Tag 257 – Ursache und Wirkung!?

Gestern schrieb mir ein Leser, was uns im Leben geschehe, habe nichts mit Gott, Schicksal oder etwas Übernatürlichem zu tun, sondern nur und ausschließlich mit Naturgesetzen, mit Ursache und Wirkung. Danke Smamap für diese wunderbare Anregung. Du hast mich damit ins Grübeln gebracht.

Ist es wirklich so einfach? Und selbst wenn, wer sagt uns denn, dass nicht auch das Schicksal mit Naturgesetzen zu tun hat? Könnte es nicht sein, dass unsere Kenntnis der Naturgesetze bislang einfacb nur rudimentär sind? Vor 600 Jahren galt ein Mensch noch als Ketzer, wenn er nicht daran glaubte, dass die Welt eine Scheibe ist. In dee PM las ich neulich (irgendwann) etwas über Quantenphysik, nicht dass ich alles verstanden hätte, aber doch soviel, dass sie einige unserer vermeintlichen Naturgesetze auf den Kopf stellen würde. So würde bspw. Zeit nicht nacheinander sondern parallel verlaufen. 

Was hätten wohl unsere Urgroßeltern dazu gesagt, dass wenn ich veröffentlichen gedrückt habe, du da in Australien, meinen Post zeitgleich lesen kannst? Hat ihre Post nicht noch Wochen gebraucht? Oder hätten sie geglaubt, dass ich einer Maschine etwas erzählen kann und sie es für mich schreibt und auch noch klären kann, was es damit auf sich hat? Ganz bestimmt nicht.

Ich stehe, denke ich, mit meinen Füßen recht fest auf dem Boden und bin sicher keine Esoterikerin. Aber ich war schon mal tot nach einer OP,  vor vielen Jahren und was da so war …  Außerdem, können sich fast alle Kulturen der Welt irren?  Aber vielleicht ist es ja auch nur die kollektive Hoffnung, dass was uns geschieht nicht ohne Sinn ist? Damals, ihr wisst schon, bin ich schließlich doch wachgeworden, aber ich hatte hinter die Kulissen gesehen.Aber wer weiß,  vielleicht war ja auch das nur eine Illusion und nichts als Chemie?

Seit damals bin ich jedenfalls, neben  meinem Kinderglauben an Gott, der mir glücklicherweise nie abhanden kam,  auch davon überzeugt,  dass da mehr ist zwiscben Himmel und Erde. Was denkt ihr darüber?

Liebste Grüße 

Ela


Tag 256 – Du planst und das Leben macht was es will

So ähnlich lautete die Überschrift eines Artikels, den ich in einer Zeitschrift im Wartezimmer las.

Sofort dachte ich: Stimmt! Immer und immer wieder ist mir genau das in meinem Leben passiert.

Ich war 17 und wurde häufig gefragt, was ich mit meinem Leben anfangen will. Ich hatte keine Ahnung, aber ich wusste ganz genau, was ich nicht wollte:

  • Beamtin werden
  • mit Geld zu tun haben
  • in Bayern leben

Wie kam es? Genau, ich wurde Beamtin, habe (beruflich) ständig mit Geld zu tun und habe sechs wundervolle Jahre in Bayern gelebt.

Warum? Es passiert einfach, ich wollte damals eigentlich Psychologie studieren, dazu reichten aber meine Noten nicht und zu Germanistik und Philosophie hatte ich am Ende keine Lust, dafür aber eine Einladung zum Auswahlverfahren für die Beamtenlaufbahn. Zu meinen dienstlichen Aufgaben gehören Auszahlungsanordnungen, vorher habe ich Leistungen vergeben. In Bayern bin ich gelandet, weil mein Vater starb und irgendwer sich kümmern musste.

Immer wieder das gleiche Muster, ich fand diese nackten Windhunde immer total ekelig, dann war ich bei jemandem (mit-)eingeladen, der zwei dieser Tiere hatte. Ich verkrümmelte mich in die hinterste Sofaecke, vermied jeden Blickkontakt. Was passiert? Einer der Hunde hat es förmlich auf mich abgesehen und versucht mit allen Mittel an mich ran zu kommen,  Wie endet die Geschichte? Der Löke von einem Hund quälte sich über die Sofalehne und platschte voll auf meinen Schoß, schaute mich mit diesem Blick an, wie es nur Hunde können. Am Ende des Abends hätte ich ihn am liebsten mit nach Hause genommen.

Und was war mit Weihnachten? Es sollte der Anfang unseres neuen wunderbaren Lebens in der neuen Wohnung werden. Stattdessen landete ich im Krankenhaus.

Und jetzt? Nächste Woche wollten wir nach Madeira fliegen, das Hotel und die Flüge waren gebucht. Stattdessen sitze ich nun hier, darf immer noch nicht wieder arbeiten, weil wohl nun noch eine OP nötig ist, wenn ich Glück habe noch eine unkomplizierte wie die erste, mit etwas Pech eine  größere …Es ist eben doch was dran:

     Der Mensch denkt, Gott lenkt

Liebste Grüße 

Ela