Anton reist (abc Etüden 44.17)

Eine Kater Anton Geschichte:

Anton reist

Manchmal fand Anton seine Menschen wirklich schlimm, zuerst musste er in diese wackelnde, ungemütliche Kiste, dann schaukelten sie ihn eine Ewigkeit mit diesem stinkenden Ding, das sie Auto nennen, durch die Weltgeschichte und das ohne jegliches Unterhaltungsprogramm, nur ab und zu sagte die Menschin mal: „Na, wie geht es meinem kleinen Anton, bald sind wir da“, Hunger hat er auch, aber die Menschen hatten sich unterhalten, dass es, würde er unterwegs fressen, ein Mahleur geben könnte, was glauben die eigentlich, als ob das für ihn, den stolzen Kater in Frage käme, keinen Stil und kein Feingefühl haben sie.

Sie fuhren und fuhren, bis die Menschin zu meinem Kumpel, den sie ihren Mann nennt, aufgeregt sagte: „Ich sehe sie schon, da ist die Wanderdüne und ich glaube, da vorne geht es zum Haus“.

Erst sperrten sie ihn stundenlang in einer kleinen Kiste ein, er wurde durchgerüttelt und -geschüttelt, aber kaum angekommen tat die Menschin wieder zuckersüß, aber darauf fiel Anton nicht rein, erstmal musste er schauen, wo sie ihn hin verschleppt hatten, na wenigstens war da seine Toilette und der Freßnapf von zuhause und was da drin lag sah auch nicht so schlecht aus und er wollte sich gleich drüber hermachen, bevor er diesen merkwürdigen Ort erkunden würde.

Aber was war das, Antons Rückenhaare sträubten sich, als er den Hyperknall hörte, „Nichts wie weg“, dachte er und sprang aus dem nächsten Fenster, er raste auf den komischen Berg zu, der sich unter seinen Pfoten bewegte und wegrutschte.

Zum Glück fand er bald so eine nette Kuhle, in der er sich in Sicherheit bringen konnte. Schön warm war es, langsam schlug sein Katzenherz wieder normal und er wagte es den Kopf zu heben und sich zu putzen, so konnte doch ein anständiger Kater nicht rumlaufen, dabei sah er den riesigen Trinknapf, vor dem lauter Menschen ohne was an lagen, benehmen können die sich nicht, finden sich aber so toll, dachte er.

Im Hintergrund hörte er die Stimme der Menschin, die ihn laut rief und lockte: „Mauz, mauz, wo ist mein Katerchen, keine Angst mein Süßer, es war doch nur ein Auspuff“, die hielt ihn wohl für blöd, jetzt sollte sie erstmal zappeln und darüber nachdenken, was sie ihm angetan hatte, er würde sich hier erstmal näher umsehen.

Aber was war das da vorne, diese entzückende Rote, mit dem bezaubernden kleinen weißen Fleck auf der Stirn?

Mit der Pfote strich Anton über seine Barthaare und traute sich aus seinem Versteck, er stolzierte der Kleinen entgegen „Hatte er sie nicht eben schon schnurren hören?“

Genüßlich dachte er an die bevorstehenden Freuden und fand, dass er sich an diesem komischen Ort vielleicht doch noch pudelwohl (hahaha) fühlen könnte.

Die abc Etüden

Einladung zu den abc Etüden von der lieben von Christiane mit einer Wortspende von Rina P..

Wörter:

Hyperknall
Wanderdüne
pudelwohl

Regeln:

Drei vorgegebene Wörter in maximal 10 Sätzen zu einer Geschichte verarbeiten.

Liebste Grüße

Ela

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10 Gedanken zu “Anton reist (abc Etüden 44.17)

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