style=“width: 810.234px;

Rosen sind rot (Mitmach-Blog)

Gepostet am Aktualisiert am

Ursprünglich habe ich diesen Beitrag auf dem Mitmach-Blog veröffentlicht zumThema der Woche: Rosen sind rot in der 36 KW 2017.

Rosen sind rot

… was schon mal totaler Quatsch ist, lange nicht alle Rosen sind rot, glücklicherweise. Diese langstieligen roten Teile, kann ich gar nicht leiden, ich finde sie einfach total kitschig und schwülstig. Einen Mann der damit vor mir stände, würde ich schon mal mit Misstrauen beäugen.

Allerdings sind auch meine Kletterrosen rot und die liebe ich sehr, aber zu meiner Ehrenrettung sei gesagt, ich habe die Farbe nicht ausgesucht, sie schon da waren, als wir eingezogen sind. Meine Töchterlein findet gelbe Rosen toll, ich mag am liebsten die alten gefüllten Rosensorten in rosa Tönen, die so intensiv duften.

Aber im Grunde mag ich fast alle Blumen sehr, Ausnahmen sind nur diese Bakara-Rosen, Lilien und Orchideen mag ich auch nicht wirklich.

Wird jetzt von mir erwartet eine kurzweilige Geschichte über meine Rosenkavaliere zu schreiben? Das könnt ihr vergessen, Ehrlich gesagt, habe ich die Gelegenheiten nicht so besonders empfunden, dass sie haften blieben. Aber ja, ich habe schon Rosen, auch rote geschenkt bekommen. Aber mehr fällt mir nun echt nicht dazu ein …

 Liebste Grüße 

Ela 

Wahlkampf und alle haben sich lieb

Gepostet am Aktualisiert am

Ursprünglich erschienen auf dem Mitmach-Blog zum Thema der 35. KW 2017: Halbherzig

Wenn ich derzeit das Wort halbherzig höre, fällt mir spontan der unser Wahlkampf oder sollte ich sagen: unser Wahlkuscheln statt. Kein Wunder, dass, befürchtet wird, mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten gehen nicht zur Wahl.

Um ehrlich zu sein, gehe auch ich in erster Linie um die AfD zu verhindern , d.h. dazu beizutragen. Ansonsten ist doch eh alles ein Brei.

Meine Mutter hingegen ist ein wahrer Politik-Freak und schaut – das war schon immer so – jede verfügbare Sendung dazu. Daher habe ich auch viel mitbekommen und imner mehr ensteht das Gefühl, die etablierten Parteien haben sich alle verdammt lieb und stehen für einander ein. Gemeinsames Ziel, der FDP wieder ins Boot zu helfen und ebenfalls die AfD zu verhindern, wobei selbst das nicht besonders deutlich wird.

Warum erzählt denn beispielsweise keine der Parteien laut, dass die, alles was sozial ist, in unserem Land immer weiter runterschrauben wollen? Herr Gauland will Menschen entsorgen, was verdammt nach den Euthanasie-Gesetzen im Nazi-Regime klingt.

Ich denke momentan oft zurück an einen Willi Brand, an einen Norbert Blüm Heide Wiezorek-Zeul, an Genschman, sogar an Helmut Kohl, dessen Fan ich nie war. Da waren noch Leidenschaft  und Abgrenzungen zu erkennen. Die SPD war die Partei der kleinen Leute, der Arbeiter, trat für deren Rechte und deren Wohlergehen ein. Die CDU war bürgerlich, im Grunde der  Mittelschicht verbunden. Unternehmer und Reiche fühlten sich gut von der FDP vertreten. Die Rebellen der Gesellschft waren bei den Grünen zuhause. Klare Fronten also, dementsprechend waren die Wettkämpfe. Ich habe mich wirklich auf meine erste Wahl gefreut und war stolz, nun mitgestalten zu dürfen. Heute hingegen sagen gerade die jungen Leute: Ist doch eh egal, die machen doch alle den gleichen Scheiß und was sie wollen und verweigern sich. Vermutlich fühlensie sich auch – zu Recht – nicht gut vertreten, manchmal habe ich das Gefühl, der Politik fehlt nicht nur jeder Bezug  zur Jugend sondern überhaupt der zum Alltag der Bürger.

Die Digitalisierung scheint an ihnen vorbei gegangen zu sein, man spricht (die SPD) vorsichtig über eine Annäherung der deutschen Bildungspolitik, dabei müsste sie schon lange europäisch sein. Die Jugend jedenfalls hat sich schon lange globalisiert, schaut englische und amerikanische Serien im O-Ton, verbringt eine Zeit im Ausland und hat – dank der sozialen Medien – Freunde überall auf der Welt.

Familienmodelle haben sich verändert, angefangen mit der Reihenfolge, die heute eher lautet: Kennenlernen, Sex, Beziehung, Kinder, Haus ubd dann irgendwann vielleicht Heirat. Dann die Tendenz auf der einen Seite zur Patchworkfamilie auf der anderen Seite, sein Kind allein groß zu ziehen.

Auch die Alten, die schon heute die Mehrheit der Wahlberechtigten darstellen, werden man gerade halbherzig wahrgenommen. Ich schäne mich regelrecht, wenn ich höre, da hat sich ein Mensch 45 Jahre die Beine un den Bauch gestanden, auf fremden Klöpfen gewühlt, gepflegt  oder … und steht nun mit 600 bis 900 Euro Rente da, muss zur Tafel und zum Amt. Eine Schande für dieses reiche Land, in denen die Unternehmensgewinne ins unermessliche gehen. Manchmal möchte ich schreien: Wehrt euch, steht auf, wählt ….Ja wen denn? Dazu muss wohl erst eine neue Trude Unruh her, die vehement für die Alten eintritt.

Wie gut, dass es in Berlin auch noch um die Offenhaltung von Tegel geht, wobei die Politik ja schon gesagt  hat, ihr sei es wurscht, wie wir abstimnen. Aber liebe  Leute, wir sind das Volk und euer Souverän!

Liebste Grüße
Ela

Tag 344: Das muss sein!

Gepostet am Aktualisiert am

Ursprünglich habe ich diesen Beitrag im Mitmach-Blog veröffentlicht.

Oder wie man in meiner Heimat sagt: Wat mut, dat mut!

Manchmal müssen Dinge sein, die wohl keinem so richtig schmecken, wie Zahnarzt, unangenehme Wahrheiten auszusprechen oder sich entschuldigen, weil man mal wieder Mist gebaut hat.

Wat mut, dat mut eben

Aber manchmal ist dieser Satz auch Selbstmotivation, so ähnlich wie: „Das schaffst du!“. Mir hilft es, wenn mir mal im Blog gar nichts einfallen will oder ich irgend was tun muss, wozu ich gerade so gar keinen Bock habe, wie Bad putzen oder Abfall entsorgen.

Aber es gibt noch eine weitere Möglichkeit der Anwendung, als eine Art Rechtfertigung, bei mir z.B. wenn ich ganz spontan ein paar Tage wegfahre, weil es eben sein musste oder ich mir das tolle rote und viel zu teure Kleid leiste. Es musste eben gerade und genau jetzt sein.

Liebste Grüße

Ela

Tag 321: Blau, blau, blau sind alle meine Kleider

Gepostet am Aktualisiert am

Diesen Beitrag habe ich zuerst im Mitmach-Blog veröffentlicht zum Wochenthema Blau.

Picasso soll man bloß nicht glauben, nur er habe eine blaue Periode gehabt, ich hatte sie auch. Nicht nur puncto Kleidung, Wohnung, nein überhaupt in jeder, okay bis auf den Alkoholgenuss, famot hab ich es nicht so. Wenn ich einen Gegenstand in der Farbe Blau entdeckte, war das schon mal das wichtigste „Will haben“-Kriterium.

Schon in unserer vorübergehenden bayrischen Wohnung war Blau vorherrschend, es gab blaue Schränke, Tische,  Stühle und natürlich war auch das Sofa blau. Man höre und staune ichcbesaß sogarvein blaues Dirndl und mein Kind einen ebensolchen Kinderwagen. Es kam schon fast einer Revolution gleich, dass Töchting ihre erste Kür in rosa lief, was aber nur am mangelnden Geschmack der Trainerin lag, aber immerhin, das allererste Eislaufkleidchen war … genau … blau.

Als wir dann vor 16 Jahren nach Berlin zogen, trafen wir die Verstandesentscheidung: Weg vom Blau. Und dann gingen wir einkaufen und was soll ich sagen: blauer Teppich, Sofa, Accessoires … tja, blöd gelaufen, wir gaben auf und ich strich die Wände auch noch blau. Habe ich schon erwähnt, dass ich schönen, blauen Augen nur schwer wiederstehen kann?

Die große Wende brachte erst der Umzug im letzten Winter, dabei gab es keine Absprache oder ähnliches, es passierte einfach. Es zog nichts neues Blaues bei uns ein, weder in den Gemeinschaftsbereichen, noch in den privaten Zimmern. Jeder der uns heute besucht, würde wohl annehmen, unsere Lieblingsfarben sind rot, rosa, pink. Blau findet sich immer weniger.

Nur beim persönlichen Shoppen bin ich Blau noch immer verfallen, gibt es ein Shirt in rot und blau, nehme ich blau. Was solls, ich finde, die Farbe steht mir einfach und so thinke ich nur wohntechnisch pink, ansonsten genieße ich weiter wenigstens an und an meine blauen Stunden …