Tag 142 und 143 – Wie mir Obama das Abendessen und Trump das Frühstück versaute

Gepostet am Aktualisiert am

Gestern, so hatte ich mir vorgenommen, mache ich pünktlich Feierabend, sprich um 16.00 Uhr.

Bis mein Chef (der kleine) Viertel vor in mein Büro stürzte und aufgeregt verkündete: „Obama kommt!“ „Jute Idee, schön für ihn“, denke ich, „Berlin ist doch immer eine Reise wert, aber das wusste ich schon und was  zum Teufel hat das mit mir zu tun?“ Wie ich ihn (also meinen Chef, nicht Obama) kenne, wird er nach einiger Zeit schon auf den Punkt kommen (warum sagen Leute eigentlich so gerne Dinge, die sie nie tun?) Aber ich hatte Glück, ihm folgte meine Kollegin und tatsächlich kam er zum Punkt. Wie sich rausstellte, soll wegen des Abschiedsbesuchs von Präsident Obama die Mitte von Berlins Mitte für 2,5 Tage so ziemlich komplett Sperrgebiet werden. D.h. unsere Besucher kommen nicht zu uns durch und der große Chef, will nun heute noch wissen, was das für uns in Zahlen und Fakten bedeutet. Betonung auf Heute. Prima und Danke Mr. Obama. Die Kollegin und ich machen uns gleich dran, neue Überstunden für Ela und bestimmt große Enttäuschung für die Besucher. Jedenfalls war, als ich endlich zuhaus war, meine Lieblingssuppe total verkocht. Aber das echt schlimme passierte dann, ich schlief bei The Crown, meiner derzeitigen absoluten Favoritenserie ein, so geht das doch nicht.

Heute dann, wie immer viel zu früh, beim Aufstehen (ich gehöre zu den schlimmen Leuten, die als erstes zum Smartphone greifen) lese ich: „Trump gewinnt voraussichtlich Wahl“. Ich bin definitiv nicht schwanger und trotzdem wird mir speiübel. Jeglicher Appetit ist mir vergangen, das Frühstück lasse ich mal besser ausfallen. Tausend Gedanken gehen mir durch den Kopf, als Langschläfer-Tochter den Kopf durch die Tür steckt und fragt: „Mama, wandern wir aus?“ Ich denke: „Warum nicht, vielleicht in ein kuschliges land wie Russland?“ Obwohl, nee, Trump soll ja auf Putin stehen. „Wie wäre es mit dem Mars?“, frage ich zurück.

Aber eines sag ich Ihnen Herr Trump: „Wegen Ihnen mache ich keine Überstunden! Never ever!“.

Bis dahin

eure Ela

P.S. Trump hat gewonnen, gut, dass ich nicht gefrühstückt habe …

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