Mode

Hilfe! Ich bin nicht perfekt

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Wohl niemand der sich der (bösen!?) 60 nähert, ist perfekt, es sei denn ein Schönheitschirurg hat kräftig Hand angelegt und ob man dass dann Perfektion nennen kann? Für mich gehören diese Gestalten eher ins Gruselkabinett.  Ich denke Perfektion und Mensch sein schließen sich grundsätzlich aus, abgesehen vielleicht von der Handvoll Top-Modells einer jeden Generation, wie zu meiner Zeit Claudia Schiffer & Co.. Aber genau darum kamen ja sie und nicht wir in den Model-Himmel. Und was ist eigentlich „perfekt“?

Ansonsten hat doch jede von uns ihre Schwachstellen, nein Eigenheiten oder zumindest das was sie dafür hält. Den Rest des Beitrags lesen »

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Interpretiere den Trend bis er zu dir passt!

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Denn geht nicht, gibt es nicht!

Jetzt bitte nicht gleich Quatsch rufen und beispielsweise sagen: „Ich bin über 50, da kann ich doch kein Crop Top und keine kurzen Shorts oder Miniröcke tragen!“ Ich schwöre dir, du kannst es, es kommt nur auf das Wie und Wann an. Meine felsenfeste Überzeugung ist, ob ich etwas tragen kann oder nicht, ist keine Frage des Alters, sondern nur eine des der Figur und des eigenen Mutes. Für mich ist es einfach wichtig, das Kleidung für mich arbeitet und nicht das Gegenteil tut. Aber kleine Makel kann man ganz wunderbar austricksen.

Croptop, Shorts und Minirock

Bleiben wir beim Croptop (kurzes, bauchfreies Top),

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Stockholm 2.0: Wie ich zur Dancing Queen wurde, warum ich das Essen doof und die Leckerein köstlich fand

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Was haben wir nur für ein Glück, seit der Wettbewerb rum ist, gibt die Sonne hier in Stockholm wirklich alles, sie strahlt von morgens bis abends, Tag für Tag. In der Mittagszeit kommen doch glatt schon Frühlingsgefühle auf und ich genieße es, auf einer Bank sitzen und Leute zu begucken.

Stockholm gibt sich echt Mühe für uns und ist eine sehr sehenswerte Stadt. Seihen es nun die vielen schmalen und quirligen Altsttadtgassen oder die breiten Prachtstraßen. Direkt an der Ostsee und doch mitten in der City, das hat was. Überhaupt kann man hier toll shoppen, auch wenn es etwas irritierend ist, ständig und alles mit der Kreditkarte (selbst ein Eis) zu bezahlen. Es gibt tatsächlich eine Menge Läden, die kein Bargeld akzeptieren. Die schwedische Mode mag ich auch jenseits von H & M, mir gefallen die graden Linien und die klare Schnittführung. In meine Tasche sind eine perfekt sitzende schwarze Culotte, eine tolle ebenfalls schwarze Bluse und eine rote Sonnenbrille gehüpft.

Genauso toll, wie gedacht oder noch toller, war der Besuch im Abba-Museum, auch wenn ich beim Quiz sogar in „extra leicht“ kläglich gescheitert bin. Aber ich durfte mein erstes Abba-Erlebnis, den Grand Prix 1974 noch einmal erleben und viel interessantes erfahren. Am allerbesten aber war, ich (okay alle Besucher) durfte mit den Vieren singen, tanzen und den Sound mischen. Ich habe ewig nicht mehr getanzt, aber laut meiner Mum, haben die beste Tochter und ich das gut hinbekommen. Wer hätte das gedacht, mit meinem blöden Bein? Mein Vorsingen als neues Bandmitglied ist allerdings mit 495 von 5000 möglichen Punkten kläglich gescheitert. Schlecht singen konnte ich schon immer gut 😉 Der Eintritt von 23 Euro ist saftig, lohnt aber echt.

Auch die große Runde mit dem Hop on Hop off war richtig klasse. Im königlichen Schloß war es, auch wenn wir noch immer auf die Einladung zum Tee bei Königs warten, ziemlich cool und im Stockholmpass inklusive.

Am vorletzten Tag stand Schloss Drottingholm auf dem Plan, ein Ziel auf das wir uns alle gefreut hatten. Nur fiel einem echten Sonnenschein in der Früh ein, den Knopf für den Feueralarm zu drücken. Für uns hieß das, aus dem achten Stock mit meiner (herzkranken) Mutter und dem Rollator, eine Wendeltreppe zu bewältigen.

Irgendwann waren meine zwei einfach weg, ich hatte echt Angst und durfte nicht zurück. Später stellte sich dann heraus, ein Angestellter hatten ihnen geholfen. Ehe die Feuerwehr weg war, es feststand, es war ein „Scherz“, war meine Mutter völlig fertig und unser Schiff weg. Vielleicht ja morgen …

Tatsächlich wurde dann „morgen“ was, die Fahrt mit dem Schiffchen war einfach wunderschön und auch das Schloss hat uns von Außen gut gefallen, allerdings fehlte die Lust reinzugehen, wir waren wohl alle Museumsmüde.

Nicht so richtig warm werde ich mir den Schweden, obwohl die meisten freundlich sind, aber eher unterschwellig, wobei, bei dem Feueralarm, echt toll! Mit dem Essen habe ich auch so meine Probleme. Das heißt, die süßen Sachen sind mega, es gibt so tollen Kuchen und ganz viel Baiser … hmmmm lecker!!! Aber das warme Essen und auch die Snacks sind nicht wirklich was für mich. Riesige Portionen, sehr viel Fleisch und Fisch. Vegetarisches findet man kaum. Richtig toll war aber ein asiatisches Tappas-Lokal.

Und dann die Preise fürs Essen, wow, zu dritt, ohne Alkohol sind wir kaum unter unter 90 Euro weggekommen, ein schlichter Burger 20 Euro. Positiv, es gibt kostenlosen Leitungswasser zu jedem Essen und Trinkgeld wird nicht erwartet.

Liebste Grüße

Ela

Welche Klamotten im Sommer 2018

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Ich liebe Mode, ja, aber die Zeit, als ich jeden mitmachte, ist Geschichte. Ehrlich, als ich Anfang 20 war, habe ich mal geheult, weil breite Gürtel in waren und die mich – wegen meines Rückens – nun wahrlich nicht schöner machen 😉 Wie gesagt, vorbei!

Trotzdem habe ich mir die Trends der Sommersaison natürlich angeschaut, ob mir vielleicht der eine oder andere gefällt.

Sofort begeistert bin ich von Blumenprints, aber auch Power-Ärmel mag ich und den Jeans-Total-Trend fand ich auch interessant. Auch Trenchcoats finde ich gut.

Nichts für mich ist der Disco-Trend und Transparenz finde ich gut, aber nicht an meinem Körper.

Welche Trends gefallen dir?

Liebste Grüße

Ela

Outfit of the Day

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Gestern habe ich sowas von gefroren, entgegen aller Versprechen ist es lausig kalt und vor allem auch nass. Darum dachte ich mir heute, ich mache es mir mit Rollkragenpullover und Wollhose gemütlich.

Mein 8-Minuten Makeup vervollständigt den Look, es kostet wenig Arbeit und bringt viel, finde ich.

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Liebste Grüße

Ela

Auf dem Weg …

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Ich denke, ihr habt recht und ich sollte…

Mein größtes Problem, das mich bis heute abgehalten hat, war das der Selbstdarstellung. Aber gerade lese ich ein ganz tolles Buch: Das Kind in uns, wie finde ich zu mir selbst von John Bradshaw. Mir ist in den letzten Monaten aufgefallen, wie schwer es mir doch fällt, mich so anzunehmen, wie ich bin. Mein Leben lang fand ich mich irgendwie unzulänglich und dachte anderen unterlegen zu sein. Sicherlich kann ich das ganz gut verdecken. Durch das Lesen des Buches verstehe ich viele meiner Gedankengänge besser und versuche die Dinge, die in meiner Kindheit schief gelaufen sind zu verarbeiten und das Kind, das noch heute in mir (in jedem) lebt, anzunehmen und wert zuschätzen. Das klingt ein bisschen abgehoben, aber ich habe das Gefühl, mich bringt es weiter.

Schon in den letzten Wochen habe ich auf Instagram Fotos vom „Look of the Day“ gepostet, aber mich immer Dank einer tollen App leicht geschönt. Damit habe ich meine Beine etwas länger und meine Taille  etwas schmaler gemacht. Aber das ist doch im Grunde blöd, ich bin ich und stehe ganz sicher für viele Menschen, die auch  nicht perfekt sind. Eigentlich fängt genau damit der Weg um sich selbst anzunehmen an. Daher wird es in Zukunft nur noch Ela Pur geben!

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Genau damit fängt für mich auch Mode an, mit dem ehrlichen Blick auf sich selbst. Welches sind meine Vorzüge, die ich betonen möchte? Wo gibt es kleine Schwachpunkte? Was möchte ich überspielen?  Meine Problemzonen habe ich ja schon beschrieben, dazu kommt halt, mein interessanter Rücken 😉 Ach ja und meine Narbe am Hals, von der meine Tochter sagt, sie gäbe mir was verwegenes *lach*. Meine Tatoos sind halt Narben 😉

Natürlich ist das nicht das Hauptziel des Buches, gehört aber dazu, was ich mir echt wünsche, das blöde Gefühl loszuwerden, nur Quark zu labern …

Liebste Grüße

Ela

 

Mode oder keine Mode ist hier die Frage

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Ich habe mir was überlegt: Ich würde hier gerne auch über Mode und Schönheit schreiben, frage mich aber, ob das Sinn macht. Zum einen habe ich keine Model-Figur und bin sicherlich auch nicht die perfekte Sanduhr, zudem ist da auch noch mein nicht wirklich hübscher Rücken. Andererseits denke ich mir, nicht nur perfekte Frauen liebe Mode, oder? Wer sagt denn, was man darf? Ich habe Spaß dran und glaube auch ein ganz gutes Gefühl dafür zu haben, was mir, aber auch was anderen steht. Sozusagen, dass eigene Ich zu perfektionieren. Wobei ich absolut dagegen bin, jedem Trend hinterher zu laufen. Meine Kleidung soll mich ausdrücken und mir ein gutes, ein sicheres Gefühl geben. Wie ich plötzlich darauf komme? Ganz einfach, ich habe mal wieder irgendwo gelesen, was man als Frau Ü50 darf und was alles nicht. Sowas hasse ich …

Genauso liebe ich es mich schön zu machen, auch dabei folge ich keinem Trend, sondern nur meinem Gesicht. Sinn des Ganzen ist es ja, etwas für mich zu tun und was für die eine ihre Schuhsammlung ist für mich mein Schminktisch (okay neben meiner Staffelei und dem Laptop ;). Allerdings bin ich gar nicht die, die nach dem Motto lebt: Mehr ist mehr. Meines lautet: So wenig wie möglich, so viel wie nötig!

Heute beispielsweise habe ich meine kleine rebellische Ader gespürt und feiere, dass sie SPD endlich zu Potte gekommen ist, darum trage ich eine knallrote Strichjacke zur 7/8 Bundfaltenhose und zur Seidenbluse, dazu kombiniere ich, um nicht feingemacht zu wirken, dunkelblaue Strümpfe und mittelblaue Wildleder Booties.

Meine morgendliche Schminkroutine dauert genau 8 Minuten und länger darf sie auch nicht brauchen. Die Gesichtscremet trage ich mit einer kleinen Massage auf, die ich bestimmt schon seit 20 Jahren mache, ihr folgt eine leicht getönte Augencreme, weil meine Augenschatten mein größtes Problem sind. Wenn beides eingezogen ist benutze ich einen leichten Mineralpuder, dann noch mal einen Concealer gegen Augenschatten. Danach …

Das Endergebnis:

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Was meint Ihr soll ich es wagen und auch über Mode und Schönheit mit 50 (ähm … eher 55) plus berichten?