Morgen

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… ich kann es selbst kaum glauben und bin aufgeregt, wie ein kleines Mädchen an seinem ersten Schultag, ich gehe morgen (ich kann einfach nicht einschlafen) wieder ganz normal ins Büro. Ich freue mich, über ein endlich wieder normales Leben, das Gefühl gesund zu sein. Darum will ich auch keine neue Wiedereingliederung.

Andererseits habe ich auch Angst, weil ich so lange nicht da war und weil mein Bein einfach keine Ruhe geben will. Unsere Medizin macht mich langsam echt kirre, 15 Monate, 3 Krankenhausaufenthalte, 2 OPs und 2 Rehas später kommen die Doktoren mal auf die Idee, dass eine Frau mit Knieschmerzen eventuell was am Knie haben könnte, trotz Skoliose.

Trotzdem werde ich morgen arbeiten, weil ich sonst noch durchdrehe, ich fühle mich schon wie co. 80, außerdem will ich noch nicht in den Ruhestand.

Ich freue mich auf meine Arbeit und auf meine Kollege, aber auch darauf mal wieder ganz normal in den Urlaub zu fahren, jedenfalls wenn ich mich traue, welchen einzureichen. Ich finde mein Chef jat sich echt toll verhalten, hat die ganze Zeit zu mir gehalten.

Ich brauche auch ganz dringend wieder Struktur, denn in letzter Zeit wurden doch mehr und mehr die Nächte zum Tage, die Flimmerkiste zum besten Freund und die Jogginghose mein (fast) täglicher Begleiter.

Bitte drückt mir die Daumen!

Liebste Grüße

Ela

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Hilfe! Bin ich alt?

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In Österreich formieren sich ganz wunderbare und mutige Frauen und demonstrieren gegen den Rechtsruck in Politik und Gesellschaft. Toll, oder? Angefangen, so der Text, hat es mit 10 Omas mit roten und rosa Strickmützen. Wenig später sind es schon 250 Frauen 55 plus in der Bewegung „Omas gegen Rechts“. Irgendwann fällt der Begriff „alte Frauen“.

Ich bin tief beeindruckt, aber etwas nagt an mir, es sind die „alten Frauen“, die“Omas“. Mir ist eingefallen, ich bin ich mit meinen 57 scheine ich zu den „alten Frauen“, den „Omas“ zu gehören. So großartig ich die Bewegung finde, so trifft mich die Wortwahl doch mitten ins Herz. Noch nie habe ich mit mir den Begriff „alt“ assoziiert und eine „Oma“ bin ich tatsächlich (noch) nicht. In mir fühlt sich nichts alt und ich glaube auch nicht, dass ich so aussehe oder mich so anfühle.

Was macht einen Menschen alt? Ich glaube ja, es ist die Resignation, das sich reinfinden, die Abwesenheit von Träumen. Nichts davon trifft auf mich zu, ich gebe nicht auf, glaube noch immer an Wunder, vielleicht sogar an „ihn“ und die Träume in meinem Kopf bleiben ungezählt. Bin ich also doch nicht alt?

Nachdenklich sitze ich – es geht mir nicht aus dem Kopf – abends beim Abschminken vor dem Spiegel, schaue in mein Gesicht, sehe die kleinen Fältchen um Augen und Mund, die Wangenkontur ist nicht mehr ganz so straff. Muss ich nun losrennen, wie eine andere mir bekannte Blogger-Kollegin, und mir die Wunderspritzen mit Hyaluronsäure und Botox holen, werde ich dadurch wieder jung oder verliere ich mich nur?

Nein mein Gesicht bleibt (vorerst) wie es ist und ob ich nun alt bin oder nicht, liegt wahrscheinlich im Auge des Betrachters. Außerdem sollte ich wohl endlich mal kapieren Alter ist kein Schimpfwort, aber Aufstehen gegen Unrecht, das ist jung!

In diesem Sinne

Liebste Grüße

Ela

Royal gesponnen (abc Etüden, KW 5/18)

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Insgeheim bin ich, genau wie meine Mädels und meine Freundin S. ein Fan der Royals, besonders der britischen und folge ihnen mit Begeisterung auf Instagram. Ein bisschen peinlich finde ich das schon, trotzdem haben wir schon unsere Terminkalender am 18. Mai, dem Tag der Hochzeit von Meghan und Harry, freigeräumt. Daher dachte ich mir, ich spinne mal ein bisdchen royal.

Es gibt sich die Ehre …

Sina starrte auf die Einladung und frage sich, was um Himmels Willen wohl ein Krüglein ist, ein kleiner Krug (das wahrscheinlichste) oder ein kleiner Krüger (woher sollte sie den auf die Schnelle nehmen?) oder ist es etwas ganz anderes, wie etwa ein besonders guter Wein oder etwas anderes, dass man kennen müsste und sie mitbringen sollq?

Sie jedenfalls hatte keine Ahnung, und das wunderte sie nicht wirklich, hatte sie doch auch keinen blassen Schimmer, wie ausgerechnet sie zur Einladung zu der Hochzeit des Jahres kam, die vor ihr lag, von der Frage, was sie dazu anziehen sollte mal ganz abgesehen, unter Dresscode stand Black Tie, da sie sich nicht so recht mit `ner schwarzen Krawatte vorstellen konnte, hatte sie Frau Google gefragt und die hatte behauptet, damit sei Abendkleidung gemeint und nachdem sie ihren Kopf malträtiert hatte war ihr das schlüsselblumengelbe Kleid ein, das ihre Kusine Edda ihr großmütig geschenkt hatte, weil sie meinte, es wäre ein Fehlkauf gewesen.

Meghan, Harry, die Queen und sie Sina von Nichts, wie konnte das nur sein, vielleicht schnappten die sich ja die Telefonbücher der Welt und tippten auf einen Namen, aber sie stand gar nicht im Telefonbuch, klar fühlte sie sich geehrt und freute sich, war total hibbelig, aber befürchtete immer noch die nächste Karte auf der stand: „April, April!“, sie und Königs, das ging doch gar nicht, ihre Mama war alleinerziehende Büroangestellte, ihr Papa, wer weiß und sie selbst quälte sich durch das Lehramtsstudium.

Aber natürlich würde sie hingehen, hoffentlich gab es keine Suppe mit Graupen, die konnte sie auch Majestäten zuliebe nicht essen …, aber sowas prosaisches würde es wohl nicht gerade geben, wenn ein englischer Prinz und ein Hollywoodstar heirateten, wahrscheinlicher war ein Schaumsüppchen von Krebsschwänzchen oder so, wobei sie auch das unmöglich essen konnte..

Das Sina mal für Harry geschwärmt hatte, war wohl kein Grund, denn das war ihr Geheimnis, eher hätte sie sich ihre bürgerliche Zunge abgebissen, das wäre dann doch zu peinlich gewesen, gerade sie, die coole rote Lola, aber alles Grübeln half nicht, sie kam einfach nicht drauf.

Jetzt klingelte das Telefon und ihre Mama, ein ausgemachter Fan von allem Royalen, war dran, die es offensichtlich kaum abwarten konnte ihr etwas zu erzählen, sie habe kürzlich an einem Preisausschreiben der Zeitschrift Royality teilgenommen, vorgestern sei die Ziehung gewesen, der Hauptgewinn wäre eine Einladung zu Harrys Hochzeit gewesen (die Leidenschaft fürs Royale ist anscheinend erblich), sicherheitshalber, weil die sie unbedingt gewinnen müsse, habe sie auch in Sinas‘ Namen mitgemacht, denn das erhöhe ja die Chancen, aber es wäre doch klar, falls sie (Sina) eingeladen würde, käme natürlich sie (Mama) als Begleitung mit!

Das war es also, die Erklärung, dabei gewann Sina doch nie etwas, vor Begeisterung hüpfte sie am die Decke, schmiss das Telefon runter (arme Mama), konnte sich gar nicht mehr einkriegen, schließlich schrie sie ihrer Mama ins Ohr „Wir haben sie!“, woraufhin nun diese kreischte, hüpfte und sich nicht mehr einkriegte.

Wenig später hockten se beide bei einer Tassen English Breakfast Tea (Was sonst?) vor dem PC, ebay war geöffnet, sie schauten, wie sie ihre royalen Outfits noch ergänzen konnten und natürlich mussten sie einen aifregenden Hut tragen!

2018_05_2

Die Etüden

Heute mache ich wieder bei den abc Etüden mit, gehostet von Christiane.

Gestalterisch wird sie unterstützt von Herrn Textstaub, der uns jede Woche die schönen Grafiken schenkt und die abc Etüden ins Leben gerufen hat.

Die Regeln sind einfach, man schreibt unter Verwendung von drei vorgegebenen Wörtern in höchstens 10 Sätzen eine shortest Short Story.

Auch die Wortspenden kommen in dieser Woche von Elke H. Speidel, es sind die Begriffe:

  • Krüglein
  • schlüsselblumengelb
  • Graupen

Liebste Grüße

Ela

abcEtüden 4.18: Ruth reist zum Ballermann

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Mir hat Ruth in den letzten Wochen richtig gefehlt, daher dachte ich mir, ich begleite sie mal nach Mallorca. Ein wenig Urlaub kann ich brauchen und etwas Sonne sowieso.

Übrigens habe ich die, im Beitrag geschilderte Situation mit den in der Lobby schwofenden älteren Herrschaften vor vielen Jahren genauso erlebt, nur war ich 24 und wollte sofort wieder abreisen. Im Endeffekt habe ich dann aber einen wunderschönen 4-wöchigen Urlaub dort verbracht. Ich hatte wenig Geld, war mit dem Studium fertig, hatte aber nette Eltern und noch etwas Zeit bis der Ernst des Lebens begann. Was soll ich sagen, genau dort lernte ich Silvester einen sehr netten (jungen) Mann kennen, mit dem ich ein Stück meines Weges ging …

Ruth am Ballermann

Ruth staunte selbst, wie war sie nur hier gelandet, genau an diesen Ort – dazu war sie fest entschlossen gewesen – da wollte sie doch niiiiiiiie hin, aber wer konnte schon Lissys‘ (ihre beste und älteste Freundin) Überredungskünsten widerstehen, sie jedenfalls nicht und so stand jetzt hier, genau gesagt am Ballermann oder was besser klang, an der mehr berüchtigten als berühmten Playa de Palma auf Mallorca und um ehrlich zu sein, war ihr jetzt, als sie vor dem heiß angepriesenen vier Sterne Hotel „Playa Beach“ stand und direkt in die Lobby schaute, ein wenig übel.

Mitten in der altmodisch anmutenden, mit schweren dunklen Möbeln ausgestatteten Halle hing nicht nur eine funkelnde und sich drehende Discokugel unter der Decke, nein, sie war voll mit – man kann es nicht anders sagen – alten, neckisch gekleideten Leuten, die Damen in Kleidern, die mit der Kugel in Sachen Glitzer wetteiferten, die Herren im Anzug mit zur Krawatte passendem Einstecktuch, die innig und sehr nah beieinander über den Mamorboden schoben und zu „Eine neue Liebe, ist wie ein neues Leben“ schwoften.

Da würde sie, Ruth, keinesfalls mitmachen, das schaffte auch Lissy nicht, auch wenn sie 85 war, Ruths Hirn funktionierte einwandfrei und sie war doch nicht wahnsinnig, außerdem alt war sie selber, da würde sie doch lieber Gleitschirmfliegen, trotz ihrer Höhenangst.

Ihre Zeit war inzwischen ein kostbares Gut, das sie sich ganz gewiss nicht von so einem Schmarrn klauen lassen würde, aber ihre Nichte hatte doch gesagt, jenseits vom Ballermann wäre Mallorca wunderschön und das Busnetz sollte prima sein, hatte sie auch erzählt.

Manchmal staunte Ruth was sie mit ihren 85 und einem kaputten Rücken doch noch schafte, aber da auch Lissy nicht die große Schwofqueen war und Ruth mit ihr einen all-abendlichen Absacker in der Lobby ausgehandelt hatte, waren sie schließlich Tag für Tag in einem der Busse gelandet und ganz schnell dem Zauber der wunderschönen Mittelmeerinsel erlegen, egal, ob sie in Palma, der alten, aber auch sehr jungen und hippen Inselhauptstadt oder im Hafen von Port Andratx waren, den nicht nur die Reichen und Schönen zu schätzen wussten oder im malerischen Soller waren, wohin sie mit der alten Inseleisenbahn durch blühende Mandelbaumplantagen und die abwechslungsreiche Bergwelt, vorbei an kleinen pittoresken Bahnhöfen, gefahren waren.

Eine Woche war eindeutig nicht genug, um die zauberhafte Insel zu erkunden und so beschlossen Lissy und sie doch demnächst mal einen ganzen Winter (das war recht preiswert) auf Mallorca zu verbringen, aber gewiss nicht am Ballermann, auch wenn, der nette Herr Seeger, der sie gestern Abend beim Absacker – natürlich war sie nur wegen Lissy und weil sie es versprochen hatte da – mehrfach aufgefordert hatte, nicht nur gut aussah, wahnsinnig gut roch, sehr charmant war und sie bezaubernd genannt hatte …

Die abcEtüden

Die Schreibeinladung zu den wunderbaren abcEtüden kommt von der lieben Christiane, die Wortspende diesmal von Wortgeflummselkritzelkram…

– Discokugel wahnsinnig klauen –

und die Illustration ist, wie immer, von Herrn lz.

Die Regeln lauten: Drei vorgegebene Worte werden in maximal 10 Sätzen zu einer Geschichte verarbeitet

Liebste Grüße

Ela

Kleines Update … fast …

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… hätte ich geschrieben Bulletin, aber das erschien mir nun doch etwas übertrieben. Wahscheinlich hängen euch meine ganzen Krankenstandmeldungen eh zum Hals raus, mir auch 😉

Aber stellt euch vor ich weiß nun, was mich im November/Dezember so völlig aus den Socken gehauen hat. Um es kurz zu machen: Ich habe mir bei meinem Sturz anscheind nicht nur das Außenband gerissen sondern auch eine Sehne an der Hüfte angerissen, wodurch sich dann die Sehnen an der Hüfte und deren Ansätze böse entzündet haben und das hat leider keiner der Ärzte bemerkt. Dabei habe ich die Entzündung im Körper ja deutlich gespürt: kaputte, trockene Lippen, schlapp, aber zuhören ist nicht. Aber erst ein MRT brachte es ans Licht (denn ich hatte ja keine Ahnung), als alles schon wieder fast vorbei war.

Aber viel wichtiger, es geht steil aufwärts. Ich mache fleissig Physiotherapie und habe dafür einen super Therapeuten gefunden, der junge Mann hat wirklich goldene Hände. Die richtigen Medis haben die Entzündung vertrieben.

Ich bin noch schnell müde und erschöpft, aber jeden Tag wird es besser. Ich merke richtig wie die Kraft zurückkehrt und ich wieder Interesse an Mode und all den netten Oberflächlichkeiten bekomme. Auch die Freude am Schreiben hat sich zurückgemeldet.

Jetzt mache ich noch weiter fleißig Physio, gehe brav jeden Tag raus, fast bin ich wieder die Alte und bald kann ich auch wieder im Büro.

Darum ist nun auch Schluss mit den Bulletins und es kommen wieder „richtige“ Posts. Versprochen!

Liebste Grüße

Ela

Roter Teppich und so

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Vom Film und, wie ich zur Einladung kam, habe ich erzählt und nun sollt ihr auch noch erfahren, wie so eine.Premiere wirklich ist …

Roter Teppich und so

Als unser Taxi hielt, war ich erstmal sprachlos, es gab tatsächlich einen, okay er war nicht so lang, aber ganz schön viele Kameras klickten und die Stars posten. Ich dachte: Mensch, das ist ja wie im Film!“ Mein Herz bubberte, „Müssen wir jetzt auch da lang?“ Die Team-Premiere fand im altehrwürdigen Kino Babylon in Mitte statt, sehr toll. . Völlig fasziniert standen wir erstmal nur da.und schauten uns das Spekatkel an. Trafen schon erste Bekannte, staunten gemeinsam weiter. Dann fasste ich mir ein Herz und Christine machte ein Foto mit meiner Mum (ihrem Fan) und mir, wenn ich jetzt noch wüsste wie ich dran komme? Die Bekannte die mein Handy hatte, hatte vergessen drauf zu drücken 😞

Über den roten Teppich mussten/durften wir nicht, aber wenigstens gibt es ein Foto meiner Mum daneben:

Stattdessen mussten wir ganz prosaisch in die lange Schlange zum Tisch mit unseren Karten anstellen. Dort bekamen wir diese dann und jeder einen Getränke-Gutschein. Das t alte Kino war richtig toll. Auch innen schauten wir und entdeckten außer noch mehr Bekannten auch die Stars des Films. Irgendwann gingen wir rein, ohne Getränke, ohne Popkorn … die Schlange war einfach zu lang. Nur fast ganz vorne gab es noch Plätze, nicht so toll, aber was solls. Ich hatte manchmal das Gefühl die Schauspieler wollen mich fressen. Wieder mal das deutsche Phänomen, nur statt Handtüchern lagen Jacken auf den Plätzen 😁.

Dann betrat ein wenig glamouröser Mann die Bühne, ahh ein Moderator vom RBB, der uns verkündete, dass der Film nun beginnt.

Toll war der Film und sehr berührend, das habe ich ja schon erzählt, auch wenn ich durch die Plätze vorne manchmal das Gefphl hatte, Annebärbel würde mir ihren Qualm direkt uns Gesicht pusten und mich sorgte, dass ich gkeich eine Schlittschuhkante abbekäme.

Hinterher wurde es dann nochmal interessant, alle, die im Film auch nur „Piep“ gesagt oder einen Knopf angenäht hatten, kamen nach und nach auf die Bühne. Bei den Dankesreden fühkte ich mich bei den Oscars, nur leider ohne die schönen Abendleider.

Anschließend trafen sich alle noch im Vorraum und ich traaf einige meiner Mit-Kuscheltierwerfer. Wir plauschten und bestaunten die Stars. Gerade Ulrike Krumbiegel hätte ich nie erkannt, Annkathrin Bürger dagegen sofort. Die Stimmung war super, schön locker und wir waren erst kurz vor Eins zuhause.

Liebste Grüße

Ela

Filmpremiere „Die Anfängerin“ … Sachen, gibt’s, ich bin dabei 😲

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Wie im letzten Beitrag versprochen erzähle ich heute, wie ich zu meiner ersten Filmpremiere kam.

Wie kam es dazu?

Vor etwas mehr als zwei Jahren nahm Christine (Christine Errath-Stüber, die einzige Weltmeisterin im Eiskunstlauf aus Berlin) Kontakt zu mir auf, erzählte mir bei unserem ersten Treffen einem Fimprojekt übers Eiskunstlaufen, für dessen Verwirklichung nicht nur Regisseurin Alexandra Sell sondern auch sie schon lange kämpften. Bei diesem Treffen stellten wir auch fest, wir mögen uns. Natürlich war ich als leidenschaftliche Eiskunstlauf-Zuschauerin und langjährige Eislaufmutter (keine böse!!!) hellauf begeistert und überlegte mir, was sich tun kann. Aber mehr als die Werbetrommel zu rühren fiel mir nicht ein, Geld reinstecken, das war mir zu riskant, außerdem würden meine drei Euro wohl auch nicht viel bewirken. Also tat ich was ich konnte , bequtschte den Chefredakteur der Eiskunstlaufzeitung, für die ich über Sys schreibe (der arme Mann 😉), schrieb in meinen Blogs, in meinen facebookgruppen und warb mündlich. Irgendwann fragte mich Christine, was ich dafür haben möchte, natürlich antwortete ich: Nichts! Ich wusste ja, das Budget war klein und jeder Euro zählte, außerdem, war mein Beitrag ja nicht wirklich groß . Mehr im Scherz sagte ich also weiter, weil sie so drängelte: Aber ihr dürft mich gerne zur Premiere einladen, so ein Spektakel würde mir zu gerne mal anschauen. Ich sprach’s und vergass es.

Die Zeit vergeht

Und ehrlich gesagt, dachte ich kaum noch an den Film, nur die facebookmeldungen und Christines Buch, erinnerten. Vorletzte Ostern bekam ich dann eine Nachricht von Christine, dass sie Ostern im Sportforum drehen und ob ich nicht Lust hätte zu kommen. Na klar, wollte ich mir das ansehen, denn auch das war ein erstes Mal, kaum vor Ort war ich auch schon als Komparsen (unentgeltlich – das Budget) angeheuert. Es war echt interessant, das alles mal mitzuerleben, aber irgendwie auch langweilig, die meiste Zeit stand man rum und wartete, um dann kurzzeitig in enthusiastischen Applaus auszubrechen und die Kuscheltiere immer wieder über die Bande zu schmeißen. Zum Glück hatte aber ich viele Bekannte und Freunde aus der Eislaufwelt getroffen und wir konnten ausführlichst ratschen, außerdem hatte ich ja auch Töchting überredet.

Danach dann wieder lange nichts, irgendwann hieß es, der Film startet im Herbst 2017, dann im Januar 2018, dann hörte und las ich von der ersten Premiere bei Filmfestspielen in (?) und er kam anscheinend schon dort gut an.

Ehrlich, ich dachte immer, es gibt eine Premiere und das ist es dann, aber weit gefehlt, es sind echt viele.Dann, ich hatte ihn gerade wieder vergessen, meine Kränkelei machte mir ja genug zu schaffen, aber ich hatte mir schon vorgenommen, dass ich ins Kino gehe und ihn mir anschaue, wenn er rauskommt.

Aber Christine hält ihre Versprechen und so erhielt ich schon zur Vorpremiere eine Einladung ,da ich im Dezember aber krank im Bett oder sogar im Krankenhaus lag (wie 2017 so oft), konnte ich nicht, aber dann flatterte zu meiner großen Überraschung und Freude (was für nette Menschen ich doch kenne) die Einladung zur Team-Premiere mit allen Darstellern und Beteiligten ins Haus. Ich war wirklich aufgeregt und meine allererste Frage lautete:

Was soll ich anziehen?

Typisch Frau, meinst du? Scheint so, wir Frauen (na ja, viele von uns) sind schon komische Wesen, Wir, meine Mum (83) und ich auch, tatsächlich war das erstmal das wichtigste Thema. Wir hatten solch einen Bock uns mal wieder richtig aufzuhübschen und fragten uns, ob wir auch über den roten Teppich gehen würden. Glücklicherweise sah ich recht schnell ein, dass ein Abendkleid wohl übertrieben wäre. Auf der Einladung stand kein Dresscode, also schrieb ich der Regiseurin (die musste es ja wissen und durch einen Sturm auf Rügen und nicht fahrende Züge hatten wir uns etwas besser kennengelernt) mit der ich inzwischen auch bei facebook in Kontakt war und fragte nach. Ihre Antwort: Es darf sich festlich gekleidet werden. Ich werde auch ein Kleid anziehen für diesen besonders besonderen Abend:-) Juhu, wir dürfen uns chic machen! Ich besitze ein, eie ich finde tolles Strickkleid, das mir sehr passend erschien und auch Mums neuer Blazer war genau richtig. Aber Hilfe, ich muss barfuß gehen, ich habe keine Schuhe. Ich habe im letzten Jahr eigentlich nur Sneaker getragen und alte Schuhe? 😉Nein, es mussten neue sein, das Glück war mit mir, ich fand tolle Booties mit etwas Hacken und 30 % reduziert. Meine Mum brauche lediglich noch ein Glitzertop. Passende Täschchen ersteigerten wir uns bei E-Bay für kleines Geld. Wir gefielen uns und hatten echt schon Spass, ehe es endlich losging, auch wenn wir wohl bei GNT ohne Foto blieben 😉

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Im nächsten Beitrag, erfährst du endlich 😘, wie es so war auf dem roten Teppich, im Kino und danach

Liebste Grüße

Ela