Umzug

Tag 203 – Angekommen!

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Da habe ich euchso oft von meinem Umzug erzähltund nun ist es geschafft und es ist Funkstille. Das ist schoffel und darum will ich euch heute wie es hier im neuen Heim ist.

Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich habe bei allem Unbill (erschießt mich, wenn ich je wieder den Wunsch äußere umzuziehen!!!), den Umzug noch nicht für eine Sekunde bereut. Dabei hatte ich ecbt Schiss, das war na doch alles sehr spontan. Erste gesehene Wohnung genommen, halt Liebe auf den ersten Blick eben.

Ich liebe (fast) alles, angefangen mit der Lage zwischen, Kiez, Boheme und Glamour. Es ist hier einfach total lebendig, bunt und multikulti, das mag ich. Die Leute im Haus scheinen auch okay, jeder für sich, aber freundlich (also so, wie Berliner eben freundlich sind), find ich gut. Der Schnitt ist noch toller als gedacht, alles gruppiert sich um den großzügigen Koch-Essbereich, er ist der Mittelpunkt unserer Drei-Generationen-WG. Das Wohnzimmer mit der großen Bücherwand ist Dank unserer Eka einladend und gemütlich. Aber am meisten bin ich in unsere Terrasse hin zur Hinterhofidylle verknallt .Mein Zimmer ist total meins.



Und das Fast? Alles (Fernsehen, Internet, Telefon) läuft über DSL, eine ziehmlich instabile Sache und sehr launisch, aber wir arbeiten dran. Es wohnen anscheinend Leute im Haus, die dringend die ganze Werbepost im Hausflur verteilen muss. Da hilft nur weggucken, Ärger will ich nicht. Der Hausmeuster ist net, aber seeeehr lahm. Aber das ist es auch schon.

UNSER Fazit:  Elas fühlen sich sauwohl 🖒☺🖒

Tag 167-171 – Foto der Woche 3 „Es umzugt sehr“

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Für jemanden, der nie mehr besitzen wollte, als in zwei Koffer passt, ganz schön heftig, oder? Und glaubt mir, es gibt mehr davon. Trotzdem lieben wir die neue Wohnung jetzt schon und irgendwann wird alles fertig (hoffentlich).

Liebste Grüße

Ela

Tag 160 – Schlüsselgewalt

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Nun haben wir die Schlüssel für die neue Wohnung und so langsam wird es ernst. Nur noch eine  gute Woche, dann geht es los. Hilfe! Was haben wir da nur angestellt?

Uns ist ein wenig mulmig, meine übliche Panik stellt sich ein, jeden Tag finden wir die alte Wohnung schöner und wir haben Schiss, es vielleicht nicht richtig gemacht zu haben.

Liebste Grüße

Ela

Tag 159 – Bücher, Bücher, Bücher …

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Das ist schon mal vollbracht, bis auf ein paar Kochbücher sind tatsächlich alle Bücher sortiert verpackt und entstaubt.

Vor der Aktion  hatte mir ein bisschen gegraut, sind es doch verdammt viele Bücher (20 Kartons!), die zum Teil ziemlich alt und ganz schön verstaubt waren. Dazu die wirklich, wirklich schwierige Frage: Behalten oder Weggeben?

Tatsächlich hat es aber sogar Spaß gemacht und so viele Erinnerungen geweckt, an Inhalte, die Schenker und Begebenheiten rundherum und überhaupt.

So war z.B. mein erstes Lexikon dabei, ich habe es von meinem Opa vor gefühlt 100 Jahren geschenkt bekommen. Es war damals mit Zehn mein ständiger Begleiter, obwohl es sauschwer ist. Mein liebstes Spiel seinerzeit, eine Seite aufschlagen und alles lesen, sich das Gelesene möglichst merken und dann alle Erwachsenen mit dem neuerworbenen Wissen zu nerven.

Dabei auch „Die gute alte Erde“ von Pearl S. Buck, das habe ich so oft gelesen und echt geliebt. Die Autorin hat damit  den Literaturnobelpreis gewonnen hat, habe ich erst kürzlich erfahren. Zu Recht, wie ich finde, eine ganz besondere Magie und schlägt einen in seinen Bann.

Auf viele Kunstbände meines Vaters sind wir auch gestoßen, er hat Kunst und Antiquitäten sehr geliebt,  ist aber leider schon vor 20 Jahren gestorben. Aber das Beste von ihm unter den Büchern und für mich eine wunderbare Erinnerung sind die letzten sieben Exemplare seines Buchs und darin ein Foto von mir mit 17. Mein Vater war leidenschaftlicher Hundezüchter und hat irgendwann ein Buch über seine Hunderasse geschrieben.  Er war so stolz darauf und ich war natürlich ganz verliebt in seine Freundlichen Riesen, aber auch ein bisschen stolz auf Papa und das Foto. Auch wenn ich damals fand, er hätte es nicht unbedingt meiner Stiefmutter widmen müssen.

Fünf Kartons haben wir schweren Herzens aussortiert, alle hätten wir einfach nicht unterbekommen und außerdem war unser Credo: Werden wir sie noch einmal lesen oder hat das Buch eine Verbindung zu mindestens einem unserer Herzen. Aber, weil wir es nicht übers Herz bringen, die Bücher einfach wegzuschmeißen, habe ich recherchiert. Dabei bin ich auf den Berliner Büchertisch gestoßen. Die Ähnlichkeit im Namen ist nicht zufällig, nur bedient er den Lesehunger:

Unsere Vision: Jede/r soll sich Lesen leisten können! Die Nutzung von Büchern sollte deshalb für alle Altersgruppen und Bevölkerungsschichten unabhängig von der Einkommenssituation selbstverständlich sein können.

Deshalb unterstützen wir als eingetragener gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin den Aufbau von Schulbibliotheken, geben Buchspenden von Privatpersonen und Verlagen an Kitas, Gefängnisbibliotheken und zahlreiche andere Einrichtungen weiter und unterhalten Buchverschenkregale, in denen wir kostenlosen Lesestoff für alle zur Verfügung stellen. Mit unseren Leseförderprojekten möchten wir Kindern den Zugang zu Lesematerialien erleichtern.

Durch den genossenschaftlich organisierten Verkauf eines Teils der Spenden in drei sozialen Buchläden und unserem Onlineshop finanzieren wir uns. Uns liegt am Herzen, nicht nur Bücher zugänglich zu machen, sondern Menschen Perspektiven zu bieten. Deshalb schaffen wir Arbeits- und Ausbildungsplätze für eine heterogene Gruppe von Menschen, vom ehemaligen Obdachlosen bis zur Akademikerin.

Wir sind Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Schulbibliotheken Berlin und Brandenburg und Mitglied im Bundesverband Leseförderung e.V. Für unsere Arbeit wurden wir 2012 mit der Bezirksmedaille Friedrichshain-Kreuzberg ausgezeichnet.

(Zitat Website des Berliner Büchertischs)

Eine großartige Idee, oder? Da macht das Aussortieren gleich viel mehr Spaß und abgeholt wird die Bücherspende auch noch.

Liebste Grüße

Ela

Tag 147 – Umzugsvorbereitungen laufen!

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Zunächst für alle die mit mir gezittert haben: Es ist vollbracht! Mein Umzugsurlaub ist genehmigt! Ich hatte Glück und habe direkt heute Früh beide Chefs erwischt. Mit dem liebevollen Zettel waren sie direkt auf meiner Seite 🙂 Nur so nebenbei bemerkt, der liebe Kollege ist erstmal wieder abwesend.

Gestern – und das hat richtig gut getan – haben wir uns mal einen ganz faulen Sonntag gegönnt. Den Rest des Beitrags lesen »

Tag 145 – Hilfe wo ist mein Kopf?

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Wieder so ein Tag an dem ich nichts Gescheites geschrieben kriege …

Ehrlich gesagt drehen sich – sehr untypisch für mich –

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Tag 131 – Unter Strom

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Seitdem wir den Zuschlag für die Wohnung bekommen haben, fühle ich mich wie aufgezogen oder eben wie unter Strom. Langsam geht das an Den Rest des Beitrags lesen »